Kategorie: Aktuelles

Pressemitteilung zum „Muttertag“ am 10.05.2020 #SchutzStattBlumen

Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert eine konsequente Umsetzung der Istanbul Konvention, um Frauen und ihren Kindern den nötigen Schutz vor häuslicher und sexualisierter Gewalt zu ermöglichen! Anlässlich des „Muttertages“ am 10. Mai 2020 fordert der Landesfrauenrat, dass Frauen in Baden-Württemberg ein Recht auf die seit über zwei Jahren ausstehende konsequente Umsetzung der Istanbul Konvention haben.Frauen – und vor allem Mütter – sind besonders stark durch die Corona Pandemie betroffen, weil sie sowohl in privaten als auch in beruflichen Bereichen viele neue Herausforderungen gleichzeitig bewältigen müssen. Die Kontaktbeschränkungen, finanzielle Einbußen und der verstärkte Aufenthalt in häuslichen Gemeinschaften führen zu Konfliktsituationen zwischen Ehe- und Lebenspartnern sowie Eltern-Kind-Beziehungen. Beim bundesweiten Hilfetelefon 0800-0116016 „Gewalt gegen Frauen“ hat die Nachfrage nach Beratungen zu häuslicher Gewalt um 17,5 Prozent gegenüber den letzten zwei Wochen zugenommen.Die Erste Vorsitzende des Landesfrauenrates Prof. Dr. Anja […]

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Soforthilfe-Initiative „Kein Kind alleine lassen“ Gemeinsam gegen Mißbrauch

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat eine Soforthilfe-Initiative gestartet und wendet sich damit an alle Bürger*innen. Auf Grund der Ausgehbeschränkungen in der Corona-Krise sind vor allem bereits problembelastete Familien und deren Kinder besonders gefährdet. Für sie steigt das Risiko zur Zeit um ein Vielfaches, zu Hause misshandelt oder missbraucht zu werden. Auf der neu installierten Website www.kein-kind-alleine-lassen.de finden Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene wichtige Informationen zum Thema und vor allem Ansprechstellen, die auch während der Corona-Krise z. B. per Chat, Mail oder Telefon erreichbar sind. Ergänzt wird die Aktion durch ausdruckbare Plakate und Flyer. Weblinks können zur Verbreitung auf den Social Media-Kanälen genutzt werden.

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Das Land richtet eine Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen ein – die kostenfreie Hotline zur psychosozialen Beratung 0800 377 377 6

Das Land richtet eine Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen ein – die kostenfreie Hotline zur psychosozialen Beratung 0800 377 377 6 ist ab sofort freigeschalten. Die Corona-Pandemie ist für viele Menschen im Land eine große psychische Belastung. Zu eingeschränkten sozialen Kontakten und möglichen Konflikten zu Hause kommen häufig Fragen, wie es mit dem eigenen Job und der Familie weitergeht. Gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, der Landesärztekammer, der Landespsychotherapeutenkammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg hat das Land eine Hotline zur psychosozialen Beratung eingerichtet. Expertinnen und Experten stehen dort täglich von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung. Weitere Informationen unter: https://sm.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/hotlines-buergerinnen-und-buerger/    

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Gemeinsame Pressemitteilung des baden-württembergischen Bündnisses gegen Altersarmut – Bündnis gegen Altersarmut lehnt den Vorschlag der Rentenkommission ab !

Stuttgart, 27. März 2020 Gemeinsame Pressemitteilung des Bündnisses gegen Altersarmut Bündnis gegen Altersarmut lehnt den Vorschlag der Rentenkommission ab ! Das baden-württembergische Bündnis gegen Altersarmut lehnt den Vorschlag der Rentenkommission ab. Die Sprecher*innen des landesweiten Bündnisses aus fast 40 Sozialverbänden, Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Organisationen äußern sich zu dem Vorschlag wie folgt: Martin Gross, ver.di-Landesbezirksleiter: „Das Ziel war es zu verhindern, dass das Rentenniveau auf 43 Prozent abfällt. Wenn der Vorschlag der Rentenkommission umgesetzt wird, könnte es nun sogar auf 42 Prozent fallen.“ Die Kommission schlägt einen Korridor von 44 bis 49 Prozent vor. Allerdings mit einer gravierenden Änderung der Rentenformel, die das Rentenniveau nochmals zusätzlich absenken würde. „Für die Bewältigung der Corona-Krise sind gerade Schnellschüsse nötig. Für die Rentenpolitik brauchen wir eine Lösung, die für Jahrzehnte trägt. Wir appellieren dringend an die Politik, jetzt […]

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LFR Rundbrief – März 2020

Die neue Ausgabe unseres Rundbriefes widmet sich folgenden Schwerpunkten: Dokumentation des Fachtages des Landesfrauenrates am 15. November 2019 in Stuttgart WORTE SCHAFFEN WERTE – Antifeminismus von Rechts in Baden-Württemberg Delegiertenversammlung mit Wahl von Prof. Dr. Anja Reinalter zur Ersten Vorsitzenden am 15. November 2019 in Stuttgart Beitrittsformular Fördermitgliedschaft für Frauen im Landesfrauenrat Baden-Württemberg im pdf-Format: LFR_Beitrittserklaerung_A4_Formular Abschlussveranstaltung „100 Jahre Frauenwahlrecht“ am 12. November 2019 im Stadtpalais Stuttgart Zur Ausgabe im pdf-Format: LFR_Rundbrief_01-2020_WEB

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Pressemitteilung des Landesfrauenrates zum Equal Pay Day 2020 – 21 Prozent Gender Pay Gap sind genau 21 Prozent zu viel!

