Kategorie: Pressemitteilungen

PRESSEMITTEILUNG

Das Grundgesetz mit Leben füllen: Demokratie braucht Parität, Engagement und gelebte Teilhabe Zum diesjährigen Tag des Grundgesetzes am 23. Mai und dem erstmals bundesweit stattfindenden Ehrentag betont der Landesfrauenrat Baden‑Württemberg (LFR BW) die zentrale Bedeutung von Gleichberechtigung, demokratischer Teilhabe und zivilgesellschaftlichem Engagement für eine lebendige Demokratie. Die im Grundgesetz verankerten Werte der Freiheit, Gleichheit und Solidarität werden erst durch das tägliche gemeinsame Engagement von Menschen in der Gesellschaft mit Leben gefüllt, ist Heike Fiestas Cueto, Mitglied im Vorstand des LFR BW, überzeugt. Der erste bundesweite Ehrentag lädt Menschen in ganz Deutschland dazu ein, sich aktiv für die Gemeinschaft einzusetzen. Bundespräsident Frank‑Walter Steinmeier, Initiator und Schirmherr des Ehrentags, unterstreicht: „Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen, Verantwortung übernehmen und unsere Gesellschaft mitgestalten.“ Der LFR BW unterstützt diese Initiative konsequent. Gerade in Zeiten spürbarer gesellschaftlicher Polarisierung und gezielter […]

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KURZ GEMELDET

Zum Internationalen Tag der Pflege am 12 Mai 2026 wollen wir daran erinnern, dass Pflegearbeit überwiegend von Frauen geleistet wird –  ob bezahlt oder unbezahlt und oft unter hohen Belastungen auf unterschiedlichen Ebenen. Damit sich das endlich ändert, braucht es  bessere Arbeitsbedingungen, mehr Geld für Pflegeeinrichtungen und eine wirklich soziale Absicherung für pflegende Angehörige. „Beschäftigte in der Pflege, pflegende Angehörige und nicht zuletzt Pflegebedürftige müssen entlastet werden, denn Pflege darf nicht arm machen“, betont Ute Mackenstedt, die Erste Vorsitzende des LFR BW. „Wir benötigen politische Entscheidungen, die für eine gerechte Finanzierung der Pflegeversicherung sorgen, die Solidarität stärken und Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe ernst nehmen“.

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KURZ GEMELDET

Der Tag der Arbeit und die Auswirkungen der aktuellen politischen Vorhaben für uns Frauen Die Vorhaben der Politik werfen für uns Frauen einen dunklen Schatten voraus. Ausdehnung der Arbeitszeit, Sparpolitik in den Kommunen, Kürzungen im Sozial- und Gesundheitssystem, dies alles wird uns noch stärker in den häuslichen Bereich drängen, als wir es eh schon sind. Denn wir sind es, die den überwiegenden Teil der Sorgearbeit übernehmen, wenn sich der Staat zurückzieht. Und das wird dazu führen, dass wir noch häufiger in unsicheren und schlecht bezahlten Jobs arbeiten werden. Doch wir wollen ökonomische Unabhängigkeit! Was wir brauchen und wofür wir – nicht nur am 1. Mai – einstehen, ist der Erhalt der Höchstgrenze der täglichen Arbeitszeit, eine gerechte Aufteilung von unbezahlter und bezahlter Arbeit zwischen Frauen und Männern, faire Bezahlung, ein gutes Angebot an Betreuungs- und […]

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KURZ GEMELDET

Klischeefreie Berufsorientierung ist wichtiger denn je! Am 23. April 2026 findet in Baden-Württemberg der Girls‘ Day und Boys‘ Day statt. Seit vielen Jahren motiviert der Girls‘ Day junge Frauen, einen MINT-Beruf zu ergreifen. Der Boys‘ Day zeigt jungen Männern die beruflichen Chancen in den sozialen Berufen. Beide Aktionstage haben in den vergangenen Jahren viel bewegt – doch es bleibt noch einiges zu tun UND sie sind heute wichtiger denn je.Ziel des Girls‘ und Boys‘ Day ist es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Berufe jenseits traditioneller Rollenbilder zu begeistern und die klischeefreie Berufsorientierung zu stärken. Am 23. April 2026 bieten Unternehmen, Hochschulen und Institutionen den Schülerinnen und Schülern wieder Einblicke in Berufe, die sich traditionell nicht mit dem eigenen Geschlecht assoziieren lassen. Girls‘ Day: Mehr junge Frauen für MINT und Handwerk gewinnenDer Girls‘ Day richtet sich […]

