Kategorie: Pressemitteilungen

KURZ GEMELDET

Welttag gegen Menschenhandel. Menschenhandel wirksam bekämpfen – Reform stärkt Schutz von Betroffenen Menschenhandel zählt zu den schwersten Menschenrechtsverletzungen unserer Zeit. „Menschenhandel ist moderne Sklaverei. Auch Deutschland ist Tatort – im Baugewerbe, in der Pflege und im Bereich der Zwangsprostitution“, betont Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig. Mit einer im Mai beschlossenen Reform will die Bundesregierung den Kampf gegen Menschenhandel und Ausbeutung verstärken. Die bisher in § 232 Strafgesetzbuch geregelten Straftatbestände sollen weiterentwickelt und zugleich die geänderte europäische Richtlinie gegen Menschenhandel in nationales Recht umgesetzt werden. Die Bedeutung des Themas verdeutlichen aktuelle Zahlen: Nach Angaben der EU-Kommission wurden in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt 17.248 Betroffene von Menschenhandel registriert. Mit 49 Prozent stellt die sexuelle Ausbeutung weiterhin die häufigste Form des Menschenhandels dar, gefolgt von Arbeitsausbeutung mit 37 Prozent. Frauen und Mädchen machen 65 Prozent aller registrierten […]

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PRESSEMITTEILUNG

Kampagne GEMEINSAM Starkes Bündnis startet Crowdfunding für ein Miteinander auf Augenhöhe Wie wollen wir künftig leben, arbeiten, lieben und Familie gestalten? Diese Frage bewegt viele Menschen. Gleichzeitig prägen traditionelle Rollenbilder noch immer den Alltag und schränken individuelle Lebensentwürfe und Freiheiten ein. Mit dem Bündnis GEMEINSAM – für eine geschlechtergerechte Gesellschaft wollen der Dachverband Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) mit seinen über 50 Mitgliedsorganisationen und den Organisationen der Männerarbeit BW starke Zeichen für mehr Partnerschaftlichkeit, gegenseitigen Respekt und eine real geschlechtergerechte Gesellschaft setzen. „Erstmals ist es uns gelungen, dass der LFR BW unterschiedliche Erfahrungen und Kompetenzen der Organisationen Männer-BW, Männerarbeit der Diözese Rottenburg-Stuttgart, LAG Jungen- und Männerarbeit Baden-Württemberg sowie Sozialberatung Stuttgart e. V. in einem gemeinsamen Projekt bündelt und die Kampagne GEMEINSAM seit einem Jahr konzeptionell erarbeitet hat“, berichtet Verena Hahn, Zweite Vorsitzende des LFR BW. Das […]

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KURZ GEMELDET

Zum Weltflüchtlingstag am 20.6.2026: Frauen und Mädchen aus Krisen- und Kriegsregionen benötigen unseren Schutz und unsere Solidarität. Im Jahr 2025 befanden sich weltweit knapp 118 Millionen Menschen auf der Flucht, um Verfolgung, Konflikten, Gewalt oder Menschenrechtsverletzungen zu entgehen. Frauen und Kinder stellen mit fast 68% den Großteil an Asylsuchenden und der Frauenanteil allein liegt bei 43%*. Insbesondere Frauen und Mädchen sind geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt, Diskriminierung und Ausbeutung ausgesetzt und erleben damit traumatische Erfahrungen, die sie oft ein Leben lang begleiten. Umso wichtiger ist es daher, gerade diese Gruppe sowohl in den betroffenen Regionen als auch als Asylsuchende besonders in den Fokus zu nehmen und verlässliche Schutzräume, rechtliche und psychologische Beratung zu entwickeln und diese nachhaltig aufzubauen und zu garantieren. Am 12.06.2026 ist die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Kraft getreten, dass deutlich […]

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PRESSEMITTEILUNG

Das Grundgesetz mit Leben füllen: Demokratie braucht Parität, Engagement und gelebte Teilhabe Zum diesjährigen Tag des Grundgesetzes am 23. Mai und dem erstmals bundesweit stattfindenden Ehrentag betont der Landesfrauenrat Baden‑Württemberg (LFR BW) die zentrale Bedeutung von Gleichberechtigung, demokratischer Teilhabe und zivilgesellschaftlichem Engagement für eine lebendige Demokratie. Die im Grundgesetz verankerten Werte der Freiheit, Gleichheit und Solidarität werden erst durch das tägliche gemeinsame Engagement von Menschen in der Gesellschaft mit Leben gefüllt, ist Heike Fiestas Cueto, Mitglied im Vorstand des LFR BW, überzeugt. Der erste bundesweite Ehrentag lädt Menschen in ganz Deutschland dazu ein, sich aktiv für die Gemeinschaft einzusetzen. Bundespräsident Frank‑Walter Steinmeier, Initiator und Schirmherr des Ehrentags, unterstreicht: „Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen, Verantwortung übernehmen und unsere Gesellschaft mitgestalten.“ Der LFR BW unterstützt diese Initiative konsequent. Gerade in Zeiten spürbarer gesellschaftlicher Polarisierung und gezielter […]

