Pressemitteilungen

Hier finden Sie die Pressemitteilungen des LFR seit dem Jahr 2012.

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25. November 2021

PRESSEMITTEILUNG

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter! Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert die konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen machen Frauenorganisationen weltweit auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Auch der Landesfrauenrat Baden-Württemberg ist alarmiert und fordert die konsequente und vollständige Umsetzung der Istanbul-Konvention (Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt) auf kommunaler und Landesebene. „Die durch die Corona Pandemie ausgelöste Krise trifft die in allen Gesellschaften benachteiligten Gruppen von Frauen und Mädchen besonders hart. Existentielle Sorgen, Quarantäne und eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit führen zu einem deutlichen Anstieg von häuslicher Gewalt. Die Leidtragenden sind in …
22. November 2021

PRESSEMITTEILUNG

Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg begrüßt außerordentlich die Einbringung des Gesetzesentwurfes zur Landtagswahlrechtsreform Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg mit seinen 50 Mitgliedsverbänden und 2 Millionen engagierten Frauen hat in den letzten Jahrzehnten alles getan, um eine gleichberechtigte Repräsentanz von Frauen im Landesparlament einzufordern und begrüßt die Einbringung des Gesetzesentwurfes zur Landtagswahlrechtsreform außerordentlich. „Der Landesfrauenrat freut sich sehr, dass dieser wichtige und richtige Schritt endlich getan wurde. Mit dem gemeinsamen Gesetzesentwurf von GRÜNEN/CDU/SPD ist ein dringendes Versprechen des Koalitionsvertrages auf der Zielgeraden. Es wäre ein starkes Signal, wenn der Entwurf noch vor Weihnachten positiv im Plenum beschlossen ist. Wir wissen um die harten Verhandlungen und bedanken uns …
21. Oktober 2021

PRESSEMITTEILUNG

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Genug gewartet: Reform des Landtagswahlrechts jetzt! Gemeinsame Pressemitteilung DGB und Landesfrauenrat: Bündnis fordert mehr Vielfalt im Parlament und die Umsetzung der Landtagswahlrechtsreform Jetzt! Für den heutigen Donnerstag 21.10.2021 ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) gemeinsam mit dem Landesfrauenrat, dem Landesjugendring, der Grünen Jugend und den Jusos zu einer Protestveranstaltung vor dem Landtag (vor der Oper) auf. Sie findet von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr statt. Das Bündnis dringt auf eine zügige Reform des Landtagswahlrechtes.  Jessica Messinger, Bezirksfrauensekretärin des DGB Baden-Württemberg:„Zu Beginn der neuen Legislaturperiode wurde uns angekündigt, dass die Reform des Landtagswahlrechts schnell umgesetzt würde – bislang Fehlanzeige. Deswegen machen wir heute an …
30. September 2021

PRESSEMITTEILUNG

Herzlichen Glückwunsch! Die Erste Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg, Prof. Dr. Anja Reinalter, wurde in den Bundestag gewählt Die Erste Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg, Prof. Dr. Anja Reinalter wurde als Abgeordnete für die neue Legislaturperiode in den Bundestag gewählt. Das Vorstandsteam und die Geschäftsstelle des Landesfrauenrates gratulieren ihrer Ersten Vorsitzenden sehr herzlich zum Mandat und freuen sich, dass sie sich nun auch auf Bundesebene für frauenpolitische Belange einsetzen kann. „Ich bin mit der Kandidatur in meinem Wahlkreis Biberach bereit gewesen, unserer Forderung nach mehr Frauen in den Parlamenten nachzukommen und mich zur Wahl zu stellen. Die fehlende Präsenz von Frauen in Parteien, Parlamenten, Führungspositionen und …
26. Juli 2021

Pressemitteilung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg

70 Tage nach Amtsantritt der neuen Landesregierung!Wo stehen wir mit der Umsetzung der Landtagswahlrechtsreform? Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg und die Frauenverbände der politischen ParteienBaden-Württembergs wiederholen ihre Forderung vom 22. April an die neue Landesregierung,die überfällige Landtagswahlrechtsreform in den ersten 100 Tagen umzusetzen.Dazu die erste Vorsitzende Prof. Dr. Anja Reinalter: „Der Landesfrauenrat mit seinen 50 Mitgliedsverbändenund 2 Millionen engagierten Frauen hat in den letzten Jahrzehnten alles getan,um eine gleichberechtigte Repräsentanz von Frauen im Landesparlament einzufordern und zuunterstützen. Die Reform des Landtagswahlrechtes – Zweistimmenwahlrecht mit geschlossenerLandesliste – ist nun zum dritten Mal in einem Koalitionsvertrag verankert. Leider sehen wir imMoment noch wenig Bewegung bei …
14. Juni 2021

Konferenz der Landesfrauenräte: Höchste Zeit für Parität!

Unter Vorsitz des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V. (LFRN) ging am Wochenende die Online-Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) mit 140 Teilnehmer*innen aus dem Bundesgebiet erfolgreich zu Ende. Seit 1996 tagt der Zusammenschluss aller bundesdeutschen Landesfrauenräte mit rotierendem Vorsitz einmal im Jahr. Die Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) fordert „Parlamente sind – auf Bundes-, Landes-, regionaler und kommunaler Ebene – wesentliche Orte der gesellschaftlichen und politischen Willensbildung und Gestaltung. Frauen – die Mehrheit der Bevölkerung – müssen hier entsprechend vertreten sein.“, heißt es in der von der KLFR verabschiedeten Resolution „Höchste Zeit für Parität!“. den Deutschen Bundestag sowie die Landtage erneut auf, Regelungen zu treffen und Öffentlichkeitskampagnen zu …
12. Mai 2021

Pressemitteilung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg Zum Internationalen Tag der Pflege. LFR fordert bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in den Pflegeberufen

Die Corona Pandemie zeigt einmal mehr deutlich, welche tragende Rolle Pflegekräfte in unserer Gesundheitsversorgung einnehmen. Deshalb fordert der Landesfrauenrat Baden-Württemberg zum internationalen Tag der Pflege, Pflegekräfte zu stärken. „Pflegekräfte bringen medizinisches Fachwissen, Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen zu den Menschen, die ihre Hilfe benötigen“, sagt Prof. Dr. Anja Reinalter, die erste Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg – „dafür gebührt ihnen Anerkennung und Dank, aber vor allem eine angemessene Entlohnung und gesunderhaltende Arbeitsbedingungen.“ Pflegekräfte brauchen ausreichend Kolleginnen und Kollegen an ihrer Seite und bessere Arbeitsbedingungen. Mehr als 85 % der Menschen, die in der Pflege arbeiten sind weiblich. Insbesondere sie brauchen Arbeitsbedingungen die die Vereinbarkeit von …
22. April 2021

PRESSEMITTEILUNG

Der Landesfrauenrat und die Frauenverbände der politischen Parteien Baden-Württembergs fordern die Umsetzung der Landtagswahlrechtsreform in den ersten 100 Tagen der neuen Landesregierung und die Hälfte der Macht! Der Landesfrauenrat und die Frauenverbände der politischen Parteien Baden-Württembergs kämpfen für mehr Frauen in den Parlamenten und stehen für das Zwei-Stimmen-Wahlrecht mit geschlossener Landesliste. „Die Wahlrechtsrechtsreform wird kommen. Sie ist Bestand des Sondierungspapiers und wird im Koalitionsvertrag verankert. Bündnis 90/Die Grünen und die CDU haben sich eindeutig positioniert. Diese Haltung begrüßen wir. Damit stehen wir kurz davor, ein wichtiges Ziel erreicht zu haben. Wir werden allerdings noch nicht lockerlassen und fordern die zukünftige Landesregierung auf, …
24. März 2021

Pressemitteilung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg zum Ausstieg der Türkei aus der Istanbul Konvention

Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg kritisiert den Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention auf das Schärfste Die internationale Vereinbarung zum Schutz vor Gewalt von Mädchen und Frauen war 2011 vom Europarat ausgearbeitet worden.  Sie ist bis heute von 45 Staaten unterzeichnet, die Türkei gehörte 2012 zu den ersten Unterzeichnerstaaten. Alle Unterzeichnerstaaten verpflichten sich Gewalt gegen Mädchen und Frauen zu bekämpfen und Betroffenen Schutz und Unterstützung zu bieten. „Der Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention am 20. März ist ein fatales Signal und eine Legitimation für Gewalt gegen Mädchen und Frauen, die wir aufs Schärfste kritisieren,“ sagt Prof. Dr. Anja Reinalter, die erste Vorsitzende …
08. März 2021

Pressemitteilung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg zum Internationalen Frauentag am 8. März 2021

8. März 2021 Internationaler Frauentag – Landtagswahlrechtsreform Jetzt! Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert die Umsetzung der längst überfälligen Landtagswahlrechtsreform in den ersten 100 Tagen der neuen Landesregierung und die Hälfte der Macht! Der Landesfrauenrat mahnt anlässlich des Internationalen Frauentages 2021 an, dass Frauen in Baden-Württemberg immer noch nicht angemessen im Landtag vertreten sind. Die Transparenzkampagne des Landesfrauenrates zur Wahl 2021 zeigt deutlich, dass das Landesparlament auch in der neuen Legislaturperiode eine Unterrepräsentanz von Frauen aufweisen wird. „Wir fordern die zukünftige Landesregierung auf, die Landtagwahlrechtsreform in den ersten 100 Tagen umzusetzen. Zudem fordern wir die Hälfte der Macht. Das heißt, dass Führungspositionen in den Ministerien der …
01. März 2021

Pressemitteilung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg zum Equal Care Day am 1. März 2021