Pressemitteilung – Stuttgart, 17. März 2020 Landesfrauenrat Baden-Württemberg zum Equal Pay Day 2020 21 Prozent Gender Pay Gap sind genau 21 Prozent zu viel! Der Gender Pay Gap markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke, also den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern. 21 Prozent beträgt diese Lohnlücke aktuell und das sind genau 21 Prozent zu viel! Nach wie vor belegt Deutschland mit diesem Ergebnis einen der hinteren Spitzenpositionen im europäischen Vergleich. Dass Frauen in ihren Berufen schlechter bezahlt werden als Männer entspricht seit langem der traurigen Realität. Die Erwerbstätigkeit von Frauen tritt häufig hinter der Familienarbeit, Kindererziehung und Angehörigenpflege zurück. Um diese Aufgaben zu bewältigen, kann eine Vielzahl von Frauen deshalb nur in eine Teilzeitstelle auf den Arbeitsmarkt zurückkehren. Dazu kommt, dass Frauen zu großen Teilen in schlechter bezahlten Berufsbranchen als Männer arbeiten, […]

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Pressemitteilung des Landesfrauenrates zum Internationalen Frauentag 2020 #DIE HÄLFTE

Internationaler Frauentag 2020 #DIEHÄLFTE Wir fordern eine Änderung des Landtagswahlrechts hin zu einer paritätischen Liste! Wir fordern, dass #DIEHÄLFTE der Kandidierenden für den künftigen Landtag Frauen sind! Der Landesfrauenrat mahnt an, dass Frauen in Baden-Württemberg ein Recht auf Umsetzung von Gleichstellung, ein Recht auf Umsetzung der Landtagswahlrechtsreform und ein Recht auf angemessene Vertretung der Frauen bei den Kandidierenden für den künftigen Landtag haben. Der Landesfrauenrat will mit seiner Transparenzkampagne dafür sorgen, dass keine Partei im kommenden Landtagswahlkampf „drum herum“ kommt, Position zu seinen Forderungen zu beziehen. Die Parteien nominieren bereits ihre Kandidierenden für den nächsten Landtag. Sie sollten wissen, dass sie dabei unter Beobachtung der Frauenverbände stehen. Denn diese fragen: befördern sie Kandidaturen von Frauen, werben sie für die Wahl von Frauen, setzen sie gleichstellungspolitische Themen auf ihre Wahlkampfagenda? Bereits vor 30 Jahren hatte der […]

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8. März 2020: Der Landesfrauenrat fordert #DIEHÄLFTE – Verlosung der Kinogutscheine – Herzlichen Glückwunsch!

Wir haben die Kinogutscheine verlost! Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen! Die Kinogutscheine gehen Ihnen den nächsten Tagen per Post zu. Die Beteiligung an unserer Aktion war sehr groß und wir bedanken uns für das Interesse und für die Unterstützung unserer Forderungen! Lesen Sie hier die aktuelle Pressemitteilung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg zum Internationalen Frauentag 2020.  Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert anlässlich des Internationalen Frauentages 2020 #DIEHÄLFTE Wir fordern eine Änderung des Landtagswahlrechts hin zu einer paritätischen Liste! Wir fordern, dass #DIEHÄLFTE der Kandidierenden für den künftigen Landtag Frauen sind! Frauen in Baden-Württemberg haben ein Recht auf Umsetzung von Gleichstellung, ein Recht auf Umsetzung der Landtagswahlrechtsänderung und ein Recht auf angemessene Vertretung der Frauen bei den Kandidierenden für den künftigen Landtag haben. Wir werden mit unserer geplanten Transparenzkampagne dafür sorgen, dass keine Partei im kommenden Landtagswahlkampf „drum herum“ […]

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Politik ohne Frauen fehlt die Hälfte der Talente! Landesfrauenrat kündigt Tranzparenzkampagne an

