Schlagwort: Gegen Gewalt an Frauen

PRESSEMITTEILUNG

ONE BILLION RISING am 14. Februar 2024 AUFSTEHEN für eine Gesellschaft ohne Gewalt gegen Frauen und Mädchen Kampagne „Gemeinsam für gleiche Rechte“ des Landesfrauenrats BW Seit 12 Jahren erheben sich jedes Jahr am 14. Februar Frauen, Männer und Kinder auf der ganzen Welt, um gemeinsam gegen Gewalt in allen Facetten zu demonstrieren. Mit viel positiver Energie, inspirierenden Musik- und Tanzaktionen ist es gelungen, die Protestaktion als Symbol weltweiter Frauensolidarität zu etablieren, um dabei größte Aufmerksamkeit auf immer noch bestehende Missstände in unserer Gesellschaft zu lenken. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg hat für das Jahr 2024 eine Kampagne gestartet, die darauf aufmerksam macht, wie zentral es – besonders für Frauen und Mädchen – schon immer war und ist, sich für seine Rechte stark zu machen und dafür zu kämpfen. Dazu gehört, Bewusstsein für das Leid der Opfer von […]

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PRESSEMITTEILUNG – 25. November 2023 – Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen machen Organisationen weltweit auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Auch der Landesfrauenrat Baden-Württemberg will die Politik stärker in die Pflicht nehmen, sich für mehr präventive Maßnahmen und für mehr Schutz, Hilfe und Unterstützung für von Gewalt betroffene Frauen einzusetzen. „Als Demokratie wollen wir gemeinschaftlich die Zukunft gestalten, dazu passt aber nicht, dass Männer Frauen zu Zielen von Aggression und Gewalt machen,“ sagt die Zweite Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg Verena Hahn. Durch physische und psychische Gewalt würde der andere Mensch nicht mehr als Mensch wahrgenommen, sondern zum Objekt des Hasses und der Gewalt des Täters werden. Damit würden aber gerade unsere demokratischen Grundwerte der Freiheit und die Möglichkeit von Frauen, ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten, vernichtet werden. „Aus diesem Grund begrüßen wir es sehr, dass auf Initiative der Bundesfrauenministerin Lisa […]

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Land stärkt Opferschutz bei sexualisierter und häuslicher Gewalt

Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg begrüßt den Abschluss des Pilotvertrages zur verfahrensunabhängigen Beweissicherung in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen und Gewaltambulanzen sehr. Damit setzt Baden-Württemberg den Anspruch aller gesetzlich Versicherten auf eine vertrauliche Spurensicherung am Körper nach sexualisierter Gewalt und Misshandlung um. Die Sicherheit der Betroffenen, dass sie jederzeit die Tat zur Anzeige bringen können und nicht gezwungen sind, unmittelbar danach handeln zu müssen, führt zu einem selbstentschiedenen Umgang mit der Gewalterfahrung und zu einem klaren Signal an die Täter:innen. Zu den bestehenden Standorten in Freiburg, Ulm und Heidelberg, wird am 23. November 2023 eine vierte Gewaltambulanz in Stuttgart hinzukommen. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg hofft, dass der geplante Aufbau einer flächendeckenden Versorgung in Baden-Württemberg durch ein Netzwerk von Kooperationskrankenhäusern realisiert wird. Link zur Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/startseite

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PRESSEMITTEILUNG

Auch das EU-Parlament fordert Sexkauf-Verbot Am Internationalen Tag gegen Prostitution begrüßt der Landesfrauenrat Baden-Württemberg diesen Entschluss Schon seit zehn Jahren setzt sich der Landesfrauenrat Baden-Württemberg für ein Sexkauf-Verbot nach dem Nordischen Modell ein. Demnach werden die Prostituierten entkriminalisiert und dabei unterstützt, aus der Prostitution auszusteigen, während Sexkauf und ausbeutende Dritte bestraft werden. Nun hat sich auch das Europaparlament am 14. September 2023 für das Nordische Modell ausgesprochen und einheitliche Regeln für Prostitution in den EU-Staaten gefordert. „Heute, am 5. Oktober, dem Internationalen Tag gegen Prostitution, können wir daher feststellen, dass wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zur Anerkennung von Prostitution als geschlechtsspezifische Gewalt in Europa erreicht haben,“ stellt Prof.in Dr. Ute Mackenstedt, Erste Vorsitzende des Landesfrauenrats Baden-Württemberg, fest. Ausbeutung, Menschenhandel, Zwang und Gewalt seien in der Prostitution alltäglich, daher bräuchte es einen Ansatz, der ganz […]

