Schlagwort: Gegen Gewalt an Frauen

Stellungnahme des Bündnisses Gewalthilfegesetz BW

Gewalthilfe ausbauen! Bedarfsgerechte, niedrigschwellige und wohnortnahe Hilfe für alle Frauen und TIN* Personen Das Gewalthilfegesetz (GewHG) ist in Deutschland im Februar 2025 in Kraft getreten. Es stellt einen Meilenstein in der Bekämpfung geschlechtsspezifischer / häuslicher Gewalt dar und sieht einen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung für alle gewaltbetroffenen Frauen und ihre Kinder ab 2032 vor. Das Land Baden-Württemberg ist verpflichtet, ab 2027 ein bedarfsgerechtes Hilfesystem auf- und auszubauen.Das Bündnis zur Umsetzung des Gewalthilfegesetzes in Baden-Württemberg fordert für die Umsetzung: Die gesamte Stellungnahme lesen Sie hier: Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg unterstützt die Stellungnahme der LAG TäHG BW e.V. zur Täter*innenarbeit Partnerschaftsgewalt und zur Umsetzung des § 30a Abs. 6 PolG BW Gesetzliche Verpflichtung erfordert staatliche Daseinsvorsorge! Infrastruktur und Finanzierung der Täter*innenarbeit Partnerschaftsgewalt sichern, Umsetzungsdefizit bei Partnerschaftsgewalt sofort beheben!

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KURZ GEMELDET

Zum Weltflüchtlingstag am 20.6.2026: Frauen und Mädchen aus Krisen- und Kriegsregionen benötigen unseren Schutz und unsere Solidarität. Im Jahr 2025 befanden sich weltweit knapp 118 Millionen Menschen auf der Flucht, um Verfolgung, Konflikten, Gewalt oder Menschenrechtsverletzungen zu entgehen. Frauen und Kinder stellen mit fast 68% den Großteil an Asylsuchenden und der Frauenanteil allein liegt bei 43%*. Insbesondere Frauen und Mädchen sind geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt, Diskriminierung und Ausbeutung ausgesetzt und erleben damit traumatische Erfahrungen, die sie oft ein Leben lang begleiten. Umso wichtiger ist es daher, gerade diese Gruppe sowohl in den betroffenen Regionen als auch als Asylsuchende besonders in den Fokus zu nehmen und verlässliche Schutzräume, rechtliche und psychologische Beratung zu entwickeln und diese nachhaltig aufzubauen und zu garantieren. Am 12.06.2026 ist die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Kraft getreten, dass deutlich […]

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HINWEIS: Beitrag in der politischen Kabarettsendung zum Thema Prostitution

Die politische Kabarettsendung Die Anstalt (@ZDF) hat beim Thema Prostitution den Finger tief in die Wunde gelegt. Mit scharfem Blick und klarer Haltung wurde sichtbar, wie stark und von wem das System Prostitution beschönigt wird und welche Mächte walten. Die Sendung zeigt dabei unbequeme Wahrheiten und desaströse Zustände auf. Selten wurden die menschenverachtenden Auswüchse der deutschen Prostitutionsgesetzgebung so schonungslos dargestellt. Ein Beitrag, der nicht nur unterhält – obwohl uns das Lachen oft im Halse stecken blieb – , sondern zum Nachdenken und Handeln zwingt. FSK: https://www.zdf.de/shows/die-anstalt-104Zum Download: https://mediathekviewweb.de/#query=Die%20Anstalt

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Brief des Landesfrauenrates Baden-Württemberg: Umsetzung der neuen Regeln des Polizeigesetzes (PolG) braucht Kooperation und Vorgaben – Stoppen Sie Gewalt gegen Frauen, stärken und ermöglichen Sie Täterarbeit!

„Wir sind uns sicher in vielem einig: Wir wollen in einem demokratischen, freien Land leben. Wir wollen uns sicher fühlen und in eine gute Zukunft schauen. Wir wollen Menschen mit Würde und Respekt behandeln und einander vertrauen können. Wir wollen nicht in Angst voreinander und mit der Gewalt gegen Frauen und Mädchen leben. Wir sind uns sicher, dass diese Werte, die auf dem Grundgesetz und den Menschenrechten basieren, von uns allen geteilt werden. Ihr Koalitionsvertrag benennt den Ausbau der Täterarbeit ebenfalls explizit.Uns bereitet jedoch die Umsetzung der neuen Regelungen des PolG, die zum 01.07.2026 in Kraft treten, sehr große Sorgen:

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Stellungnahme der LaKoG BW (Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an den wissenschaftlichen Hochschulen Baden-Württembergs) zu den Taten eines ehemaligen Mitarbeiters an der Universität Freiburg

