Kategorie: Aktuelles

Stellungnahme des Bündnisses Gewalthilfegesetz BW

Gewalthilfe ausbauen! Bedarfsgerechte, niedrigschwellige und wohnortnahe Hilfe für alle Frauen und TIN* Personen Das Gewalthilfegesetz (GewHG) ist in Deutschland im Februar 2025 in Kraft getreten. Es stellt einen Meilenstein in der Bekämpfung geschlechtsspezifischer / häuslicher Gewalt dar und sieht einen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung für alle gewaltbetroffenen Frauen und ihre Kinder ab 2032 vor. Das Land Baden-Württemberg ist verpflichtet, ab 2027 ein bedarfsgerechtes Hilfesystem auf- und auszubauen.Das Bündnis zur Umsetzung des Gewalthilfegesetzes in Baden-Württemberg fordert für die Umsetzung: Die gesamte Stellungnahme lesen Sie hier: Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg unterstützt die Stellungnahme der LAG TäHG BW e.V. zur Täter*innenarbeit Partnerschaftsgewalt und zur Umsetzung des § 30a Abs. 6 PolG BW Gesetzliche Verpflichtung erfordert staatliche Daseinsvorsorge! Infrastruktur und Finanzierung der Täter*innenarbeit Partnerschaftsgewalt sichern, Umsetzungsdefizit bei Partnerschaftsgewalt sofort beheben!

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Mittwoch, 24.6.26: Aktionstag #ParitätJetzt: Zur Hälfte des Jahres für die Hälfte der Macht!

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ (Art.3., S.2 Grundgesetz) In Artikel 3, Absatz 2, Satz 2 formuliert unser Grundgesetz nicht nur die formale Gleichberechtigung von Frau und Mann, sondern verpflichtet den Staat explizit zum Abbau existierender Benachteiligung von Frauen. Gleichberechtigung auch de facto umzusetzen, ist für viele Lebensbereiche relevant, in denen Frauen nach wie vor real, sozial oder ökonomisch, benachteiligt werden – vom Arbeitsmarkt über die Aufteilung der Care Arbeit bis hin zur Teilhabe an Macht in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Besonders eklatant klaffen Anspruch und Wirklichkeit mit Blick auf die Politik auseinander: Zwar ist die Hälfte der Bevölkerung weiblich, in Deutschlands Parlamenten sind Frauen jedoch deutlich in der Minderheit. Im Bundestag stellten Frauen aktuell nur […]

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KURZ GEMELDET

Zum Weltflüchtlingstag am 20.6.2026: Frauen und Mädchen aus Krisen- und Kriegsregionen benötigen unseren Schutz und unsere Solidarität. Im Jahr 2025 befanden sich weltweit knapp 118 Millionen Menschen auf der Flucht, um Verfolgung, Konflikten, Gewalt oder Menschenrechtsverletzungen zu entgehen. Frauen und Kinder stellen mit fast 68% den Großteil an Asylsuchenden und der Frauenanteil allein liegt bei 43%*. Insbesondere Frauen und Mädchen sind geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt, Diskriminierung und Ausbeutung ausgesetzt und erleben damit traumatische Erfahrungen, die sie oft ein Leben lang begleiten. Umso wichtiger ist es daher, gerade diese Gruppe sowohl in den betroffenen Regionen als auch als Asylsuchende besonders in den Fokus zu nehmen und verlässliche Schutzräume, rechtliche und psychologische Beratung zu entwickeln und diese nachhaltig aufzubauen und zu garantieren. Am 12.06.2026 ist die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Kraft getreten, dass deutlich […]

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Dokumentation des Fachtages des Landesfrauenrates Baden-Württemberg „Mobilität fair gestalten. Gleichberechtigt unterwegs. Frauen im Fokus.“

Wir freuen uns sehr, Ihnen die Dokumentation unseres Fachtages „Mobilität fair gestalten. Gleichberechtigt unterwegs. Frauen im Fokus.“ vorstellen zu können. Gerne können auch gedruckte Exemlare in der Geschäftsstelle des LFR BW unter info@landesfrauenrat-bw.de bestellt werden. Über 120 engagierte Teilnehmende aus unterschiedlichen Regionen Baden-Württembergs, diskutierten über die aktuellen Herausforderungen für eine geschlechtergerechte Mobilität. Gemeinsam wurde deutlich, dass Mobilität eine grundlegende Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe ist. Auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, ins Ehrenamt oder während der Freizeit. Doch noch immer ist Mobilität nicht für alle gleichermaßen zugänglich. Gerade Frauen sind im Alltag häufig mit komplexeren Wegen und besonderen Anforderungen konfrontiert, etwa durch Sorgearbeit oder unzureichende Angebote im öffentlichen Verkehr, insbesondere im ländlichen Raum und außerhalb der Kernzeiten. Umso wichtiger ist es, Mobilität konsequent gerecht zu gestalten: sicher, zugänglich und bedarfsgerecht für alle. Der Fachtag machte […]