Equal Care Day – Sorgearbeit gerecht gestalten! Der Equal Care Day ist ein Aktionstag, der auf die mangelnde Wertschätzung und unfaire Verteilung von Fürsorgearbeit aufmerksam macht. Die Festlegung auf den 29. Februar, der als Schalttag nur alle 4 Jahre stattfindet und in den Jahren dazwischen übergangen wird, weist darauf hin, dass Care-Arbeit als weitgehend „unsichtbare Arbeit“ gilt, die oft nicht wahrgenommen und nicht bezahlt wird. Dabei übernehmen Frauen 80 Prozent der Care-Arbeit und Männer nur 20 Prozent. Die fehlende Anerkennung für Care-Arbeit zeigt sich deutlich im Gehaltsgefüge und trägt entscheidend zu Überlastungen und prekären Lebenssituationen von Frauen bei. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert die …
25. Januar 2021

25.01.2021 Pressemitteilung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg zur Reform des baden-württembergischen Landtagswahlrechtes

Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg begrüßt außerordentlich, dass bei allen demokratischen Parteien im Landtag von Baden-Württemberg das Zwei-Stimmen-Wahlrecht mit geschlossener Landesliste in den Wahlprogrammen verankert ist. Damit ist der Weg frei für eine Reform des baden-württembergischen Landtagswahlrechtes! #wirbleibendran
14. Januar 2021

Pressemitteilung Landesfrauenrat Baden-Württemberg 14. Januar 2021

as neue Vorstandsteam des Landesfrauenrates 2021-2023
Das Superwahljahr 2021 beginnt für den LFR mit geballter Frauenpower Neues Vorstandsteam für die Amtszeit 2021-2023 gewählt Mit großer Mehrheit wurde als Erste Vorsitzende Prof.in Dr.in Anja Reinalter (LAG FrauenPolitikBündnis 90/Die Grünen) in ihrem Amt bestätigt und Hildegard Kusicka (ZONTA International) als Zweite Vorsitzende gewählt. Ebenso auf eine breite Basis der Mitgliedsverbände können sich die wiedergewählte Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Corinna Schneider (Frauen & Geschichte Baden-Württemberg e.V.), Viviana Weschenmoser (AG sozialdemokratischer Frauen Baden-Württemberg (AsF)) – nun in der Funktion als Schatzmeisterin, Rotraud Mack (AG der LandFrauenverbände Baden-Württemberg) und Vera Huber (Frauen Union Landesverband Baden-Württemberg) als Beisitzerinnen, stützen.Als Beisitzerinnen neu in den Vorstand …
24. November 2020

Pressemitteilung des Landesfrauenrates Ba-Wü und der LAG Ba-Wü zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen am 25.11.2020

Gemeinsam gegen Gewalt an FrauenInternationaler Tag gegen Gewalt am 25. November 2020: Gleichstellungsbeauftragte und Landesfrauenrat kooperieren bei Soforthilfe-Flyer Jede dritte Frau in Deutschland ist von Gewalt betroffen. Viele Frauen erleben diese an einem Ort, an dem sie sich eigentlich sicher fühlen sollten: im eigenen Zuhause. Mit der Corona-Pandemie und der damit verbundenen sozialen Distanz hat sich die Situation für Frauen, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, zugespitzt. Die Landesarbeitsgemeinschaft Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Baden-Württemberg (LAG) und der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR) haben deshalb eine gemeinsame Flyer-Aktion gestartet.„Häusliche Gewalt ist häufig noch ein Tabuthema, viele Betroffene schweigen aus Angst und Scham. Wir alle dürfen hier …
28. September 2020

Pressemitteilung der Konferenz der Landesfrauenräte KLFR 2020: Geschlechtergerecht aus der Krise

Pressemitteilung der Konferenz der Landesfrauenräte KLFR 2020: Geschlechtergerecht aus der Krise
Unter Vorsitz des Landesfrauenrates Mecklenburg-Vorpommern e.V. fand am 18. und 19. September 2020 Wochenende die online-Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) mit mehrals 100 Teilnehmer*innen aus dem Bundesgebiet statt.  Seit 1996 tagt der Zusammenschluss aller 16 bundesdeutschen Landesfrauenrätemit rotierendem Vorsitz einmal im Jahr. „Die Covid-19-Krise hat gezeigt, Frauen stellen mit ihrer zum großen Teil schlechtbezahlten Arbeit in systemrelevanten Berufen und ihrer unbezahlten Care- und Sorgearbeit die Grundversorgung der Gesellschaft sicher und tragen so die Hauptlast in der Krise. Viel zu spät sind jedoch die Auswirkungen dieser Mehrfachbelastung (Betreuung, mobiles Arbeiten, Homeschooling und Haushalt) von Frauen und Müttern in den Blick von Entscheidungsträger*innen …
25. August 2020

Pressemitteilung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg – Geschlechtergerechte Sprache behält Frauenrechte im Blick

Geschlechtergerechte Sprache behält Frauenrechte im Blick Frauen fordern seit Jahrhunderten sprachliche Sichtbarkeit und politische Partizipation. Die fehlende Präsenz von Frauen in Parteien, Parlamenten, Führungspositionen und entscheidungsgebenden Gremien zementiert die ungleiche Verteilung von Macht, Verantwortung und Einflussnahme zwischen den Geschlechtern.Gesellschaft lebt von vielfältigen Perspektiven, die sprachlich angemessen ausgedrückt werden müssen. Oft wird nur die maskuline Form geschrieben, die feminine nur mitgemeint. Dies widerspricht häufig der Realität, da in den meisten Bereichen unserer Gesellschaft alle Personen, unabhängig davon welches Geschlecht sie haben, präsent sind. „Durch Sprache wird Denken beeinflusst. Es entstehen Bilder in unseren Köpfen.  Alle Geschlechter zu nennen, drückt aus, dass Frauen und …
09. Juli 2020

Pressemitteilung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg – Bundesregierung beschliesst Gleichstellungsstrategie

#geschlechtergerechtausderkrise
Männer und Frauen sind gleichberechtigt (GG 3.2)Bundesregierung beschliesst Gleichstellungsstrategie Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg begrüßt die ressortübergreifende Strategie der Bundesregierung zur Gleichstellung – gerade in der durch das Corona Virus vielfach schwierigen und belastenden Zeit für Frauen und Mädchen. Prof. Dr. Anja Reinalter, die Erste Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg, sagt in Stuttgart: “wir fordern Strukturen, die dafür sorgen, dass Frauen geschlechtergerecht aus der Krise gehen können und sich – neben der Fürsorgearbeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf –  um ihre eigenständige Existenzsicherung und Karriereentwicklung kümmern können. Sie dürfen nicht die Verliererinnen sein, die abgehängt und wieder in längst überholt geglaubte Geschlechterrollen zurückgedrängt werden. Die …
09. Juli 2020

Gleichstellungsstiftung jetzt gründen!

Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg unterstützt gemeinsam mit rund 85 zivilgesellschaftlichen Organisationen und 50 Privatpersonen als Erstunterzeichner*in den Aufruf des DF (Deutscher Frauenrat) und GMEI (Gender Mainstreaming Experts International) zur Gründung einer Gleichstellungsstiftung. Aufruf Gleichstellungsinstitut DF GMEI Wir fordern von den Mitgliedern des Deutschen Bundestages, das im Koalitionsvertrag festgehaltene Vorhaben noch 2020 auf den Weg zu bringen. Die Corona-Krise zeigt deutlich, dass politische Maßnahmen zum Umgang mit dem Virus die Lebenswirklichkeiten von Frauen und Mädchen vernachlässigen und auf längst überholt geglaubte Geschlechterrollen setzen. Deshalb brauchen wir dringender denn je eine Einrichtung, die gleichstellungspolitische Erfolge sichert, weiterentwickelt und so mithilft, einen Roll Back zu verhindern. …
02. Juli 2020

#wirbleibendran – paritätische Wahlrechtsreform jetzt!

Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert die Parlamentarier*innen im Bundestag auf, geschlechtergerecht über die Wahlrechtsreform zu beraten! Artikel 3.2 des Grundgesetzes besagt, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Aber immer noch – und das über 100 Jahre nach der Verkündung des allgemeinen und gleichen Wahlrechtes – ist die Umsetzung dieses grundgesetzlichen Auftrages in den Parlamenten auf Bundes- und Landesebene längst nicht erreicht. Mehr noch: der Frauenanteil im Bundestag befindet sich auf einem historischen Tiefstand.Prof. Dr. Anja Reinalter, die Erste Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg appelliert an die Parlamentarier*innen und sagt: „Wir fordern eine Wahlrechtsreform mit den Aspekten Geschlechtergerechtigkeit, Demokratie und Vielfalt. Eine paritätische Wahlrechtsreform …
14. Mai 2020

PRESSEMITTEILUNG Zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai 2020 Interessen von Familien in den Fokus nehmen und mit höchster Priorität behandeln

Familien werden durch die Corona-Pandemie vor viele neue Herausforderungen gestellt. Durch Kita- und Schulschließungen ist die institutionelle Betreuung der Kinder nahezu komplett weggebrochen, das bringt Familien und insbesondere Frauen oft an den Rand des Tragbaren. Durch Homeoffice, Homeschooling, Kinderbetreuung, Kochen, Putzen, Waschen und alle anderen mütterlichen und emotionalen Sorgearbeiten rückt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen wieder in immer weitere Ferne. Die Vereinbarkeit war schon vor der Pandemie nicht einfach zu realisieren, jetzt scheint sie strukturell unmöglich zu sein. Die Erste Vorsitzende des Landesfrauenrates Prof. Dr. Anja Reinalter merkt dazu an: „das Familienleben soll neben der Erwerbstätigkeit reibungslos verlaufen; das …
08. Mai 2020

Pressemitteilung zum „Muttertag“ am 10.05.2020 #SchutzStattBlumen

Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert eine konsequente Umsetzung der Istanbul Konvention, um Frauen und ihren Kindern den nötigen Schutz vor häuslicher und sexualisierter Gewalt zu ermöglichen! Anlässlich des „Muttertages“ am 10. Mai 2020 fordert der Landesfrauenrat, dass Frauen in Baden-Württemberg ein Recht auf die seit über zwei Jahren ausstehende konsequente Umsetzung der Istanbul Konvention haben.Frauen – und vor allem Mütter – sind besonders stark durch die Corona Pandemie betroffen, weil sie sowohl in privaten als auch in beruflichen Bereichen viele neue Herausforderungen gleichzeitig bewältigen müssen. Die Kontaktbeschränkungen, finanzielle Einbußen und der verstärkte Aufenthalt in häuslichen Gemeinschaften führen zu Konfliktsituationen zwischen Ehe- und …
31. März 2020

Gemeinsame Pressemitteilung des baden-württembergischen Bündnisses gegen Altersarmut – Bündnis gegen Altersarmut lehnt den Vorschlag der Rentenkommission ab !