Die LaKoG verurteilt die Taten eines ehemaligen Mitarbeiters der Universität Freiburg, der über Jahrehinweg Studentinnen in ihrem privaten Umfeld und darüber hinaus auch Studentinnen undMitarbeiterinnen im Hochschulkontext heimlich gefilmt hat, aufs Schärfste. Diese Taten stellen für dieBetroffenen massive Übergriffe dar und sind Ausdruck sexualisierter Gewalt. Taten dieser Art dürfenvon Hochschulen und gesamtgesellschaftlich nicht geduldet werden. Die LaKoG steht solidarisch an der Seite der betroffenen Studentinnen und Mitarbeiterinnen. Die Situation stellt für die Betroffenen eine hohe und andauernde Belastung dar und zieht einen Vertrauensverlust gegenüber Hochschulen nach sich. Inakzeptabel ist aus Sicht der LaKoG zudem, dass es immer noch Personen gibt, die nicht wissen, ob sie auch betroffen sind. Wir fordern eine rasche und transparente Aufklärung des Falls.Der Fall zeigt einmal mehr, dass sexualisierte Belästigung, Diskriminierung, Übergriffe und Gewalt nichtnur als individuelles Fehlverhalten verstanden werden dürfen. […]

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Delegiertenversammlung des LFR BW

Am 20. März 2026 kam der Landesfrauenrat Baden-Württemberg in Stuttgart zu seiner ersten Delegiertenversammlung des Jahres zusammen. Delegierte aus allen Regionen des Landes waren vor Ort und setzten damit ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Engagement und gelebte Solidarität innerhalb der baden-württembergischen Frauenverbände. Besonders hervorheben möchten wir, wie außerordentlich wertvoll und alles andere als selbstverständlich es ist, dass Delegierte teilweise den gesamten Tag unterwegs sind, um ihre Teilnahme zu ermöglichen. Dieser große persönliche Einsatz und die damit verbundene Zeitinvestition verdienen höchste Anerkennung und unseren aufrichtigen Dank. Die Versammlung machte einmal mehr deutlich, wie unverzichtbar eine respektvolle und zugleich konstruktive Debattenkultur ist, verstärkt in einer Zeit, in der frauen- und gleichstellungspolitische Anliegen weltweit zunehmend unter Druck stehen. Der Widerstand gegen patriarchale Gewalt ist dringlicher denn je und als Frauenverbände Baden-Württembergs setzen wir ein klares und unmissverständliches Zeichen: […]

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Stellungnahme des Bündnisses Gewalthilfegesetz BW – Finanzierung absichern, Ausbau des Gewalthilfesystems garantieren!

Das Gewalthilfegesetz (GewHG) ist in Deutschland im Februar 2025 in Kraft getreten und hat damitden Status eines Bundesgesetzes. Es stellt einen Meilenstein in der Bekämpfunggeschlechtsspezifischer/häuslicher Gewalt dar. Mit dem Gesetz soll ein grundlegender Systemwandelund auch ein deutlicher Fortschritt unter der Istanbul-Konvention erfolgen: im Gewalthilfegesetz ist ab2032 ein Rechtsanspruch auf kostenlose und bedarfsgerechte Beratung und Schutz verankert. Umden Rechtsanspruch in der Umsetzung sicherzustellen, sieht das Gesetz einen deutlichen Ausbau indiesem Bereich vor, der vor dem Hintergrund der umfassenden strukturellen Lücken in denGewalthilfesystemen dringend notwendig ist. Deutschland wurde bereits mehrfach seitens desEuroparats für das unzureichend ausgestattete Hilfesystem gerügt, obgleich auch die Istanbul-Konvention seit 2018 für für alle staatlichen Ebenen verpflichtend ist.1 Hier können Sie die Stellungnahme herunterladen Das Gewalthilfegesetz gibt den Bundesländern bis zum 31.12.2026 verschiedene Vorgaben für dieUmsetzung. Diese umfassen eine Ausgangsanalyse zur Bestandserhebung (Ist-Stand), daraufbasierend […]

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PRESSEMITTEILUNG

Zum Internationalen Frauentag und zur Landtagswahl am 8. März 2026 – Gewalt gegen Frauen: Wer jetzt kürzt, gefährdet das Hilfesystem! Gemeinsame Pressemitteilung Landesfrauenrat Baden-Württemberg und Paritätischer Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg Das neue Gewalthilfegesetz sieht ab 2032 einen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder vor. Die Verfügbarkeit von Frauenhausplätzen und Frauenberatungsstellen wird damit zur Pflicht, und die Finanzierung geht künftig in die Verantwortung des Landes über. Bislang handelte es sich dabei um freiwillige Leistungen der Kommunen. Angesichts angespannter Haushaltslagen ziehen sich Kommunen bereits aus ihrer finanziellen Verantwortung im Gewaltschutz für Frauen zurück. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) und der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württembergwarnen daher eindringlich: Wer jetzt kürzt, gefährdet das gesamte Hilfesystem. Hinsichtlich des gesetzlich vorgeschriebenen Ausbaus wäre es fatal, bestehende Strukturen abzubauen – mit schwerwiegenden Folgen für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder sowie […]