Am Wochenende waren unsere Vorstandsfrauen Prof. Dr. Anja Reinalter und Corinna Schneider frauenpolitisch unterwegs und stellten in unterschiedlichen Veranstaltungen unmissverständlich klar: „Wir müssen das Landtagswahlrecht verändern! Diese längst überfällige Reform, gefordert vom Landesfrauenrat seit über 50 Jahren,  ist im Mai 2018 wieder einmal gescheitert und wir werden – gegen alle Widerstände – dafür sorgen, dass keine Partei im kommenden Landtagswahlkampf „drum herum“ kommt, Position zu unseren Forderungen zu beziehen. Die Parteien nominieren bereits ihre Kandidierenden für den nächsten Landtag. Sie sollten wissen, dass sie dabei unter Beobachtung der Frauenverbände stehen. Denn wir fragen: Befördern sie Kandidaturen von Frauen, werben sie für die Wahl von Frauen, setzen sie gleichstellungspolitische Themen auf ihre Wahlkampfagenda?“ Wir brauchen eine quotierte Landesliste, damit endlich die rechtlichen Voraussetzungen für eine angemessene Präsenz von Frauen im Landtag geschaffen werden. Werden die Parteien, […]

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Aktion: Keine Wahlrechtsreform ohne Parität!

Einfach mitmachen, in drei Schritten: Unterstützen Sie die Forderung der Landesfrauenräte und des Deutschen Frauenrates „Keine Wahlrechtsreform ohne Parität!“ Schreiben Sie an die baden-württembergischen Bundestagsabgeordneten mit der Bitte unser Anliegen zu unterstützen. Hintergrund:Den Medien haben wir entnommen, dass Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble mit einer schnellen Einigung zur Reform des Wahlrechts rechnet. Bis heute waren in noch jedem deutschen Parlament Männer in der Mehrheit – und zwar flächendeckend, im Bundestag und in den Landtagen. Zuletzt gingen die Frauenanteile im Bundestag und zahlreichen Länderparlamenten sogar wieder zurück.Die Landesfrauenräte fordern deshalb in einem Beschluss, dass alle Parteien in ihren Statuten einen verbindlichen Frauenanteil von 50 Prozent für alle Funktionen aufnehmen und bei den Direktkandidaturen im Wahlkreis Frauen und Männer in gleicher Zahl aufstellen und auf chancenreiche Listenplätze setzen.Jetzt eröffnet sich im Rahmen der anstehenden Wahlrechtsreform des Bundestages eine historische […]

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Beschlüsse der Delegiertenversammlung des LFR vom 15. November 2019 in Stuttgart

Satzungsänderung zur Aufnahme von Fördermitgliedschaften für Frauen im Landesfrauenrat Baden-Württemberg Die Satzung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg in der Fassung vom 12. November 2010 wird in § 4 / Mitgliedschaft um einen Absatz (6. Fördermitgliedschaft) ergänzt. Wir wollen mit der „Fördermitgliedschaft für Frauen“ interessierten Fraueninstitutionen, Frauenverbänden, Frauenvereinen, Frauengruppen gemischter Verbände, siehe § 4 Abs. 1 die Möglichkeit geben, sich enger an die Arbeit des LFR anzuschließen. Mit einer Fördermitgliedschaft kann auch öffentlich signalisiert werden: wir unterstützen die Arbeit des Landesfrauenrates (Gleichberechtigung, Chancengleichheit, Geschlechtergerechtigkeit, Antidiskriminierung und weitere vielfältige Themen); wir vertreten Fraueninteressen und wir wertschätzen das ehrenamtliche Engagement von 2 Millionen Mitgliedsfrauen in Baden-Württemberg. Die Fördermitgliedschaft beinhaltet dabei lediglich ein Gastrecht, kein Stimm-, Wahl- und Rederecht. Förderung der Solwodi Fachberatungsstelle gegen Menschenhandel und (Zwangs)Prostitution in Aalen, durch Aufstockung der Landesmittel Die Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg fordert die Landesregierung […]

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Pressemitteilung: Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg wirbt für das Nordische Modell: Es garantiert seit zwanzig Jahren das Selbstbestimmungsrecht von Prostituierten

PM Nordisches Modell 12.12.2019 Offener Brief an die Herausgeber*innen des Positionspapiers „Unterstützung statt Sexkaufverbot“ vom 22.11.2019 Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg wirbt für das Nordische Modell: Es garantiert seit zwanzig Jahren das Selbstbestimmungsrecht von Prostituierten Sehr geehrte Damen und Herren, der Landesfrauenrat Baden-Württemberg setzt sich nach intensiven Fachdebatten seit 2013 für das Nordische Modell ein. Mit Befremden haben wir Ihre aktuelle Positionierung zur Kenntnis genommen. Wir vermissen darin eine intensive Analyse der breiten Studienlage seitens der Europäischen Kommission, des Europaparlaments und schwedischer Forschungsliteratur. Schweden ist das europäische Vorzeigeland für die Gleichstellung von Frauen und Männern, weil es konsequent gesellschaftliche Diskriminierungsstrukturen analysiert und aktiv bekämpft. Vor zwanzig Jahren wurden dort eine Vielzahl an Gesetzen geändert, um die Gleichstellung von Frauen und Männern zu fördern. Für den Umgang mit Menschenhandel und Prostitution wurde das Nordische Modell entwickelt. Es beinhaltet […]

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