Stuttgart, 27. März 2020 Gemeinsame Pressemitteilung des Bündnisses gegen Altersarmut Bündnis gegen Altersarmut lehnt den Vorschlag der Rentenkommission ab ! Das baden-württembergische Bündnis gegen Altersarmut lehnt den Vorschlag der Rentenkommission ab. Die Sprecher*innen des landesweiten Bündnisses aus fast 40 Sozialverbänden, Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Organisationen äußern sich zu dem Vorschlag wie folgt: Martin Gross, ver.di-Landesbezirksleiter: „Das Ziel war es zu verhindern, dass das Rentenniveau auf 43 Prozent abfällt. Wenn der Vorschlag der Rentenkommission umgesetzt wird, könnte es nun sogar auf 42 Prozent fallen.“ Die Kommission schlägt einen Korridor von 44 bis 49 Prozent vor. Allerdings mit einer gravierenden Änderung der Rentenformel, die das …
17. März 2020

Pressemitteilung des Landesfrauenrates zum Equal Pay Day 2020 – 21 Prozent Gender Pay Gap sind genau 21 Prozent zu viel!

Pressemitteilung – Stuttgart, 17. März 2020 Landesfrauenrat Baden-Württemberg zum Equal Pay Day 2020 21 Prozent Gender Pay Gap sind genau 21 Prozent zu viel! Der Gender Pay Gap markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke, also den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern. 21 Prozent beträgt diese Lohnlücke aktuell und das sind genau 21 Prozent zu viel! Nach wie vor belegt Deutschland mit diesem Ergebnis einen der hinteren Spitzenpositionen im europäischen Vergleich. Dass Frauen in ihren Berufen schlechter bezahlt werden als Männer entspricht seit langem der traurigen Realität. Die Erwerbstätigkeit von Frauen tritt häufig hinter der Familienarbeit, Kindererziehung und Angehörigenpflege zurück. Um diese …
04. März 2020

Pressemitteilung des Landesfrauenrates zum Internationalen Frauentag 2020 #DIE HÄLFTE

Internationaler Frauentag 2020 #DIEHÄLFTE Wir fordern eine Änderung des Landtagswahlrechts hin zu einer paritätischen Liste! Wir fordern, dass #DIEHÄLFTE der Kandidierenden für den künftigen Landtag Frauen sind! Der Landesfrauenrat mahnt an, dass Frauen in Baden-Württemberg ein Recht auf Umsetzung von Gleichstellung, ein Recht auf Umsetzung der Landtagswahlrechtsreform und ein Recht auf angemessene Vertretung der Frauen bei den Kandidierenden für den künftigen Landtag haben. Der Landesfrauenrat will mit seiner Transparenzkampagne dafür sorgen, dass keine Partei im kommenden Landtagswahlkampf „drum herum“ kommt, Position zu seinen Forderungen zu beziehen. Die Parteien nominieren bereits ihre Kandidierenden für den nächsten Landtag. Sie sollten wissen, dass sie dabei unter Beobachtung …
12. Dezember 2019

Pressemitteilung: Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg wirbt für das Nordische Modell: Es garantiert seit zwanzig Jahren das Selbstbestimmungsrecht von Prostituierten

PM Nordisches Modell 12.12.2019 Offener Brief an die Herausgeber*innen des Positionspapiers „Unterstützung statt Sexkaufverbot“ vom 22.11.2019 Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg wirbt für das Nordische Modell: Es garantiert seit zwanzig Jahren das Selbstbestimmungsrecht von Prostituierten Sehr geehrte Damen und Herren, der Landesfrauenrat Baden-Württemberg setzt sich nach intensiven Fachdebatten seit 2013 für das Nordische Modell ein. Mit Befremden haben wir Ihre aktuelle Positionierung zur Kenntnis genommen. Wir vermissen darin eine intensive Analyse der breiten Studienlage seitens der Europäischen Kommission, des Europaparlaments und schwedischer Forschungsliteratur. Schweden ist das europäische Vorzeigeland für die Gleichstellung von Frauen und Männern, weil es konsequent gesellschaftliche Diskriminierungsstrukturen analysiert und aktiv bekämpft. Vor zwanzig Jahren …
19. November 2019

Stuttgart, 15.11.2019 Vorstandswechsel im Landesfrauenrat Baden-Württemberg: Dr. Anja Reinalter ist neue Erste Vorsitzende

Bei der Delegiertenversammlung am 15.11.2019 in Stuttgart wurde Dr. Anja Reinalter (LAG FrauenPolitik Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg) zur Ersten Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg neu gewählt. Sie vertritt bis zum 31.12.2020 als Erste Vorsitzende den Landesfrauenrat Baden-Württemberg. Wir freuen uns sehr über die Wahl von Dr. Anja Reinalter und heißen Sie herzlich willkommen ! In Ihrer Bewerbungsrede betonte sie: „Frauen müssen noch sichtbarer und wirksamer werden. Wenn wir zehn Menschen auf der Straße fragen, so müssen mindestens fünf davon wissen, was der Landesfrauenrat ist und wofür er steht. Der Druck zum Thema Wahlrechtsreform muss aufrecht erhalten werden.“ Die bisherige Vorsitzende, Charlotte Schneidewind-Hartnagel, trat …
13. November 2019

Pressemitteilung: Die Konferenz der Landesfrauenräte – eine starke Stimme für Frauenverbände in ganz Deutschland

Die Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) fand in diesem Jahr vom 08. – 10. November 2019 in Wiesbaden statt. Die KLFR ist der Zusammenschluss der Landesfrauenräte aller Bundesländer in Deutschland und vertritt die Interessen von circa 14 Millionen Frauen in Deutschland. Die KLFR 2019 wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Nach dem Empfang in der Hessischen Staatskanzlei am Freitagabend durch den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, vertreten durch den Staatsminister Kai Klose MdL, fand am Samstag, der Fachtag im Rathaus zum Thema „Frauenbewegung 4. 0- was steht an?“ statt. Nach der …
13. November 2019

Bündnis in Baden-Württemberg begrüßt Einigung zur Grundrente, kritisiert aber die geplante Einkommensprüfung

Stuttgart, 11. November 2019 Das Bündnis gegen Altersarmut in Baden-Württemberg (dem auch der Landesfrauenrat angehört) begrüßt grundsätzlich die gestrige Einigung zur Grundrente. Allerdings wird der Kompromiss, die Grundrente mit einer Einkommensprüfung einzuführen, dazu führen, dass erheblich weniger Menschen – insbesondere Frauen – Zugang zur Grundrente haben werden. Martin Gross, Landesbezirksleiter ver.di Baden-Württemberg: „Besser eine Grundrente mit Einkommensprüfung als eine dritte Legislaturperiode in Folge ohne Grundrenteneinigung. Endlich wird die Lebensleistung von über einer Million Menschen, die Jahrzehnte lang zu Niedriglöhnen gearbeitet, Kinder erzogen und Angehörige gepflegt haben, mit einer Grundrente gewürdigt. Das ist eine gute Nachricht vor allem für viele Frauen. Traurig ist, …
26. September 2019

Pressemitteilung: Safe Abortion Day 28.9.2019 Internationaler Tag zur Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen

Gemeinsame Pressemitteilung von Landesfrauenrat und pro familia Baden-Württemberg Am 28.9.2019 ist der internationale Safe Abortion Day, der die Forderung nach Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in den Mittelpunkt stellt.  Noch immer sterben weltweit Frauen an den Folgen eines Schwangerschaftsabbruches, weil sie keine Möglichkeit haben, ihn sicher und legal vornehmen zu lassen. In Deutschland sind Schwangerschaftsabbrüche nur straffrei möglich, wenn Frauen sich zuvor beraten lassen. Dennoch ist der Schwangerschaftsabbruch  in Deutschland weiterhin als grundsätzlich rechtswidrige Tat im Strafrecht verankert, anstatt als Teil der öffentlichen Gesundheitsversorgung zu gelten. Ärzt*innen, die Abbrüche vornehmen, dürfen trotz massiver Proteste weiterhin nicht offen darüber informieren, welche Methoden sie anwenden. …
10. September 2019

Pressemitteilung: Vorstandswechsel im Landesfrauenrat Baden-Württemberg

Die erste Vorsitzende des Landesfrauenrates Charlotte Schneidewind-Hartnagel wird am 1. November 2019 als Abgeordnete für Bündnis90/Die Grünen in den Bundestag nachrücken und deshalb ihr Amt im Landesfrauenrat Baden-Württemberg mit großem Bedauern vorzeitig niederlegen. Sie sagte am Rande einer Veranstaltung in Stuttgart: „ein Bundestagsmandat ist für mich persönlich weder zeitlich noch inhaltlich mit dem Amt der ersten Vorsitzenden vereinbar. Der Landesfrauenrat ist überparteilich und das sollte auch die Maxime für die Vorstandsvorsitzende sein. Für mich stand immer die Interessenvertretung aller unserer Mitgliedsverbände über jeder Parteipolitik.“ Das Vorstandsteam und die Geschäftsstelle gratulieren ihrer ersten Vorsitzenden zum Mandat und freuen sich, dass sie nun …
23. Mai 2019

Pressemitteilung des Landesfrauenrates – 70 Jahre Grundgesetz Herzlichen Dank an die „Mütter des Grundgesetzes!“

70 Jahre Grundgesetz – Herzlichen Dank an die „Mütter des Grundgesetzes!“ „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Artikel 3 Absatz 2 trat vor 70 Jahren, am 23. Mai 1949 zusammen mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft. Dieser Artikel war bahnbrechend, denn er enthielt „die Gleichstellung als imperatives Mandat an den Gesetzgeber“ wie es die Juristin und Politikerin Dr. Elisabeth Selbert, eine der vier Mütter des Grundgesetzes später sagte. Was uns heute selbstverständlich erscheint, musste damals hart erkämpft werden. Die „Mütter des Grundgesetzes“, mobilisierten die (Frauen-) Massen dafür und konnten den Gleichberechtigungsartikel so durchsetzen. 1994 erstritt dann ein breites Frauenbündnis aus Ost …
30. April 2019

Tag der Arbeit im Zeichen der Gleichberechtigung! Geschlechtergerechtigkeit beim digitalen Wandel mitgestalten!

