Die Zahl der Menschen, die vor Krieg, Konflikten und Verfolgung fliehen, war noch nie so hoch wie heute, stellt die UN-flüchtlingshilfe fest: Ende 2016 waren 65,6 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht, rund die Hälfte davon weiblich. (Zum Vergleich: 2006 waren 37,5 Millionen Menschen auf der Flucht. ) Auf der Seite der UN-Flüchtlingshilfe finden sich übersichtliche Zahlen u.a. zu den Herkunftsgebieten und den Aufnahmeländern – sowie Erzählungen von Geflüchteten über ihre Fluchterfahrungen. In Baden-Württemberg sind ca ein Viertel bis ein Drittel der Zufluchtsuchenden weiblich. Die Tatsache, dass die reale Verteilung der Geflüchteten weltweit sich nicht in den Anteilen von weiblichen und männlichen Flüchtlingen in Deutschland abbildet bzw. dass Frauen mit einem (geschätzten) Drittel den zahlenmäßig geringen Teil der Zufluchtsuchenden hierzulande bilden darf nicht zur Rechtfertigung werden, ihnen die nötige spezifische Unterstützung nicht anzubieten. Denn es […]
WeiterlesenWege aus der Frauenarmut
Zahlenwerke zur Einkommensarmut Dass Frauen durchschnittlich mehr von materieller Armut betroffen sind als Männer zeigen zum wiederholten Male die Statistiken zur Armutsgefährdung, die das Statistische Bundesamt zuletzt Ende August 2017 für das Jahr 2016 veröffentlicht hat. Die Armutsgefährdungsquote (gemessen mit dem ‚Bundesmedian‘, wer weniger als 60 % des Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten bundesweit hat, gilt als armutsgefährdet) lag für Baden-Württemberg insgesamt bei 11,9 %. Überdurchschnittlich von Armut betroffen waren wie in den Vorjahren alleinerziehende Eltern (meist Mütter) und deren Kinder, Erwerbslose und Frauen ab 65 Jahre.
WeiterlesenLFR-Vorstandsteam für 2018 bis 2020 hat seine Arbeit aufgenommen: Charlotte Schneidewind-Hartnagel und Sakia Ulmer neue Vorsitzende
Das von der Delegiertenversammlung des Landesfrauenrats am 10.11.2017 in Stuttgart gewählte neue Führungsteam hat seine Arbeit aufgenommen. Seit 1. Jan. 2018 leiten Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Vertreterin der Frauenorganisation von Bündnis 90/Die Grünen, als Erste Vorsitzende und Saskia Ulmer von den Evangelischen Frauen Baden-Württembergs als Zweite Vorsitzende den Landesfrauenrat. Das LFR-Vorstandsteam 2018-2020 Erste Vorsitzende: Charlotte Schneidewind-Hartnagel, LAG Frauenpolitik Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg Zweite Vorsitzende: Saskia Ulmer, Evangelische Frauen in Württemberg und Baden Schatzmeisterin: Hildegard Kusicka, ZONTA International Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit: Corinna Schneider, Frauen & Geschichte Baden-Württemberg e.V. Beisitzerinnen: Prof’in Dr. Monika Barz, Verband baden-württembergischer Wissenschaftlerinnen (neu gewählt) Vera Huber, Frauen Union der CDU Baden-Württemberg (neu gewählt) Rotraud Mack, AG der LandFrauenverbände Baden-Württembergs (neu gewählt) Anneliese Schmid-Kaufhold, Deutscher Juristinnenbund Baden-Württemberg e.V. (wieder gewählt) Viviana Weschenmoser, AG sozialdemoratischer Frauen BAden-Württemberg (AsF) (gewählt am 12.4.2019)
WeiterlesenRUNDBRIEF 3-2017 (Dez 2017)
Diese Ausgabe widmet sich folgenden Schwerpunkten: Delegiertenversammlung und Kastanienempfang am 10. November 2017 Gegen Gewalt an Frauen – Überfällige Sexismus Debatte Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung Zur Ausgabe im pdf-Format: LFR_Rundbrief-3_05122017
WeiterlesenVISION: „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“
Geschlechtergleichstellung ist unabdingbar für eine nachhaltige Entwicklung. Diese Erkenntnis wird von der UN-Resolution A/Res/70/1 vom 25.9.2015 – der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung – bekräftigt. Die UN-Generalversammlung formulierte bei ihrer 70. Tagung 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und 169 Zielvorgaben. In der Präambel heißt es zu diesen Zielen: „Sie sind darauf gerichtet, die Menschenrechte für alle zu verwirklichen und Geschlechtergleichstellung und die Selbstbestimmung aller Frauen und Mädchen zu erreichen.“ Die neuen Ziele und Zielvorgaben sind am 1. Januar 2016 in Kraft getreten und sollen die Entscheidungen der UN bis 2030 leiten. Zu ihrer Vision erklärt die UN u.a.: „Wir sehen eine Welt vor uns, in der die Menschenrechte und die Menschenwürde, die Rechtsstaatlichkeit, die Gerechtigkeit, die Gleichheit und die Nichtdiskriminierung allgemein geachtet werden, in der Rassen, ethnische Zugehörigkeit und kulturelle Vielfalt geachtet werden und in […]