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PRESSEMITTEILUNG

Zum Internationalen Frauentag und zur Landtagswahl am 8. März 2026 – Gewalt gegen Frauen: Wer jetzt kürzt, gefährdet das Hilfesystem! Gemeinsame Pressemitteilung Landesfrauenrat Baden-Württemberg und Paritätischer Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg Das neue Gewalthilfegesetz sieht ab 2032 einen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder vor. Die Verfügbarkeit von Frauenhausplätzen und Frauenberatungsstellen wird damit zur Pflicht, und die Finanzierung geht künftig in die Verantwortung des Landes über. Bislang handelte es sich dabei um freiwillige Leistungen der Kommunen. Angesichts angespannter Haushaltslagen ziehen sich Kommunen bereits aus ihrer finanziellen Verantwortung im Gewaltschutz für Frauen zurück. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) und der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württembergwarnen daher eindringlich: Wer jetzt kürzt, gefährdet das gesamte Hilfesystem. Hinsichtlich des gesetzlich vorgeschriebenen Ausbaus wäre es fatal, bestehende Strukturen abzubauen – mit schwerwiegenden Folgen für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder sowie […]

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KURZ GEMELDET

Equal Care Day am 1. März 2026 Der 29. Februar wurde von den Initiator:innen des Equal Care Days bewusst als Datum gewählt. So wie der Schalttag nur alle vier Jahre im Kalender erscheint, bleibt auch Care-Arbeit nahezu unsichtbar und wird häufig übergangen. Dabei ist sie unverzichtbar! Im Alltag profitieren wir alle selbstverständlich von Care-Arbeit. Gesundheit, Wohlbefinden, Lebensqualität und ein funktionierendes gesellschaftliches Miteinander sind ohne sie nicht denkbar. Nach wie vor wird der überwiegende Teil der Care-Arbeit jedoch von Frauen und Mädchen getragen, häufig unbezahlt oder unterbezahlt. Diese strukturelle Schieflage führt zu geringerer Erwerbsbeteiligung, eingeschränkten Bildungs- und Aufstiegschancen sowie zu fehlender eigenständiger finanzieller Absicherung. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) fordert daher entschlossene politische Maßnahmen wie eine faire Bezahlung, verlässliche soziale Absicherung, den Ausbau unterstützender Infrastruktur sowie wirksame Anreize für eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit. […]

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PRESSEMITTEILUNG

Equal Pay Day 2026: „Vom Berufseinstieg bis zur Rente: Wie sich Lohnungleichheit dauerhaft verfestigt“ Zum Equal Pay Day am 27. Februar 2026 weist der Landesfrauenrat Baden‑Württemberg (LFR BW) erneut auf die gravierenden Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern hin. Zwar ist der Gender Pay Gap bundesweit von 2023 auf 2024 um zwei Prozentpunkte gesunken, liegt aber weiterhin bei 16 Prozent – in Baden‑Württemberg sogar bei 19 Prozent. Der Verband macht deutlich: Lohngerechtigkeit ist eine Grundvoraussetzung für eine starke, widerstandsfähige Demokratie. Die diesjährige Kampagne „equal pay every day“ zeigt, wie sich Ungleichheit über den gesamten Lebensverlauf verfestigt. Bereits in Schule und Ausbildung prägen stereotype Rollenbilder die Berufswahl. Frauen arbeiten später überdurchschnittlich häufig in schlechter bezahlten Branchen. Mit der Familiengründung verschärfen sich die Unterschiede: Frauen reduzieren ihre Arbeitszeit, übernehmen den Großteil der Sorgearbeit und verlieren berufliche Entwicklungschancen. In […]

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PRESSEMITTEILUNG

ONE BILLION RISING „Women On Fire – Ni Una Menos!“ – Weltweiter Protest gegen geschlechtsspezifische Gewalt am 14.02.2026 Der Slogan „Ni una menos“ stammt aus dem Spanischen und bedeutet „Nicht eine weniger!“. Er ist ein international bekanntes Zeichen des Widerstands gegen Femizide und Gewalt an Frauen und steht für das entschlossene Eintreten für ein Leben frei von Gewalt. Jede dritte Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt. Jede dritte Frau – das sind rund eine Milliarde Frauen („one billion“), denen Gewalt angetan wird. Weitere, im Vergleich zur restlichen Bevölkerung besonders stark mit Gewalt konfrontierte Gruppen, sind Personen mit Migrationshintergrund (auch hier vor allem Frauen) sowie Angehörige der LSBTIQ*-Community. Ganz aktuell belegt die am 10.2.2026 veröffentlichte Dunkelfeldstudie LESuBiA[1] alarmierend, dass körperliche und psychische Gewalt in (Ex-) Partnerschaften 20 mal häufiger vorkommt, als angezeigt wird. „One Billion […]