Pressemittelung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg zum Tag der Arbeit 2019 Wie das Frauenwahlrecht wird der 1. Mai in diesem Jahr 100 Jahre alt. Und wie das Frauenwahlrecht so steht auch der Tag der Arbeit für den Landesfrauenrat ganz im Zeichen der Gleichberechtigung. Der 1. Mai bleibt der Tag der Arbeit, aber die Digitalisierung verändert Arbeitsformen und Arbeitsbedingungen rapide und damit auch die Bedarfe von Arbeitnehmer*innen. Sie müssen die Möglichkeit erhalten, ihre digitale Arbeitswelt für die Zukunft selbstbestimmt mitzugestalten. „Flexible Arbeitsmodelle, hybride Erwerbsverläufe und Soloselbstständigkeiten der modernen Arbeitswelt führen zu Veränderungen, die noch nicht abzuschätzen sind. Frauen dürfen hierbei nicht durch genderspezifische Verteilungseffekte benachteiligt …
18. März 2019

Die Pressemitteilung des Landesfrauenrates zum Equal Pay Day am 18.3.2019 Gerecht ist, wenn Gleiches gleich bewertet wird!

Frauen in Baden-Württemberg sind vom Gender-Pay-Gap im Beruf deutlich stärker betroffen als in anderen Bundesländern. Frauen verdienen hier im Schnitt 22,7 Prozent weniger als Männer. Damit liegt Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich an der Spitze. Anlässlich des Equal Pay Day am Montag, den 18. März 2019 äußert sich dazu die Erste Vorsitzende des Landesfrauenrates, Charlotte Schneidewind-Hartnagel: „Entgeltgleichheit ist mehr als „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. Gleicher Lohn muss auch für unterschiedliche aber gleichwertige Tätigkeiten gezahlt werden. Die Ursachen der Lohnlücke sind vielfältig und mehr als das Resultat individueller Lebensentscheidungen. Die Unterbezahlung der Arbeit von Frauen (z.B. in Care-Berufen) ist das Ergebnis …
11. Februar 2019

Der Landesfrauenrat und pro familia Baden Württemberg kritisieren den Vorstoß des Bundesgesundheitsministeriums für fünf Millionen Euro eine „neue“ Studie zu Schwangerschaftsabbrüchen in Auftrag zu geben

Gemeinsame Pressemitteilung von Landesfrauenrat und pro familia Baden-Württemberg Eine Studie zu „seelischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen“, die Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Auftrag geben will, wird mit 5 Millionen Euro zusätzlich finanziert. Der Landesfrauenrat und pro familia Baden-Württemberg sind entsetzt darüber, welche Richtung von der Bundesregierung in der Debatte um den § 219a nun vorgegeben wird. Ein Kompromiss, der hoch umstritten ist und für Frauen und Ärzt*innen keine Rechtssicherheit bringt und nun auch noch die Mittelbewilligung von 5 Millionen aus dem Bundeshaushalt für eine überflüssige und schon im Titel tendenziöse Studie. „Wir brauchen keine weitere Studie zu den Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen. Nicht der Schwangerschaftsabbruch …
30. Januar 2019

Stellungnahme des Landesfrauenrates zum Referentenentwurf der Bundesregierung zum §219a StGB vom 30. Januar 2019

 „Kompliziertes Verfahren statt schneller Informationen und Rechtssicherheit“ Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert weiter die ersatzlose Streichung von §219a Der Kompromissvorschlag erfüllt die Forderung des Landesfrauenrates nach ersatzloser Streichung von §219a nicht.  Ärzt*innen dürfen nur erwähnen, dass sie Schwangerschaftsabbrüche vornehmen – wie und mit welchen Methoden, dass erfahren Frauen nur umständlich, indem sie mit einem Link auf die Seiten der Bundesärztekammer und des Bundesamtes für gesundheitliche Aufklärung verwiesen werden. Dort dürfen aber nur Basisinformationen zu Ärzt*in, Name, Ort und Abbruchmethode vorgehalten werden. Ärzt*innen, die die gleichen Informationen auf ihrer Homepage anbieten, machen sich weiterhin strafbar. Rechtssicherheit wird so nicht geschaffen. „Wir erhalten durch den Kompromissvorschlag …
11. September 2018

„Gemeinsam Vielfalt leben“ – Demokratie verteidigen!

„Gemeinsam Vielfalt leben“ – Demokratie verteidigen! Am Freitag, den 14. September 2018 wurde ab 14.30 Uhr auf dem Stuttgarter Karlsplatz friedlich und kreativ protestiert. Dem sogenannte „Bus derMeinungsfreiheit“ der sogenannten „Demo für Alle“ traten ca. 2000 Teilnehmer*innen entgegen. Laut Stuttgarter Nachrichten war die Veranstaltung, die größte Gegendemonstration gegen rechte Umtriebe, die es seit den Kundgebungen gegen Pegida 2015 in Stuttgart gegeben hat. „Natürlich spielen die Vorgänge in Chemnitz eine Rolle, dass heute so viele Menschen hierhergekommen sind und das ist auch gut so.  Stuttgart als Landeshauptstadt hat mit all den unterschiedlichen und „bunten“ Demonstrant*innen ein fantastisches Zeichen gegen Rassismus und rechte Hetze …
15. August 2018

GEGENHALTEN! – Pressefreiheit verteidigen

Die Online-Wochenzeitung KONTEXT darf nicht mehr Ross und Reiter nennen. Kontext darf – vorläufig – nicht mehr schreiben, dass der AfD-Mitarbeiter XXX heißt und ein rechter Hetzer ist. Das hat das Mannheimer Landgericht am 2. August 2018 per einstweiliger Verfügung verboten. (Zu den Einzelheiten siehe folgenden Artikel in KONTEXT.) Doch in Gesellschaft, Politik und Medien wird man sich weiter mit der AfD und menschenverachtenden, demokratiefeindlichen Äußerungen auseinandersetzen: Dazu erschienen in KONTEXT viele Stellungnahmen : Für den Landesfrauenrat bezog Charlotte Schneidewind-Hartnagel Position: Die Freiheit der Presse und ihr Recht auf investigativen Journalismus, der Namen nennen und mit Quellenangabe zitieren können muss, ist eine …
15. August 2018

Stuttgart-Imagefilm mit veraltetem Frauenbild

Zum neuen Imagefilm der Stadt Stuttgart erhielt der LFR  kritische Hinweise einer aufmerksamen Medien-Beobachterin,  Anlass für einen Brief des LFR an das Stadtmarketing Stuttgart. Da die Kritik des LFR unerwartet viel Interesse der Lokalpresse und inzwischen auch überregionaler Medien ausgelöst hat (siehe z.B. https://www.swp.de/suedwesten/staedte/stuttgart/neuer-imagefilm-setzt-stuttgart-in-szene-27368894.html), finden Sie den Brief hier zum Nachlesen: 2018-Stadtmarketing Stuttgart
02. Juli 2018

Konferenz der Landesfrauenräte in Hamburg – Deutscher Frauenrat in Berlin: Resolutionen für ein offenes Europa

Pressemitteilung vom 18. Juni 2018 Landesfrauenräte für ein offenes Europa – für gemeinsame europäische Asylpolitik Zur Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) vom 15.-17. Juni 2018 in Hamburg brachten die Vertreterinnen des Landesfrauenrates Baden-Württemberg, Charlotte Schneidewind-Hartnagel und Corinna Schneider, eine Resolution zur Verteidigung eines offenen Europa ein. Die Vertreterinnen der anderen Landesfrauenräte folgten einstimmig diesem Vorschlag aus Baden-Württemberg. Im Wortlaut: Die Konferenz der Landesfrauenräte unterstützt alle Politiker*innen im Deutschen Bundestag, die sich für eine gemeinsame europäische Asylpolitik einsetzen. In der großen Frage der Flüchtlingspolitik als globale Herausforderung wird es keine nationalstaatlichen Einzellösungen geben können. Die Europäische Union ist eine große Errungenschaft. Sie bedeutet Zusammenhalt statt Nationalismus und …
26. April 2018

26. April 2018 Zumeldung zur Pressemitteilung: – seit mehr als 25 Jahren kämpft der LFR für ein neues Landtagswahlrecht und wieder ist die Reform gescheitert!

Der Landesfrauenrat wird grundsätzlich alle Bemühungen zur Umsetzung der Landtagswahlrechtsreform unterstützen. In welcher Form und wie, wird die Delegiertenversammlung am 4. Mai 2018 beschließen. „Wir begrüßen, dass die Debatte um die Reform weiterhin tagesaktuell bleibt“, so Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Erste Vorsitzende des LFR.
24. April 2018

Wer nicht Teil der Lösung sein will, ist Teil des Problems. Landesfrauenrat sieht Vertrauen in den Koalitionsvertrag beschädigt – seit mehr als 25 Jahren kämpft der LFR für ein neues Landtagswahlrecht und wieder ist die Reform gescheitert!