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Einweihung der „Kleinen Frauenallee“ in Sinsheim – weitere Frauenerinnerungsorte für die Digitale Landkarte

Auf Initiative des Stadtarchivs Sinsheim sowie Vertreterinnen des Sinsheimer FrauenTreffs und des Vereins Aufbruch e.V. entstand in Kooperation mit der Kraichgau-Realschule ein Projekt, das sieben Sinsheimerinnen in den Fokus rückt und einen öffentlichen Raum schafft, der an ihr Leben und Wirken erinnert. Auf dem Schulhof der Kraichgau-Realschule ist die „Kleine Frauenallee“ entstanden. Jeder der Frauen wurde hier jeweils ein Baum gewidmet und wird künftig an sie erinnern. Bilder (Stadt Sinsheim): In der kleinen Frauenallee machen Hinweistafeln an den Bäumen auf die Frauen aufmerksam, denen sie gewidmet sind Für den Landesfrauenrat Baden-Württemberg sprach die Erste Vorsitzende Prof.in Dr. Ute Mackenstedt. Sie stellte die Digitale Landkarte der Frauenerinnerungsorte auf der Homepage des LFR BW vor und betonte: „Frauen brauchen einen Raum der Würdigung“, hier an der Schule ist ein genialer Ort dafür.“ An den Bäumen wurden Schilder […]

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HINWEIS: Beitrag in der politischen Kabarettsendung zum Thema Prostitution

Die politische Kabarettsendung Die Anstalt (@ZDF) hat beim Thema Prostitution den Finger tief in die Wunde gelegt. Mit scharfem Blick und klarer Haltung wurde sichtbar, wie stark und von wem das System Prostitution beschönigt wird und welche Mächte walten. Die Sendung zeigt dabei unbequeme Wahrheiten und desaströse Zustände auf. Selten wurden die menschenverachtenden Auswüchse der deutschen Prostitutionsgesetzgebung so schonungslos dargestellt. Ein Beitrag, der nicht nur unterhält – obwohl uns das Lachen oft im Halse stecken blieb – , sondern zum Nachdenken und Handeln zwingt. FSK: https://www.zdf.de/shows/die-anstalt-104Zum Download: https://mediathekviewweb.de/#query=Die%20Anstalt

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Brief des Landesfrauenrates Baden-Württemberg: Umsetzung der neuen Regeln des Polizeigesetzes (PolG) braucht Kooperation und Vorgaben – Stoppen Sie Gewalt gegen Frauen, stärken und ermöglichen Sie Täterarbeit!

„Wir sind uns sicher in vielem einig: Wir wollen in einem demokratischen, freien Land leben. Wir wollen uns sicher fühlen und in eine gute Zukunft schauen. Wir wollen Menschen mit Würde und Respekt behandeln und einander vertrauen können. Wir wollen nicht in Angst voreinander und mit der Gewalt gegen Frauen und Mädchen leben. Wir sind uns sicher, dass diese Werte, die auf dem Grundgesetz und den Menschenrechten basieren, von uns allen geteilt werden. Ihr Koalitionsvertrag benennt den Ausbau der Täterarbeit ebenfalls explizit.Uns bereitet jedoch die Umsetzung der neuen Regelungen des PolG, die zum 01.07.2026 in Kraft treten, sehr große Sorgen:

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PRESSEMITTEILUNG

Das Grundgesetz mit Leben füllen: Demokratie braucht Parität, Engagement und gelebte Teilhabe Zum diesjährigen Tag des Grundgesetzes am 23. Mai und dem erstmals bundesweit stattfindenden Ehrentag betont der Landesfrauenrat Baden‑Württemberg (LFR BW) die zentrale Bedeutung von Gleichberechtigung, demokratischer Teilhabe und zivilgesellschaftlichem Engagement für eine lebendige Demokratie. Die im Grundgesetz verankerten Werte der Freiheit, Gleichheit und Solidarität werden erst durch das tägliche gemeinsame Engagement von Menschen in der Gesellschaft mit Leben gefüllt, ist Heike Fiestas Cueto, Mitglied im Vorstand des LFR BW, überzeugt. Der erste bundesweite Ehrentag lädt Menschen in ganz Deutschland dazu ein, sich aktiv für die Gemeinschaft einzusetzen. Bundespräsident Frank‑Walter Steinmeier, Initiator und Schirmherr des Ehrentags, unterstreicht: „Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen, Verantwortung übernehmen und unsere Gesellschaft mitgestalten.“ Der LFR BW unterstützt diese Initiative konsequent. Gerade in Zeiten spürbarer gesellschaftlicher Polarisierung und gezielter […]