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KURZ GEMELDET

Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung Der 6. Februar ist der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM). Dieser Tag macht auf eine gravierende Menschenrechtsverletzung aufmerksam, die Millionen Frauen und Mädchen weltweit betrifft. Weibliche Genitalverstümmelung ist eine besonders schwere Form geschlechtsspezifischer Gewalt, bei der Teile des weiblichen Genitalbereichs verletzt oder entfernt werden. Nach Angaben von UNICEF waren im Jahr 2024 weltweit über 230 Millionen Frauen und Mädchen von FGM betroffen. Rund 144 Millionen leben in Afrika, etwa 80 Millionen in Asien und weitere 6 Millionen im Nahen Osten. Doch auch in Europa und in Deutschland ist weibliche Genitalverstümmelung Realität. Laut dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend leben derzeit rund 123.000 betroffene Frauen und minderjährige Mädchen in Deutschland. Zudem gelten etwa 25.000 Mädchen, die hier leben, als akut gefährdet (Pressemitteilung vom 10.12.2025). […]

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PRESSEMITTEILUNG

Gewalt gegen Frauen ist ein strukturelles Problem – Berichterstattung in den Medien weiterhin verharmlosend Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2025 Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen appelliert der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) an die Medien, die strukturelle Seite von Gewalt gegen Frauen stärker in den Fokus zu rücken. „Statt Taten in einer besonders tragischen Konstellation isoliert und als von einzelnen Tätern begangen darzustellen, müssen die wiederkehrenden Muster in der Gewalt gegen Frauen und deren Alltäglichkeit konsequent thematisiert werden“, fordert Verena Hahn, Zweite Vorsitzende des LFR BW. Bereits die hohen Fallzahlen bei Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt in der Kriminalstatistik in Deutschland, abgesehen von der darüber hinaus hohen Dunkelziffer, zeichneten ein anderes Bild: „Es handelt sich um einen strukturellen Missstand, demzufolge unsere Gesellschaft weiterhin Frauen schlechterstellt und sowohl Männer als auch Frauen […]

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KURZ GEMELDET

Europäischer Tag gegen Menschenhandel Mädchen und junge Frauen werden auch in Deutschland immer noch Opfer von Früh- und Zwangsverheiratungen. Sie werden aufgrund patriarchaler Strukturen häufig als Eigentum von Familien und Männern, des Vaters oder des Ehemanns, angesehen. Sie werden allein auf die Rolle als Ehefrau und Mutter reduziert. Deutschland ist verpflichtet, die Verschärfung der EU-Menschenhandelsrichtlinie von 2024 bis zum 15.07.2026 umzusetzen. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) mahnt die dringliche Umsetzung der Änderungen am Europäischen Tag gegen Menschenhandel an, der jährlich am 18.10. begangen wird. „Die erforderlichen Ergänzungen betreffen insbesondere weitere Formen der Ausbeutung: Zwangsheirat, Leihmutterschaft und illegale Adoption. Die nationalen Gesetze sind anzupassen, aber auch eine nationale Koordination und Aktionspläne zu entwickeln,“ fordert Verena Hahn, Zweite Vorsitzende des LFR BW. „Die Notlage und Hilflosigkeit dieser Mädchen und jungen Frauen, die für Zwangsverheiratungen häufig von Deutschland […]

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Baden-Württemberg macht sich für den Schutz von Frauen vor Gewalt stark

Fast täglich wird in Deutschland eine Frau getötet, nur weil sie eine Frau ist. Auch in Baden-Württemberg ist die Zahl der Femizide gestiegen: Insgesamt 135 Frauen und Mädchen wurden 2024 Opfer eines Tötungsdeliktes – 29 mehr als im Vorjahr. Gewalt gegen Frauen ist ein tiefgreifendes, wachsendes gesellschaftliches Problem. Mit dem Landesaktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention setzt sich Baden-Württemberg für den Schutz vor geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt ein. Die in dem Plan verankerten 47 Maßnahmen sollen dazu beitragen, Femizide in Zukunft zu verhindern. „Jeden dritten Tag wurde eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner in Baden-Württemberg umgebracht. Heute stirbt fast täglich eine Frau oder ein Mädchen in Deutschland aufgrund ihres bzw. seines Geschlechts. Den zunehmend sexistischen und frauenfeindlichen Einstellungen, die zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen führen und unsere offene demokratische Gesellschaft massiv gefährden, treten wir […]

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