Pressemitteilung – 24. April 2018 Wer nicht Teil der Lösung sein will, ist Teil des Problems. Landesfrauenrat sieht Vertrauen in den Koalitionsvertrag beschädigt – seit mehr als 25 Jahren kämpft der LFR für ein neues Landtagswahlrecht und wieder ist die Reform gescheitert!  Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, warum eine Änderung des Landtagswahlrechtes dringend notwendig und längst überfällig ist, dann hat das Ergebnis des heutigen Koalitionsausschusses dazu den besten Beitrag geleistet. Mit ihrem einstimmigen Nein zur Reform des Landtagswahlrechtes verstößt die CDU-Landtagsfraktion gegen den Koalitionsvertrag und gefährdet damit die gute und konstruktive Zusammenarbeit der Koalition. Das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler …
24. April 2018

Zumeldung zur Pressemitteilung: Frauen die Hälfte der Macht- auch im Landtag Landtag in Bewegung bringen – Wahlrechtsreform jetzt!

Stuttgart, 23. April 2018 Zumeldung zur Pressemitteilung: Frauen die Hälfte der Macht- auch im Landtag Landtag in Bewegung bringen – Wahlrechtsreform jetzt! Was wir uns wünschen. Wir wünschen uns einen Ministerpräsidenten, der morgen in den Koalitionsausschuss geht und dem Koalitionspartner eine klare Ansage macht: Verträge sind einzuhalten, meine Unterschrift gilt, mein Land besteht zu über 50 Prozent aus Frauen und ich will mehr von ihnen im Parlament sehen. Das wäre für uns ein Landesvater, dem alle Kinder gleich viel wert sind, dem wir vertrauen können und dessen Wort gilt! Kontakt: Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Erste Vorsitzende LFR Mobil: 0151/16004074    
16. April 2018

Ohne Reform keine Veränderung

Pressemitteilung vom 16.4.2018 Mit großer Verwunderung hat der Landesfrauenrat Baden-Württemberg zu Kenntnis genommen, dass bei der Listenaufstellung für die Europawahl der CDU vier Männer auf den ersten vier Plätzen zu finden sind. Eine erfahrene und engagierte Frau wie Dr. Inge Gräßle findet sich dagegen lediglich auf einem unsicheren fünften Listenplatz wieder. Das erstaunt insbesondere deshalb, weil die CDU-Fraktion in der Debatte um eine Reform des Landtagswahlrechts immer wieder beteuert, diese sei überflüssig, da die CDU die nötigen Schritte hin zu Gleichberechtigung und Parität intern gehen würde. Mit dieser Listenaufstellung zeigt die CDU erneut , dass es keinerlei eigenständigen Bemühungen um Parität und Förderung von …
09. März 2018

Den Landtag in Bewegung bringen – Wahlrechtsreform Jetzt!

Smartmob des Landesfrauenrates am 8. März 2018 vor dem Landtag in Stuttgart
Am 8. März 2018 fand anlässlich des Internationalen Frauentages der Smartmob des Landesfrauenrates vor dem Landtag Baden-Württemberg statt. Ein 30 m langer pinkfarbener Laufsteg, in geordneter Parität bestückt mit jeweils einem Damen- und Herrenschuh, führte Richtung  Landtag und symbolisierte die geforderte gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an der Landespolitik. Mit ihrer Teilnahme unterstützen zahlreiche Frauen und einige Männer die Forderung des Landesfrauenrates nach einer Wahlrechtsreform hin zu einer quotierten Landesliste. Charlotte Schneidewind-Hartnagel, die Erste Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg betonte in ihrer Begrüßung, dass die Reform des Landtagswahlrechtes keinen Aufschub mehr duldet,wenn sie zur nächsten Landtagswahl wirksam werden soll. Wörtlich sagte sie:“Wir sind …
09. März 2018

Equal Pay Day 2018

Landesfrauenrat Baden-Württemberg zum Equal Pay Day 2018 Von Entgeltgleichheit keine Spur! Frauen erhielten für ihre Arbeit auch im Jahr 2017 durchschnittlich rund 21 Prozent weniger Lohn als Männer. Auf diesen Skandal macht der Equal Pay Day auch in diesem Jahr wieder aufmerksam. Der Equal Pay Day markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke, also den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen. Die vom Statistischen Bundesamt errechneten Bruttostundenlöhne der Frauen betrugen bundesweit im Jahr 2017 16,59 Euro, während Männer auf 21,00 Euro kamen. Damit liegt die Lohnlücke in Deutschland bei 21 Prozent. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage, die Frauen 2017 umsonst arbeiteten, …
05. März 2018

Pressemitteilung: Frauen die Hälfte der Macht- auch im Landtag Landtag in Bewegung bringen – Wahlrechtsreform jetzt!

Frauen die Hälfte der Macht- auch im Landtag Landtag in Bewegung bringen – Wahlrechtsreform jetzt! Zum Internationalen Frauentag mahnt der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR) im Bündnis mit kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, Frauenorganisationen der Parteien und dem DGB die Landesregierung erneut an, mit einer Wahlrechtsreform Nominierungsgerechtigkeit für Frauen zu schaffen. So wie es im Koalitionsvertrag 2016 beschlossen und festgeschrieben wurde. Der LFR fordert, dass der Gesetzgeber mit einer quotierten Landesliste endlich die rechtlichen Voraussetzungen schafft, damit Frauen im Lande künftig angemessen die Politik im Landtag mit gestalten können. Am 8. März 2018 um 13:30 Uhr wird der LFR vor dem Opernhaus in Stuttgart der Parität einen Teppich …
01. Februar 2018

Protest von Landesfrauenrat und Verbänden zum CDU-Beschluss gegen Reform des Landtagswahlrechts

Nicht nur der Landesfrauenrat als Dachverband der Frauenorganisationen, auch zahlreiche Einzelverbände haben inzwischen ihren Protest gegen den CDU-Beschluss gegen die Reform des Landtagswahlrechts öffentlich gemacht. Dazu gehören die Frauen Union der CDU – und der Katholische Deutsche Frauenbund. Die Vorsitzende der Frauen Union, Dr. Inge Gräßle MdEP, sagte gegenüber der Stuttgarter Zeitung (23.01.2018): „Die Abgeordneten haben eindrucksvoll gezeigt, dass Politiker nur an sich denken, (…) Es war eine Abstimmung zulasten all derer, die nicht im Parlament sind.“ In ihrem Schreiben an den Kreisvorsitzenden der CDU Baden-Württemberg erinnert Gräßle daran: „Der Passus im Koalitionsvertrag ist uns nicht von den Grünen aufgezwungen worden: Bereits …
26. Januar 2018

Landtagswahlrechtsreform jetzt!

Pressemitteilung des Landesfrauenrats vom 24.01.2018  Nominierungsgerechtigkeit für Frauen wieder in weiter Ferne Fassungslos reagiert der Landesfrauenrat Baden-Württemberg auf den gestrigen Beschluss der CDU-Landtagsfraktion. Mit ihrem geschlossenen „Nein“ zur Reform des Landtagswahlrechts verstößt sie nicht nur gegen den Koalitionsvertrag. Sie ignoriert auch abermals den Beschluss der 50 Mitgliedsverbände des Landesfrauenrates, in denen mehr als zwei Millionen Bürgerinnen des Landes organisiert sind. „Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, warum eine Änderung des Landtagswahlrechts dringend notwendig und längst überfällig ist, dann hat die CDU-Landtags-fraktion gestern dazu den besten Beitrag geleistet. Die Zufallsauswahl vor Ort, die die CDU-Fraktion immer noch für das non plus ultra hält, …
15. Januar 2018

LFR-Vorstandsteam für 2018 bis 2020 hat seine Arbeit aufgenommen: Charlotte Schneidewind-Hartnagel und Sakia Ulmer neue Vorsitzende

Das von der Delegiertenversammlung des Landesfrauenrats am 10.11.2017 in Stuttgart gewählte neue Führungsteam hat seine Arbeit aufgenommen. Seit 1. Jan. 2018 leiten Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Vertreterin der Frauenorganisation von Bündnis 90/Die Grünen, als Erste Vorsitzende und  Saskia Ulmer von den Evangelischen Frauen Baden-Württembergs als Zweite Vorsitzende den Landesfrauenrat. Das LFR-Vorstandsteam 2018-2020 Erste Vorsitzende: Charlotte Schneidewind-Hartnagel, LAG Frauenpolitik Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg Zweite Vorsitzende: Saskia Ulmer, Evangelische Frauen in Württemberg und Baden Schatzmeisterin: Hildegard Kusicka, ZONTA International Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit: Corinna Schneider, Frauen & Geschichte Baden-Württemberg  e.V. Beisitzerinnen: Prof’in Dr. Monika Barz, Verband baden-württembergischer Wissenschaftlerinnen (neu gewählt) Vera Huber, Frauen Union der CDU Baden-Württemberg (neu gewählt) Rotraud Mack, AG der LandFrauenverbände Baden-Württembergs …
08. März 2017

Warum der Weltfrauentag noch nie so wichtig war wie heute

Warum der Weltfrauentag noch nie so wichtig war wie heute Pressemitteilung zum 8. März – dem Internationalen Weltfrauentag Überall auf der Welt bekommen antidemokratische Haltungen Zuspruch und Frauenrechte werden infrage gestellt. Ob in den USA, in Polen, der Türkei oder hierzulande werden Menschenrechte und damit die Rechte der Frauen attackiert. „Jedes Jahr am Weltfrauentag machen wir auf Probleme aufmerksam. Doch heute ist der Weltfrauentag wichtiger denn je, da die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte in Frage gestellt werden“, betont Manuela Rukavina, die Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg. Deshalb müssen die Frauen im Land mobil machen und auf ihre Rechte, wie eigene Existenzsicherung, reproduktive Selbstbestimmung …
23. November 2016

Gewalt gegen Frauen – keine Randerscheinung sondern traurige Realität

Gewalt gegen Frauen – keine Randerscheinung sondern traurige Realität  Pressemitteilung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg zum 25. November 2016 – dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen machen Frauenorganisationen weltweit auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Auch der Landesfrauenrat Baden-Württemberg ist alarmiert und will die Politik stärker in die Pflicht nehmen, betroffenen Frauen Schutz zu gewähren. Einer vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebenen Studie zufolge sind fast 40 Prozent aller Frauen in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt geworden. „Leider ist Gewalt gegen Frauen keine Randerscheinung, sondern traurige Realität“, betont Manuela Rukavina, die Vorsitzende des …
30. Juni 2016