WeiterlesenBeschlüsse des Delegiertentags, Nov. 2017
2017-a-Beschluesse Beschlüsse des Delegiertentags November 2017: Reform des Landtagswahlrechts Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg setzt sich politisch dafür ein, dass das Landtagswahlrecht in der aktuellen Legislaturperiode dahingehend geändert wird, dass die Nominierungsgerechtigkeit für Frauen sichergestellt wird. (einstimmig beschlossen)
WeiterlesenBeschlüsse des Delegiertentags vom 7.4.2017
Gewalterfahrungen und Traumatisierung von geflüchteten Frauen und Kindern: Sicherstellung von Fachpersonal bei Anhörungen und längerfristige gesundheitliche/psychotherapeutische Versorgung Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert die Landesregierung Baden-Württemberg, namentlich das Ministerium für Soziales und Integration und das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration auf, in dem Ankunftszentrum in Heidelberg durch geeignetes Fachpersonal sicher zu stellen, das bei den Erstanhörungen entsprechend gendersensibel und kultursensibel Betroffenheit von Menschenhandel, Prostitution und gewaltbelasteten Beziehungen erfasst wird. Hierbei muss sichergestellt sein, dass das Personal auch länderspezifisches Wissen über Ausbeutungs- und Gewaltstrukturen besitzt. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert die Landesregierung Baden-Württemberg bzw. die Regierungspräsidien auf, die psychologische Betreuung traumatisierter Geflüchteter durch hauptamtliche Stellen längerfristig sicher zu stellen. Erhöhung der institutionellen Förderung der Beratungsstellen für Betroffene von Menschenhandel Der Landesfrauenrat fordert die Landesregierung Baden-Württemberg und den Landtag auf, den Zuschuss für die Beratungsstellen für Betroffene von Menschenhandel […]
Weiterlesen40 000 bei Demonstration gegen Freihandelsabkommen am 17. Sept. 2016 in Stuttgart
Demonstration STOP TTIP CETA – in Stuttgart und sechs weiteren Städten Auch der Landesfrauenrat Baden-Württemberg rief die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württembergs auf, sich an der Großdemonstration in Stuttgart am 17. September 2016 CETA & TTIP STOPPEN! Für einen gerechten Welthandel! zu beteiligen! Der Landesfrauenrat ist Mitglied im Trägerkreis der Demonstration in Baden-Württemberg, die LFR-Vorsitzende (2016: Manuela Rukavina) gehörte zu den Rednerinnen auf der Abschlusskundgebung. Zu unserem Engagement: Seit April 2015 sind die geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA auch auf der Agenda des Landesfrauenrates. Die befürchteten gravierenden Auswirkungen auf Frauen wurden in einem Arbeitskreis des LFR unter die Lupe genommen. Dieser hat eine differenzierte Stellungnahme erarbeitet, die zur Grundlage eines Vorstandsantrags an die LFR-Delegiertenversammlung am 23.10.2015 wurde. Darin geht es um die aus Sicht des LFR unverhandelbaren Eckpunkte. Den ganzen Beschluss samt umfangreicher Erläuterungen […]
WeiterlesenStellungnahme des Landesfrauenrats Baden-Württemberg zum Entwurf des Ausführungsgesetzes zum Prostituiertenschutzgesetz (Juli 2017)
Prostitution: Eine Gesellschaft ohne Prostitution ist das Ziel!
In Prostitution und Zuhälterei (illegal oder legalisiert) findet das Machtverhältnis von Männern über Frauen und ihre Sexualität einen deutlichen Ausdruck.
WeiterlesenTERRES DE FEMMES Menschenrechte für die Frau e.V.
https://www.frauenrechte.de/ Gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei – ein immer noch fernes Ziel für die Mehrheit der Mädchen und Frauen in aller Welt. TERRE DES FEMMES will – bei uns und anderswo – ein Leben ohne geschlechtsbasierte Diskriminierung, Gewalt und Ausbeutung. TERRE DES FEMMES hat sich dem Kampf gegen alle Menschenrechtsverletzungen verschrieben, die Mädchen und Frauen weltweit allein deshalb erdulden müssen, weil sie weiblich sind. Die Geschlechter sind einander ebenbürtig – ohne Wenn und Aber.
Weiterlesenbaf e.V.
https://www.baf-tuebingen.de Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württembergs
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