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KURZ GEMELDET

Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung Der 6. Februar ist der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM). Dieser Tag macht auf eine gravierende Menschenrechtsverletzung aufmerksam, die Millionen Frauen und Mädchen weltweit betrifft. Weibliche Genitalverstümmelung ist eine besonders schwere Form geschlechtsspezifischer Gewalt, bei der Teile des weiblichen Genitalbereichs verletzt oder entfernt werden. Nach Angaben von UNICEF waren im Jahr 2024 weltweit über 230 Millionen Frauen und Mädchen von FGM betroffen. Rund 144 Millionen leben in Afrika, etwa 80 Millionen in Asien und weitere 6 Millionen im Nahen Osten. Doch auch in Europa und in Deutschland ist weibliche Genitalverstümmelung Realität. Laut dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend leben derzeit rund 123.000 betroffene Frauen und minderjährige Mädchen in Deutschland. Zudem gelten etwa 25.000 Mädchen, die hier leben, als akut gefährdet (Pressemitteilung vom 10.12.2025). […]

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PRESSEMITTEILUNG

Gewaltschutz für Frauen: Klare Pflicht für Land und Kommunen Dem Trend zur Einschränkung des Gewaltschutzes und der Gleichstellungsarbeit tritt der Landesfrauenrat Baden-Württemberg entschieden entgegen Am 01. Februar jährt sich das In-Kraft-Treten der Istanbul-Konvention in Deutschland zum achten Mal seit 2018. Das Gesetz verpflichtet den Bund, die Länder und die Kommunen zum effektiven und nachhaltigen Schutz von Frauen vor Gewalt und Bedrohung. Als Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt, kurz Istanbul-Konvention, war dies zunächst ein völkerrechtlicher Vertrag, der am 11. Mai 2011 in Istanbul unterzeichnet wurde. Die Umsetzung in ein geltendes Gesetz in Deutschland verzögerte sich auch durch einige vorbereitende Gesetzesanpassungen bereits um sieben Jahre. Die angemessene Umsetzung des Gesetzes lässt aber weiter auf sich warten, ist vielmehr in Gefahr geraten, ist der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) […]

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Medieneinladung & Pressemitteilung

Podiumsdiskussion zur Landtagswahl: Wir können alles – außer Gleichstellung? Welche Konzepte verfolgen die Parteien für eine feministische und zukunftsgerichtete Gleichstellungspolitik in Baden-Württemberg? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion des Netzwerks Gleichstellung anlässlich der Landtagswahl. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 3. Februar 2026, von 19:00 bis 20:30 Uhr im Willi-Bleicher-Haus (Gewerkschaftshaus) in Stuttgart statt. Eingeladen sind alle Teilnehmenden ab 18:30 Uhr für einen Imbiss und zum Austausch. Gemeinsam mit Abgeordneten der demokratischen Fraktionen im Landtag Baden-Württemberg (Bündnis 90/Die Grünen, CDU, SPD, FDP) sowie der Spitzenkandidatin der Partei Die Linke, will das Netzwerk Gleichstellung zentrale gleichstellungspolitische Herausforderungen und Perspektiven für die kommende Legislaturperiode diskutieren. Grundlage der Diskussion sind Wahlprüfsteine, die vom Netzwerk Gleichstellung mit den DGB-Frauen Baden-Württemberg gemeinsam erarbeitet wurden. „Gleichstellung ist kein Randthema, sondern eine demokratische Kernaufgabe“, betont Prof. Dr. Ute Mackenstedt, Vorsitzende des Landesfrauenrats […]

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PRESSEMITTEILUNG

Internationaler Tag der Menschenrechte – Gleichstellung stärkt unsere Demokratie Am 10. Dezember erinnert der internationale Tag der Menschenrechte an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Dieser Tag mahnt uns, dass Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde nicht selbstverständlich sind – sie müssen kontinuierlich geschützt und gestärkt werden. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) betont, dass die Rechte von Frauen unantastbare Menschenrechte und nicht verhandelbar seien. „Wenn Feminismus und die Rechte von Frauen bedroht sind, ist auch unsere Demokratie bedroht“, führt Carmen Kremer, Vorstandsmitglied des LFR BW, aus. Moderne Demokratien lebten von Gleichberechtigung, jede Abkehr davon schwäche den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Baden-Württemberg hat in den letzten Jahren wichtige Schritte unternommen, um Gleichstellungspolitik und Menschenrechte zu stärken. Dazu zählten eine im November 2025 beschlossene, Ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie, deren Umsetzung jedoch kurz vor dem Ende der Legislaturperiode fraglich bleiben wird. Auch wurde […]

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