Unwirkliche Debatte zur Lohnungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen im Landtag – mal wieder ein Schlag ins Gesicht der Frauen

Pressemitteilung vom 30. Juni 2016 Unwirkliche Debatte zur Lohnungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen im Landtag – mal wieder ein Schlag ins Gesicht der Frauen Die SPD-Landtagsfraktion hatte heute eine Debatte zu Equal Pay im baden-württembergischen Landtag angestoßen. Es ging darum auf den Umstand aufmerksam zu machen, dass Frauen, selbst bei gleicher Arbeit, immer noch weniger verdienen als Männer. Die nachfolgende Debatte war aus Sicht des Landesfrauenrats an Zynismus nicht zu überbieten. Während die CDU-Fraktion sich die Entgeltlücke klein rechnete, verleugnete die AfD-Fraktion in der Debatte die Lohndiskriminierung von Frauen gänzlich.Dazu erklärt Manuela Rukavina Vorsitzende des Landesfrauenrats: „Es ist unredlich, diese Lohnungerechtigkeit und die …
18. Mai 2016

LFR zur Regierungsbildung in Baden-Württemberg: „Wichtige Signale gesendet“

Die schwarz-grüne Landesregierung hat ihre Arbeit aufgenommen. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg sieht in der Regierungsbildung und im Koalitionsvertrag wichtige Signale an die Frauen und für Vielfalt in Baden-Württemberg. „Baden-Württemberg ist schon lange bunt und vielfältig. Weit vielfältiger als die Mischung an Abgeordneten im Landtag im Durchschnitt widerspiegelt. Insofern freuen wir uns, dass mit Muhterem Aras nun endlich eine Landtagspräsidentin in Amt und Würden ist, die eben nicht den Durchschnitt der Abgeordneten, sondern die Vielfalt des Ländle darstellt. Wir gratulieren ihr herzlich zu ihrer Wahl.“, so Manuela Rukavina, 1. Vorsitzende des Landesfrauenrats. Zur Besetzung der Ministerien stellt der Landesfrauenrat fest, dass seine öffentlichkeitswirksame Forderung …
07. März 2016

Internationaler Frauenkampftag 2016: Wählen gehen. Demokratie verteidigen.

Am 8. März wird weltweit der 105. Internationale Frauentag begangen. An diesem Tag setzen sich Frauen überall auf der Welt für ihre Rechte ein. In Baden-Württemberg ruft der Landesfrauenrat als Dachverband von 52 Verbänden und über 2,5 Millionen organisierten Frauen dazu auf, am Internationalen Frauentag klar Position gegen Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit zu beziehen. Dazu erklärt Manuela Rukavina, Erste Vorsitzende des Landesfrauenrats: „Lassen Sie uns den Tag und die verbliebene Woche bis zur Landtagswahl am 13. März nutzen, um klar zu machen: Wir Frauen kämpfen für eine gleichberechtigte, vielfältige und demokratische Gesellschaft. Mit gleichen Chancen für alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sexueller …
25. Februar 2016

Landesfrauenrat ruft zu Protest gegen „Demo für Alle“ auf!

Für den 28. Februar hat die sogenannte „Demo für Alle“ wieder einmal eine Kundgebung in Stuttgart angekündigt. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg erklärt hierzu:  Wir leben in einem modernen Bundesland mit vielfältigen Menschen. Der Landesfrauenrat arbeitet seit seiner Gründung im Jahr 1968 daran, der Vielfalt der Menschen Rechnung zu tragen. Dazu gehört auch das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Diese Vielfalt Kindern im schulischen Rahmen aufzuzeigen, halten wir für völlig normal und ausgesprochen wichtig. Mit dieser Demo gegen Vielfalt zeigen die Vielfaltsgegner einmal mehr, dass die Grundrechte auf Freiheit, Gleichheit und sexuelle Selbstbestimmung für sie augenscheinlich nur dann gelten, wenn man in ihr reaktionär-konservatives (Familien-) …
18. Februar 2016

Landesfrauenrat Baden-Württemberg begrüßt Novellierung des Chancengleichheitsgesetzes

Zumeldung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg zur Meldung des Sozialministeriums 018/2016 Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg begrüßt die Novellierung des Chancengleichheitsgesetzes Nach langen und vielen Widerständen ist die gestrige Verabschiedung ein großer Erfolg für die Gleichstellung im öffentlichen Dienst. Die Novellierung des ChancenG beinhaltet Verbesserungen bei den Freistellungsmöglichkeiten für Gleichstellungsbeauftragte und ihren Stellvertretungen. Ebenso wurde das Thema Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf aufgenommen. Davon profitieren auch Männer. Dementsprechend entsetzt hat der Landesfrauenrat Teile der Plenardebatte im Landtag verfolgt. Dazu erklärt die Erste Vorsitzende des Landesfrauenrats Manuela Rukavina: „Es macht mich schon sprachlos, wie die Bemühungen um faktische Gleichstellung von Teilen der Opposition nur als bürokratischer Mehraufwand …
27. Januar 2016

Offener Brief der „Räte“ an die Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien: „Gesellschaft in Vielfalt weiterentwickeln – Baden-Württemberg hat Potenzial“

Die „Räte“ – der Landesfrauenrat, der Landesfamilienrat,  der Landesjugendring und der Landesseniorenrat – haben sich am 26. Januar in einem Offenen Brief an die jeweiligen Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien gewandt mit dem Appell, ihren Landtagswahlkampf nicht auf dem Rücken der Menschen zu führen, die bei uns Zuflucht vor Gewalt und Verfolgung suchen bzw. allen, die dies tun, eine deutliche Absage zu erteilen. Wörtlich heißt es in dem Brief u.a.: „Das Ankommen hunderttausender geflüchteter Menschen in Deutschland stellt Politik und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Diese müssen benannt, anerkannt und angenommen werden. Die anzunehmenden Aufgaben werden weit über eine Legislaturperiode hinausreichen. Wir …
15. Januar 2016

Zur gestrigen Forderung des baden-württembergischen Gemeindetags, die Novellierung des Chancengleichheitsgesetzes einzustellen und es ersatzlos aufzuheben

Baden-Württemberg hat das seichteste Chancengleichheitsgesetz der Bundesrepublik. Baden-Württemberg trägt – auch deshalb – bei vielen gleichstellungspolitischen Themen seit Jahrzehnten die rote Laterne. Deshalb forderte der Landesfrauenrat seit langer Zeit eine Novellierung des ChancenG. Nach langen und zähen Verhandlungen, insbesondere mit den Kommunen, legte Katrin Altpeter als Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren am Ende der Legislaturperiode von Grün-Rot einen Gesetzesentwurf vor, der den Kommunen vielleicht sogar über Gebühr entgegen kam. Sich im laufenden Gesetzesverfahren als Gemeindetag nun so zu äußern, ist zynisch und ein Affront gegen die Frauen. Dazu erklärt Manuela Rukavina, 1. Vorsitzende des Landesfrauenrats: „Es macht …
18. Mai 2015

LFR zum Streik der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst: Neu- und Höherbewertung der Arbeit mit und Verantwortung für Menschen ist überfällig

Landesfrauenrat Baden-Württemberg: Neu- und Höherbewertung der Arbeit mit und Verantwortung für Menschen ist überfällig Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR) begrüßt den Arbeitskampf der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst für eine bessere Eingruppierung. Bildung und Betreuung von Kindern verlangen qualifizierte Arbeit, die auch entsprechend bezahlt werden muss. Der Dachverband der Frauenorganisationen des Landes verweist in seiner Solidaritätserklärung auf weiter reichende Aspekte dieser Tarifauseinandersetzung. Es geht dabei um mehr als höhere Gehälter: – Es geht um die überfällige Neu- und Höherbewertung der Arbeit mit und der Verantwortung für Menschen. – Es geht auch um die Überwindung letztlich geschlechtsspezifischer Geringschätzung von Berufsfeldern, in denen überwiegend Frauen tätig sind. – Es …
27. April 2015

Landesfrauenrat fasst Beschlüsse zur Frauengesundheit

Landesfrauenrat Baden-Württemberg fasst Beschlüsse zur Frauengesundheit Netzwerk LSBTTIQ als 52. Mitgliedsverband aufgenommen Der Landesfrauenrat (LFR), das landesweit größte Netzwerk frauenpolitisch engagierter Organisationen, wächst. Bei der Delegiertenversammlung am vergangenen Freitag wurde das Netzwerk LSBTTIQ in den LFR aufgenommen. Unter den über 70 Organisationen, Einrichtungen und Selbsthilfegruppen des Netzwerks sind zahlreiche Frauengruppen und -initiativen, darunter die LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg, die LuK (Lesben und Kirche), der Lesbenring, die Wirtschaftsweiber, der Gesundheitsladen Stuttgart, das Archiv und Bildungszentrum zur Frauengeschichte in Baden-Württemberg u.a.m. Sie alle setzen sich in dem 2012 gegründeten Netzwerk LSBTTIQ für die Vielfalt von Geschlecht und sexueller Orientierung ein und stehen für eine lange Tradition …
27. April 2015

Landtagswahl 2016 – Nominierungsbeobachtung: Solidarität mit Charlotte Schneidewind-Hartnagel MdL

Der Landesfrauenrat ist bestürzt darüber, dass Charlotte Schneidewind-Hartnagel, die frauenpolitische Sprecherin der Grünen, in ihrem Wahlkreis nicht mehr nominiert und durch einen männlichen Kandidaten ersetzt wurde. Charlotte Schneidewind-Hartnagel ist eine zuverlässige Partnerin des Landesfrauenrats und leidenschaftliche Kämpferin für gleichstellungspolitische Themen. Wie kaum eine andere hat sie sich z.B. für die Novellierung des Gleichstellungsgesetzes eingesetzt. Die Äußerung ihres Kreisvorsitzenden, dass sie keine Qualifikationen aufweise – außer, dass sie eine Frau sei – empfindet der Landesfrauenrat als Ohrfeige für alle frauenpolitisch engagierten Frauen. „Charlotte Schneidewind-Hartnagel kann sich unserer Solidarität sicher sein“, erklärt die 1. Vorsitzende des Landesfrauenrats Manuela Rukavina. „Wir alle sind …
19. März 2015

Landesfrauenrat Baden-Württemberg zum Equal Pay Day 2015: Die Entgeltgleichheit liegt immer noch in weiter Ferne!