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Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) vom 05. bis 07. Mai 2023 in Mainz

Unter Vorsitz des Landesfrauenrates Rheinland-Pfalz fand die diesjährige Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) in Mainz statt. Seit 1996 tagt der Zusammenschluss aller bundesdeutschen Landesfrauenräte mit rotierendem Vorsitz einmal im Jahr. Die KLFR ist eine der größten Interessenvertretungen für die über 42 Millionen Frauen in Deutschland (Stand 2021). Bundesweit stehen hinter den Mitgliedsverbänden der KLFR ca. 14 Millionen Menschen. Ziel der KLFR ist vor allem die Bündelung der gemeinsamen Interessen, die Förderung der Zusammenarbeit und des Informationsaustausches sowie einer intensiven Netzwerkarbeit. DIE KLFR fordert: Ausbau der Bildungsangebote und Bildungsberatung für geflüchtete Mädchen und junge Frauen Starke Mädchen werden zu starken Frauen – Mädchen*arbeit bundesweit stärken! Srafschärfende Berücksichtigung des Femizids, der Tötung von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts Im Rahmen der Konferenz der Landesfrauenräte fand am Samstag, 6. Mai 2023 von 09:30 Uhr bis 13:00 Uhr die […]

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Austausch mit der frauenpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Isabell Huber MdL

Die erste Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg Prof’in Dr. Ute Mackenstedt und die zweite Vorsitzende Verena Hahn waren in regem Austausch mit Isabell Huber MdL. Sie waren sich einig, dass eine ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie für Baden-Württemberg unabdingbar ist, um Strukturen zu schaffen, die dafür sorgen, dass Frauen sich neben der Fürsorgearbeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um ihre eigenständige Existenzsicherung und Karriereentwicklung kümmern können. Aber dies erforderte flexiblere Arbeitszeitmodelle und eine gesicherte Kinderbetreuung. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert seit Jahren die Umsetzung der Istanbul Konvention gegen Gewalt an Frauen und gegen häusliche Gewalt von der Landesregierung in Baden-Württemberg zur Prävention als gesellschaftliche Aufgabe und zum Schutz der Opfer. Wir bedanken uns an der Stelle noch einmal für das sehr gute und wertschätzende Gespräch.

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PRESSEMITTEILUNG

One Billion Rising Aktionstag am 14. Februar – Das Strukturelle hinter den wahren Geschichten Seit 10 Jahren erheben sich anlässlich des Aktionstages One Billion Rising jedes Jahr am 14. Februar Menschen auf der ganzen Welt, um gemeinsam gegen Gewalt und Diskriminierung von Frauen und Mädchen zu demonstrieren. Auch der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert Solidarität für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen und ein differenzierteres Bewusstsein für das damit zusammenhängende Leid. Die Geschichten hinter dieser Gewalt sind real, die Ängste von Frauen und Mädchen vor der Gewalt auch. Die im November 2022 veröffentlichte polizeiliche Kriminalstatistik zu partnerschaftlicher Gewalt zeigte erneut auf, dass sich die „alarmierend hohe“ Zahl der Femizide in den vergangenen Jahren kaum verändert hat: So versuche ein Partner oder Ex-Partner jeden Tag eine Frau zu töten und weniger als jeden dritten Tag gelänge dies in […]

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Stellungnahme des Landesfrauenrates Baden-Württemberg zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Frauen- und Kinderschutzhäuserinfrastruktur (Frauenhausgesetz) Drucksache 17/3604

Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg begrüßt den vorgelegten Gesetzentwurf nachdrücklich. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert die schnellstmögliche Umsetzung des Gesetzes und appelliert an den Landtag, diese dringend erforderliche Finanzierung weder aufzuschieben, noch mit Verweis auf ein Bundesgesetz auszusetzen. Sowohl der Bund, das Land und die Kommunen müssen ihrer Verantwortung und ihren Verpflichtungen aus der Istanbul Konvention gerecht werden. Ein Abschieben der Verantwortung untereinander in unserer föderalen Struktur erschüttert das Vertrauen in unsere Demokratie. Seit Inkrafttreten der Istanbul Konvention zum 1. Februar 2018 fordert der Landesfrauenrat Baden-Württemberg genau eine solche im Gesetzentwurf geregelte einzelfallunabhängige Finanzierung der Frauenhäuser. Denn ohne institutionelle Förderung sind bestehende Frauenhäuser nicht dauerhaft und verlässlich zu betreiben, so dass die Anzahl der Frauenhäuser in Baden-Württemberg bisher schon drastisch unter der erforderlichen Zahl liegt. Die Standards der Istanbul Konvention würden erst mit einer Verdopplung der Anzahl der […]

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PRESSEMITTEILUNG

Geschlechtsspezifische Gewalt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Der Landesfrauenrat BW fordert, dass alle Formen der Gewalt und deren Auswirkungen berücksichtigt werden und die Gesellschaft nicht mehr wegschaut oder diese Gewalt banalisiert. „Geschlechtsspezifische Gewalt ist eine Menschenrechtsverletzung und eine Form der Diskriminierung der Frau“, stellt Prof. Dr. Ute Mackenstedt, Erste Vorsitzende des Landesfrauenrats BW, fest.   Die UN-Kampagne „Orange The World“ macht seit 1991 auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam: vom Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte. In diesem Jahr steht diese Kampagne unter dem Motto „Stopp Gewalt gegen Frauen“. Bezeichnend für die Kampagne sind die jährlichen Aktionen in zahlreichen Städten weltweit, wichtige Gebäude in der Farbe orange zu beleuchten oder mit orangefarbenen Fahnen oder Objekten auf die Botschaft aufmerksam zu machen (#orangetheworld). Bereits seit Jahren […]

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INTERNATIONALER TAG GEGEN GEWALT AN FRAUEN

Weltweit wird am 25. November auf häusliche und sexualisierte Gewalt gegen Frauen hingewiesen. Auf das Jahr gerechnet wird in Deutschland fast täglich eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner ermordet, weltweit wird sogar alle elf Minuten ein Mädchen oder eine Frau durch einen Partner oder Familienangehörigen getötet. Das zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamts. Statistisch gesehen wird alle 45 Minuten eine Frau Opfer von gefährlicher Körperverletzung durch Partnerschaftsgewalt. Und es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer noch wesentlich höher liegt. Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen ruft unter #schweigenbrechen zu einer Mitmach-Aktion unter dem Motto „Wir brechen das Schweigen“ auf.

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Am 25.11.2022 ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und der Beginn der Orange Week, die bis zum 10.12.2022, dem Tag der Menschenrechte andauert. Gewalt gegen Frauen geht uns Alle an!

Auf der 83. Plenarsitzung am 17. Dezember 1999 verabschiedet die UN-Generalversammlung ohne Abstimmung eine Resolution, nach der der 25. November zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, auch „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen“, bestimmt wurde.  Damals zeigte sich die Generalversammlung „beunruhigt darüber, dass Frauen nicht in den vollen Genuss ihrer Menschenrechte und Grundfreiheiten kommen, und besorgt darüber, dass es nach wie vor nicht gelungen ist, diese Rechte und Freiheiten im Falle von Gewalt gegen Frauen zu schützen und zu fördern“. Alljährlich soll mit dem internationalen Gedenktag das öffentliche Interesse auf die Gewalt gegen Frauen gelenkt werden und Strategien zur Bekämpfung in den Mittelpunkt rücken Hintergrund für die offizielle Initiierung des Aktionstages 1999 durch die Vereinten Nationen (Resolution 54/134) war die Entführung, Vergewaltigung und Folterung dreier Schwestern und ihre Ermordung im Jahr 1960. […]

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