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KURZ GEMELDET

Zum Internationalen Tag der Pflege am 12 Mai 2026 wollen wir daran erinnern, dass Pflegearbeit überwiegend von Frauen geleistet wird –  ob bezahlt oder unbezahlt und oft unter hohen Belastungen auf unterschiedlichen Ebenen. Damit sich das endlich ändert, braucht es  bessere Arbeitsbedingungen, mehr Geld für Pflegeeinrichtungen und eine wirklich soziale Absicherung für pflegende Angehörige. „Beschäftigte in der Pflege, pflegende Angehörige und nicht zuletzt Pflegebedürftige müssen entlastet werden, denn Pflege darf nicht arm machen“, betont Ute Mackenstedt, die Erste Vorsitzende des LFR BW. „Wir benötigen politische Entscheidungen, die für eine gerechte Finanzierung der Pflegeversicherung sorgen, die Solidarität stärken und Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe ernst nehmen“.

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KURZ GEMELDET

Der Tag der Arbeit und die Auswirkungen der aktuellen politischen Vorhaben für uns Frauen Die Vorhaben der Politik werfen für uns Frauen einen dunklen Schatten voraus. Ausdehnung der Arbeitszeit, Sparpolitik in den Kommunen, Kürzungen im Sozial- und Gesundheitssystem, dies alles wird uns noch stärker in den häuslichen Bereich drängen, als wir es eh schon sind. Denn wir sind es, die den überwiegenden Teil der Sorgearbeit übernehmen, wenn sich der Staat zurückzieht. Und das wird dazu führen, dass wir noch häufiger in unsicheren und schlecht bezahlten Jobs arbeiten werden. Doch wir wollen ökonomische Unabhängigkeit! Was wir brauchen und wofür wir – nicht nur am 1. Mai – einstehen, ist der Erhalt der Höchstgrenze der täglichen Arbeitszeit, eine gerechte Aufteilung von unbezahlter und bezahlter Arbeit zwischen Frauen und Männern, faire Bezahlung, ein gutes Angebot an Betreuungs- und […]

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KURZ GEMELDET

Klischeefreie Berufsorientierung ist wichtiger denn je! Am 23. April 2026 findet in Baden-Württemberg der Girls‘ Day und Boys‘ Day statt. Seit vielen Jahren motiviert der Girls‘ Day junge Frauen, einen MINT-Beruf zu ergreifen. Der Boys‘ Day zeigt jungen Männern die beruflichen Chancen in den sozialen Berufen. Beide Aktionstage haben in den vergangenen Jahren viel bewegt – doch es bleibt noch einiges zu tun UND sie sind heute wichtiger denn je.Ziel des Girls‘ und Boys‘ Day ist es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Berufe jenseits traditioneller Rollenbilder zu begeistern und die klischeefreie Berufsorientierung zu stärken. Am 23. April 2026 bieten Unternehmen, Hochschulen und Institutionen den Schülerinnen und Schülern wieder Einblicke in Berufe, die sich traditionell nicht mit dem eigenen Geschlecht assoziieren lassen. Girls‘ Day: Mehr junge Frauen für MINT und Handwerk gewinnenDer Girls‘ Day richtet sich […]

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PRESSEMITTEILUNG

Zum Internationalen Frauentag und zur Landtagswahl am 8. März 2026 – Gewalt gegen Frauen: Wer jetzt kürzt, gefährdet das Hilfesystem! Gemeinsame Pressemitteilung Landesfrauenrat Baden-Württemberg und Paritätischer Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg Das neue Gewalthilfegesetz sieht ab 2032 einen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder vor. Die Verfügbarkeit von Frauenhausplätzen und Frauenberatungsstellen wird damit zur Pflicht, und die Finanzierung geht künftig in die Verantwortung des Landes über. Bislang handelte es sich dabei um freiwillige Leistungen der Kommunen. Angesichts angespannter Haushaltslagen ziehen sich Kommunen bereits aus ihrer finanziellen Verantwortung im Gewaltschutz für Frauen zurück. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) und der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württembergwarnen daher eindringlich: Wer jetzt kürzt, gefährdet das gesamte Hilfesystem. Hinsichtlich des gesetzlich vorgeschriebenen Ausbaus wäre es fatal, bestehende Strukturen abzubauen – mit schwerwiegenden Folgen für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder sowie […]