Frauen erhielten für ihre Arbeit auch im Jahr 2014 durchschnittlich rund 22 Prozent weniger Lohn als Männer. Auf diese Ungerechtigkeit soll der achte Equal Pay Day aufmerksam machen. Er fällt in diesem Jahr auf den 20. März. Der geschlechtsspezifische Entgeltunterschied fällt in Baden-Württemberg sogar noch größer aus. Das Statistische Landesamt ermittelte für Baden-Württemberg einen durchschnittlichen Unterschied zwischen den Bruttostundengehältern der Teilzeit- und Vollzeiterwerbstätigen Frauen und Männer von rund 27 % (2012), zu Ungunsten der Frauen. Der Equal Pay Day würde in Baden-Württemberg demnach ungefähr auf den 8. April fallen, da sich die Zahlen für 2014 nicht wesentlich geändert haben. „Es …
05. März 2015

INTERNATIONALER FRAUENTAG 2015: „Stell’ dir vor, die Gleichberechtigung der Geschlechter ist auf der ganzen Welt Wirklichkeit”

„Stell’ dir vor, die Gleichberechtigung der Geschlechter ist auf der ganzen Welt Wirklichkeit”. Zur Landtagswahl 2016 – Landesfrauenrat nimmt Parteien unter Beobachtung. Am Internationalen Frauentag erinnert der Landesfrauenrat an die Millionen von Frauen und Mädchen weltweit, die struktureller und unmittelbarer Männergewalt ausgesetzt werden, deren Lebensumstände lebensbedrohlich sind, die verschleppt, vergewaltigt und ermordet werden. Die Erste Vorsitzende Manuela Rukavina: „Uns erschrecken und erschüttern zutiefst die Meldungen aus den Kriegs- und Krisengebieten, in denen fanatisierte Männer – auch aus europäischen Gesellschaften – einen Vernichtungswillen gegen Frauen ausleben. Es ist ein Gebot der Humanität, dass eine sich dem höchsten Gut – den Menschenrechten – verpflichtete Gesellschaft den …
03. Februar 2015

Landesfrauenrat zur Wahl der Landtagspräsidentschaft: Weichenstellung für die Zukunft – Frauen am Rande statt im Fokus in der CDU-Fraktion

„Eines wissen wir nach der Entscheidung der CDU-Landtagsfraktion, mit Wilfried Klenk erneut einen Mann für die Landtagspräsidentschaft zu nominieren genau: es bleibt beim Alten – und Frauen am Rande statt im Fokus“, kommentiert Manuela Rukavina, Erste Vorsitzende des Landesfrauenrats Baden-Württemberg (LFR) das am Mittwoch zu erwartende Ergebnis der Wahl des Landtagspräsidenten. Abermals bestätige sich mit dieser Entscheidung, dass der mangelnde Wille zur aktiven Frauenförderung im Landtag zur Zementierung des gleichstellungspolitischen Rückstands im Lande führt, so Rukavina weiter. An einer Kandidatin mangelte es nicht; mit Friedlinde Gurr-Hirsch stand eine kompetente Nachfolgerin zur Wahl. Die 35-jährige Soziologin Manuela Rukavina, seit 1. Januar im …
15. Dezember 2014

Die Mischung macht’s! Zum Jubiläum: 20 Jahre Ergänzung Grundgesetz Art. 3 Abs. 2

Pressemitteilung der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Baden- Württemberg vom 11.12.2014: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, so lautet der schlichte, aber weitreichende Satz, der nach langem, insbesondere von der Familienrichterin und SPD-Abgeordneten Elisabeth Selbert im parlamentarischen Rat geführten Kampf 1949 als Artikel 3 Absatz 2 in das künftige Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen wurde. 45 Jahre nach Inkrafttreten des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 wurde Artikel 3, Absatz 2 um die Bestimmung ergänzt: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Das ist ein aktiver Handlungsauftrag an alle staatlichen Ebenen …
19. August 2014

Bildungszeitgesetz in Baden-Württemberg notwendig

Aktuelle Pressemitteilung des Landesfrauenrats (19.08.2014): Bildungszeitgesetz ist notwendig! Zur Stärkung der gesellschaftlichen und demokratischen Teilhabe im Land sowie für das ehrenamtliche Engagement müssen bezahlte Freistellungsmöglichkeiten geschaffen und ausgebaut werden. Wir brauchen gesetzlich vorgesehene Bildungstage um politische und kulturelle Bildung zu ermöglichen, verlangt der Dachverband von 51 Frauenverbänden, die vielfach ausschließlich ehrenamtlich tätig sind. Kommunalpolitische Ehrenämter im Blick: um Kandidatinnen und Kandidaten etwa für Gemeinderäte oder Bürgermeisterpositionen zu gewinnen, müssen das Angebot auch an zielgruppenorientierter politischer Bildungsarbeit flächendeckend ausgebaut und die Teilnahmeschwellen deutlich gesenkt werden. Dazu gehöre die Möglichkeit der bezahlten Freistellung von der Erwerbsarbeit für die Teilnahme auch an mehrtägigen Veranstaltungen. Zu den Einwänden …
22. Juli 2014

Zwischenbilanz zur Frauenpolitik in Baden-Württemberg

Bei einer Landespressekonferenz am 21.7.2014 stellte der Vorstand des LFR seine Sicht auf die Frauenpolitik des Landes vor. Unter dem Titel „Zwischenbilanz Frauenpolitik in Baden-Württemberg: Wo besteht weiter Handlungsbedarf? Wo erfolgten erste Schritte?“ nahmen Vertreterinnen des Landesfrauenrats Stellung zu:  Politische Partizipation von Frauen: weit entfernt von Parität! Gender Mainstreaming: eine notwendige Leitlinie in Baden-Württemberg. Menschenrechte: für eine Gesellschaft ohne Prostitution. Das Presseecho war groß, siehe zum Beipiel die Stuttgarter  Zeitung vom 22.7.2014 oder den SWR.
16. Mai 2014

Landesfrauenrat für die Akzeptanz geschlechtlicher Identität, sexueller Vielfalt und für gleiche Rechte

17. Mai 2014 – Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie: Landesfrauenrat für die Akzeptanz geschlechtlicher Identität, sexueller Vielfalt und für gleiche Rechte Gender Mainstreaming als notwendiges Instrument für die Entwicklung demokratischer Geschlechterverhältnisse Zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai weist der Landesfrauenrat Baden-Württemberg auf „besorgniserregende Anzeichen“ für eine tiefe Abneigung gegen Vielfalt hin. Schwulen- und lesbenfeindliche Tendenzen in vielen Bereichen der Gesellschaft müsse auch durch eine Politik für die Akzeptanz geschlechtlicher Identität, sexueller Vielfalt und für gleiche Rechte begegnet werden, so die Vorsitzende Angelika Klingel. Der Dachverband von 51 Frauenverbänden im Land spricht sich in seiner am heutigen Freitag beschlossenen Resolution …
06. März 2014

INTERNATIONALER FRAUENTAG 2014: Gewitterwolken am Gleichstellungshimmel in Baden-Württemberg. Landesfrauenrat fordert Ende der gleichstellungspolitischen Stagnation.

Zum Internationalen Frauentag am 8. März stellt der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fest:Die Bilanz für Baden-Württemberg ist düster. Der Auftrag des § 3 des Grundgesetzes, wonach der Staat die Umsetzung der Gleichstellung fördern und Benachteiligungen aktiv beseitigen soll, gilt offensichtlich für Baden-Württemberg nicht. „Die Partizipation von Frauen an der Gestaltung der politischen Rahmenbedingungen ist bei unseren Landespolitikern kein Zukunftsthema“, ärgert sich die Vorsitzende Angelika Klingel. „Aus allen unseren Mitgliedsverbänden hören wir Ärger und Unverständnis über diese Art der Nichtachtung. Um gesellschaftliche Defizite im Rahmen des Ehrenamtes auszugleichen, sind Frauen gut genug – aber Macht abzugeben, um die Hälfte der Bevölkerung auch angemessen …
21. Oktober 2013

Mehr Frauen in den Landtag: SPD-Landesparteitag fordert Änderung des Landtagswahlrechts

Mit großer Mehrheit wurde vom Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg am 18./19.10.2013 der Antrag der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) zur Änderung des Landtagswahlrechts angenommen. Ab der Landtagswahl 2016 soll ein Listenwahlrecht mit zwei Stimmen eingeführt werden, damit über das so genannte Reißverschlussverfahren der Frauenanteil im Landtag erhöht wird. Der Landesfrauenrat, der den Vorstoß der AsF mit einer Pressemitteilung im Vorfeld des Parteitags begrüßte,  erwartet nun, dass dieser Beschluss tatkräftig umgesetzt wird! Denn die Reform des Landtagswahlrechts mit dem Ziel einen höheren und endlich einen angemessenen Frauenanteil im Landtag sicher zu stellen, ist eines der ganz dicken Bretter, an denen der Landesfrauenrat seit nunmehr …
17. Oktober 2013

Landesfrauenrat Baden-Württemberg: Parité in den Parlamenten – Frauen kämpfen mit ungebrochener Energie

Auch nach der Bundestagswahl sind wichtige frauenpolitische Themen für die Frauenorganisationen der einzelnen Parteien nicht automatisch erledigt. Das Wahlergebnis bildet deutlich ab, dass Frauen unterrepräsentiert sind. Nur ein Viertel der Bewerbenden auf den Listen waren Frauen. Der eaf Deutschlandreport attestiert Frauen aus Baden-Württemberg die schlechtesten Chancen als Wahlkreiskandidatinnen aufgestellt zu werden. Die Notwendigkeit und die Berechtigung der Forderung nach einer Parité in den Parlamenten hat durch die Bundestagswahl erneut Nachdruck erhalten. „Das Engagement für dieses wichtige frauen-politische Ziel ist in den einzelnen Mitgliedsverbänden des Landesfrauenrats ungebrochen“ so Klingel, die Vorsitzende des LFR Baden-Württemberg und verweist auf einen Antrag der Arbeitsgemeinschaft …
19. September 2013

Landesfrauenrat zur Bundestagswahl: Frauen geht wählen! Frauen wählt Frauen!