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FRAUENGESUNDHEIT

Die kostenintensivste Ursache für die höheren Gesundheitskosten-pro-Kopf bei Frauen ist die fehlende Diagnose. Dies ist eine logische Schlussfolgerung ohne Gender Bias (geschlechtsspezifische Verzerrung). Es muss sich etwas in den Köpfen ändern. Aus Fakten werden (auch unbewusst) häufig falsche Schlussfolgerungen gezogen. Ein Beispiel: Die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen ist rund 5 Jahre länger als bei Männern. Kommen Ihnen dabei Gedanken in den Sinn wie: „Frauen leben länger aufgrund ihrer Biologie?“ oder „Prävention bei Frauen ist deshalb weniger notwendig?“ Nein. Das sind falsche Schlussfolgerungen, aber oft der erste Impuls. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg ist Mitglied im Landesausschuss für Gesundheitsförderung und Prävention BW, der heute getagt hat. Dort haben wir heute darüber aufgeklärt und uns für unsere Forderungen stark gemacht:– Es gibt geschlechtsspezifische Gesundheitsunterschiede, die allein durch die Differenzierung nach Geschlecht aufzudecken sind.– Die Kosten in der Frauengesundheit könnten […]

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Stellungnahme der LaKoG BW (Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an den wissenschaftlichen Hochschulen Baden-Württembergs) zu den Taten eines ehemaligen Mitarbeiters an der Universität Freiburg

Die LaKoG verurteilt die Taten eines ehemaligen Mitarbeiters der Universität Freiburg, der über Jahrehinweg Studentinnen in ihrem privaten Umfeld und darüber hinaus auch Studentinnen undMitarbeiterinnen im Hochschulkontext heimlich gefilmt hat, aufs Schärfste. Diese Taten stellen für dieBetroffenen massive Übergriffe dar und sind Ausdruck sexualisierter Gewalt. Taten dieser Art dürfenvon Hochschulen und gesamtgesellschaftlich nicht geduldet werden. Die LaKoG steht solidarisch an der Seite der betroffenen Studentinnen und Mitarbeiterinnen. Die Situation stellt für die Betroffenen eine hohe und andauernde Belastung dar und zieht einen Vertrauensverlust gegenüber Hochschulen nach sich. Inakzeptabel ist aus Sicht der LaKoG zudem, dass es immer noch Personen gibt, die nicht wissen, ob sie auch betroffen sind. Wir fordern eine rasche und transparente Aufklärung des Falls.Der Fall zeigt einmal mehr, dass sexualisierte Belästigung, Diskriminierung, Übergriffe und Gewalt nichtnur als individuelles Fehlverhalten verstanden werden dürfen. […]

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KURZ GEMELDET

Zum Internationalen Tag der Pflege am 12 Mai 2026 wollen wir daran erinnern, dass Pflegearbeit überwiegend von Frauen geleistet wird –  ob bezahlt oder unbezahlt und oft unter hohen Belastungen auf unterschiedlichen Ebenen. Damit sich das endlich ändert, braucht es  bessere Arbeitsbedingungen, mehr Geld für Pflegeeinrichtungen und eine wirklich soziale Absicherung für pflegende Angehörige. „Beschäftigte in der Pflege, pflegende Angehörige und nicht zuletzt Pflegebedürftige müssen entlastet werden, denn Pflege darf nicht arm machen“, betont Ute Mackenstedt, die Erste Vorsitzende des LFR BW. „Wir benötigen politische Entscheidungen, die für eine gerechte Finanzierung der Pflegeversicherung sorgen, die Solidarität stärken und Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe ernst nehmen“.

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KURZ GEMELDET

Der Tag der Arbeit und die Auswirkungen der aktuellen politischen Vorhaben für uns Frauen Die Vorhaben der Politik werfen für uns Frauen einen dunklen Schatten voraus. Ausdehnung der Arbeitszeit, Sparpolitik in den Kommunen, Kürzungen im Sozial- und Gesundheitssystem, dies alles wird uns noch stärker in den häuslichen Bereich drängen, als wir es eh schon sind. Denn wir sind es, die den überwiegenden Teil der Sorgearbeit übernehmen, wenn sich der Staat zurückzieht. Und das wird dazu führen, dass wir noch häufiger in unsicheren und schlecht bezahlten Jobs arbeiten werden. Doch wir wollen ökonomische Unabhängigkeit! Was wir brauchen und wofür wir – nicht nur am 1. Mai – einstehen, ist der Erhalt der Höchstgrenze der täglichen Arbeitszeit, eine gerechte Aufteilung von unbezahlter und bezahlter Arbeit zwischen Frauen und Männern, faire Bezahlung, ein gutes Angebot an Betreuungs- und […]

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