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KURZ GEMELDET

Equal Care Day am 1. März 2026 Der 29. Februar wurde von den Initiator:innen des Equal Care Days bewusst als Datum gewählt. So wie der Schalttag nur alle vier Jahre im Kalender erscheint, bleibt auch Care-Arbeit nahezu unsichtbar und wird häufig übergangen. Dabei ist sie unverzichtbar! Im Alltag profitieren wir alle selbstverständlich von Care-Arbeit. Gesundheit, Wohlbefinden, Lebensqualität und ein funktionierendes gesellschaftliches Miteinander sind ohne sie nicht denkbar. Nach wie vor wird der überwiegende Teil der Care-Arbeit jedoch von Frauen und Mädchen getragen, häufig unbezahlt oder unterbezahlt. Diese strukturelle Schieflage führt zu geringerer Erwerbsbeteiligung, eingeschränkten Bildungs- und Aufstiegschancen sowie zu fehlender eigenständiger finanzieller Absicherung. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) fordert daher entschlossene politische Maßnahmen wie eine faire Bezahlung, verlässliche soziale Absicherung, den Ausbau unterstützender Infrastruktur sowie wirksame Anreize für eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit. […]

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PRESSEMITTEILUNG

Equal Pay Day 2026: „Vom Berufseinstieg bis zur Rente: Wie sich Lohnungleichheit dauerhaft verfestigt“ Zum Equal Pay Day am 27. Februar 2026 weist der Landesfrauenrat Baden‑Württemberg (LFR BW) erneut auf die gravierenden Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern hin. Zwar ist der Gender Pay Gap bundesweit von 2023 auf 2024 um zwei Prozentpunkte gesunken, liegt aber weiterhin bei 16 Prozent – in Baden‑Württemberg sogar bei 19 Prozent. Der Verband macht deutlich: Lohngerechtigkeit ist eine Grundvoraussetzung für eine starke, widerstandsfähige Demokratie. Die diesjährige Kampagne „equal pay every day“ zeigt, wie sich Ungleichheit über den gesamten Lebensverlauf verfestigt. Bereits in Schule und Ausbildung prägen stereotype Rollenbilder die Berufswahl. Frauen arbeiten später überdurchschnittlich häufig in schlechter bezahlten Branchen. Mit der Familiengründung verschärfen sich die Unterschiede: Frauen reduzieren ihre Arbeitszeit, übernehmen den Großteil der Sorgearbeit und verlieren berufliche Entwicklungschancen. In […]

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PRESSEMITTEILUNG

ONE BILLION RISING „Women On Fire – Ni Una Menos!“ – Weltweiter Protest gegen geschlechtsspezifische Gewalt am 14.02.2026 Der Slogan „Ni una menos“ stammt aus dem Spanischen und bedeutet „Nicht eine weniger!“. Er ist ein international bekanntes Zeichen des Widerstands gegen Femizide und Gewalt an Frauen und steht für das entschlossene Eintreten für ein Leben frei von Gewalt. Jede dritte Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt. Jede dritte Frau – das sind rund eine Milliarde Frauen („one billion“), denen Gewalt angetan wird. Weitere, im Vergleich zur restlichen Bevölkerung besonders stark mit Gewalt konfrontierte Gruppen, sind Personen mit Migrationshintergrund (auch hier vor allem Frauen) sowie Angehörige der LSBTIQ*-Community. Ganz aktuell belegt die am 10.2.2026 veröffentlichte Dunkelfeldstudie LESuBiA[1] alarmierend, dass körperliche und psychische Gewalt in (Ex-) Partnerschaften 20 mal häufiger vorkommt, als angezeigt wird. „One Billion […]

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KURZ GEMELDET

Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung Der 6. Februar ist der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM). Dieser Tag macht auf eine gravierende Menschenrechtsverletzung aufmerksam, die Millionen Frauen und Mädchen weltweit betrifft. Weibliche Genitalverstümmelung ist eine besonders schwere Form geschlechtsspezifischer Gewalt, bei der Teile des weiblichen Genitalbereichs verletzt oder entfernt werden. Nach Angaben von UNICEF waren im Jahr 2024 weltweit über 230 Millionen Frauen und Mädchen von FGM betroffen. Rund 144 Millionen leben in Afrika, etwa 80 Millionen in Asien und weitere 6 Millionen im Nahen Osten. Doch auch in Europa und in Deutschland ist weibliche Genitalverstümmelung Realität. Laut dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend leben derzeit rund 123.000 betroffene Frauen und minderjährige Mädchen in Deutschland. Zudem gelten etwa 25.000 Mädchen, die hier leben, als akut gefährdet (Pressemitteilung vom 10.12.2025). […]

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