Trotz zu wenig Kandidatinnen und zu wenig Aussagen zu Frauenpolitik in Wahlprogrammen … Frauen geht wählen! – ruft der Landesfrauenrat (LFR) die Wählerinnen in Baden-Württemberg zur Bundestagswahl auf. Der Dachverband von 52 Frauenorganisationen im Land fordert die Wählerinnen und Wähler auf, wo eben möglich, Kandidatinnen die Stimme zu geben. „Auch wenn alle größeren Parteien sich weder durch einen hinreichend hohen Frauenanteil bei den Kandidierenden noch durch frauenspezifische Wahlprogramme hervortun, ein Verzicht auf die Wahrnehmung des Stimmrechts wäre ein falsches und fatales Signal“, warnt die Vorsitzende des LFR, Angelika Klingel. Frauen sollten in jedem Wahlkreis Frauen wählen können – und Frauen brauchen Parteien, …
16. April 2013

Klares Ja! zur Quote für Frauen in Aufsichtsräten

Landesfrauenrat ruft Bundestagsabgeordnete aus Baden-Württemberg auf, den Gesetzentwurf des Bundesrates zu verabschieden Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR), der Dachverband der Frauenverbände des Landes, hatte bereits im September 2012 die Entscheidung des Bundesrates für eine gesetzliche Frauenquote in börsennotierten Unternehmen sehr begrüßt. Nun bestehe die historische Chance, so die Vorsitzende Angelika Klingel, mit dem Gesetz zur Förderung gleichberechtigter Teilhabe von Frauen und Männern in Führungsgremien (GlTeilHG) einen frauenpolitischen Durchbruch zu erreichen. „Damit würden der am besten ausgebildeten Frauengeneration mehr Chancen denn je eröffnet – und Deutschland in Puncto Chancengleichheit endlich anschlussfähig an das Niveau entwickelter europäischer Gesellschaften“. Der LFR hat deshalb im Vorfeld der …
06. März 2013

Der Internationale Frauentag am 8. März bleibt Kampf- und Feiertag der Frauen

Landesfrauenrat: „Volle Kraft voraus – Verfassungsänderung jetzt!“ für Quoten in Wahlgesetzen Mit dem Ziel der Parité in Parlamenten geht der Landesfrauenrat nach Start der Kampagne „Halbe Kraft reicht nicht“ anlässlich des Frauentages 2012 vor einem Jahr nun einen Schritt weiter. Nachdem die Gutachten im Auftrag der Landesregierung die Verfassungskonformität einer entsprechenden Regelung negativ bewerteten, wird in der konsequenten Folge nun eine Änderung der Verfassung gefordert. „Am Internationalen Frauentag 2013 und neun Monate nach dem Start der Kampagne im Mai 2012 sind wir vom konkreten Ziel eines Paritätsgesetzes im Kommunalwahlrecht – weit entfernt“, so die Vorsitzende Angelika Klingel. „Die Soll-Regelung zu einer paritätischen Besetzung …
24. September 2012

Bundeskonferenz der Landesfrauenräte

Arme Frauen – reiches Land – Wege aus der Frauenarmut – Forderungen und Handlungsansätze für die Politik Die diesjährige Bundeskonferenz der Landesfrauenräte am Wochenende in Stuttgart widmete sich dem Schwerpunkt „Frauenarmut“. Die Delegierten der Landesfrauenräte verabschiedeten einen Leitantrag zu „Wegen aus der Frauenarmut“, der Forderungen und Handlungsansätze an die Politik bündelt, um die strukturelle Benachteiligung von Frauen zu beseitigen und das für Frauen deutlich höhere Armutsrisiko zu vermindern. Der aktuelle Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung berücksichtige die geschlechtsspezifischen Besonderheiten in unzureichender Weise, kritisiert die Vorsitzende des gastgebenden Landesfrauenrates Baden-Württemberg, Angelika Klingel. In nahezu allen Lebensbereichen sind Frauen in viel stärkerem Maße von Armut …
22. September 2012

Klares Ja! zur Quote

Bundeskonferenz der Landesfrauenräte begrüßt Entscheidung des Bundesrates Mit großer Zustimmung wurde am Wochenende die Entscheidung des Bundesrates für eine gesetzliche Frauenquote in börsennotierten Unternehmen von der Bundeskonferenz der Landesfrauenräte begrüßt. „Die Vorgaben des Bundesrates zur Erhöhung des Frauenanteils in Vorständen und Aufsichtsräten auf 40 Prozent, insbesondere die Ausstattung mit Instrumenten für Sanktionen bei Nichteinhaltung, sind ein großer Schritt in die richtige Richtung“, schätzt die Vorsitzende des gastgebenden Landesfrauenrates, Angelika Klingel, ein. Dass die bisherigen Appelle und freiwilligen Verpflichtungen nicht den gewünschten Erfolg erbracht haben, liege auf der Hand. Mit seinem Votum signalisiert der Bundesrat, dass die Umsetzung von Gleichstellung – wie im Art. …
11. Juli 2012

Frauenpolitik adé – Gleichstellung nur noch ein Lippenbekenntnis?

Empört reagiert der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR) auf das Ergebnis eines hausinternen Gutachtens des Innenministeriums Baden-Württemberg und die Stellungnahme der SPD Landtagsfraktion. „Statt das Ermöglichen demokratischen Fortschritts zur Leitschnur politischen Handelns zu machen, erhält der Wunsch nach Machterhalt Priorität. Frauenpolitik ist offensichtlich unerwünscht, die Hälfte der Bevölkerung soll weiterhin in der Gestaltung politischer Rahmenbedingungen benachteiligt werden dürfen. Es ist unglaublich, mit welcher Arroganz der Macht hier gearbeitet wird,“ fasst die LFR-Vorsitzende Angelika Klingel verärgert zusammen. Eine verfassungskonforme Änderung des Kommunalgesetzes ist für den Dachverband der Frauenorganisationen des Landes selbstverständlich – und ohne Grundgesetzänderung möglich: Zahlreiche Gutachten und Stellungnahmen belegten dies. Die vom Innenministerium …
16. Mai 2012

Die Richtung stimmt, der Nachdruck fehlt

Landesfrauenrat Baden-Württemberg kritisiert Gutachten zur Änderung des Kommunalwahlrechts Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR) begrüßt die Initiative der Landtagsfraktionen der GRÜNEN und der SPD, durch eine Änderung des Kommunalwahlrechts endlich für eine Verbesserung der Repräsentanz von Frauen in der Politik zu sorgen. Das in dieser Woche durch die Grünen-Fraktion vorgelegte Gutachten räumt mit bisher gern angeführten verfassungsrechtlichen Bedenken auf und kommt zu dem Schluss: die angestrebte Änderung des Kommunalwahlrechts in Baden-Württemberg ist zulässig und möglich!„Der vorgezeichnete Weg der Umsetzung ist jedoch nicht weitreichend genug und vom Ziel einer Parité in den kommunalen Parlamenten noch weit entfernt“, kritisiert die Vorsitzende des LFR, Angelika Klingel. …
26. Januar 2012

Gender auch im Karlsruher Institut für Technologie (KIT)gefordert

Stellungnahme des Landesfrauenrates formuliert Handlungsbedarf Grundsätzlich begrüßt der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR), dass das KIT in Fragen der Gleichstellung und Chancengleichheit die Möglichkeit erhält, entsprechende Regelungen eigenständig zu treffen, heißt es in der Stellungnahme des LFR zum Gesetzesentwurf zur Weiterentwicklung des KIT (KITWG). Damit kann das KIT in diesem wichtigen Feld gesellschaftlicher Weiterentwicklung innovativ und beispielgebend für andere Forschungseinrichtungen wirken. Der LFR sieht die Landesregierung und das KIT in der gesellschaftlichen Verantwortung, dies auch offensiv zu tun und die nötigen Strukturen und Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Bezugnehmend auf die Koalitionsvereinbarung zwischen Bündnis 90/Die Grünen und der SPD Baden-Württemberg erwartet der Landesfrauenrat die Umsetzung …
23. Januar 2012

Arme Frauen, reiches Land –Neue Schwerpunktthemen des Landesfrauenrats

Drei Leitthemen beschloss der neu gewählte Vorstand des Landesfrauenrats Baden-Württemberg (LFR) auf seiner Klausurtagung für seine Legislaturperiode bis zum Ende des Jahres 2014. An erster Stelle steht eine differenzierte und kritische Auseinandersetzung mit dem Armutsrisiko für Frauen. „Es sei nicht hinnehmbar, dass ein wirtschaftlich prosperierendes Bundesland wie Baden-Württemberg in Fragen der von Armut betroffenen Frauen nicht mehr Engagement zeigt“, so die Vorsitzende Angelika Klingel. Hier gilt es für die nächsten Jahre in Anlehnung an den Gleichstellungsbericht der Bundesregierung eine sorgfältige Analyse vorzunehmen und in der Konsequenz wirksame und spezifische Instrumente zu entwickeln. Diese müssen nicht nur dem Armutsrisiko für Frauen …