Schlagwort: Geschlechtergerechtigkeit

PRESSEMITTEILUNG

Equal Care Day am 29.02.24 – Ungleichgewicht bewusstmachen – Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert größere Wertschätzung und Sichtbarkeit der Sorgearbeit Der 29. Februar ist drei Jahre unsichtbar, nur in einem Schaltjahr wie in diesem Jahr 2024 gibt es ihn. Damit soll der auf diesen Tag gelegte Aktionstag Equal Care Day die weitgehend unsichtbare und nicht bezahlte Arbeit von Frauen sichtbar machen. Die Wahl des Datums hat symbolischen Charakter: Sorgearbeit wird zu 80% von Frauen geleistet und nur zu 20% von Männern. Unter Sorgearbeit verstehen wir alle Arbeiten des Erziehens, Pflegens und Sich-Kümmerns. Das kann die Betreuung alter oder kranker Menschen sein, das kann Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen sein. Sorgearbeit wird privat, beruflich, ehrenamtlich und politisch geleistet. Es handelt sich um eine Arbeit, die für das Zusammenleben unerlässlich, aber als solche wenig im öffentlichen […]

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KAMPAGNENMATERIAL FÜR DEN LANDESWEITEN FRAUENAKTIONSTAG AM 08.03.2024

Wir stehen auf! Gemeinsam für gleiche Rechte Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg mit seinen Kooperationspartnerinnen Evangelische Frauen in Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg hat eine Kampagne unter dem Motto „Wir stehen auf! Gemeinsam für gleiche Rechte“ entwickelt. Das Kampagnenmaterial rund um den Frauenaktionstag am Internationalen Frauentag, dem 8.3.2024, stellen wir wie folgt zur Verfügung: Bitte schreiben Sie uns eine Nachricht unter Info@landesfrauenrat-bw.de und bestellen Sie gerne: Bis zu 50 Postkarten und bis zu 10 Buttons, solange der Vorrat reicht Druckvorlagen für Plakate, Postkarten und Buttons, wenn Sie das Motto nutzen und/oder andere Sachen bedrucken lassen wollen. Es gibt das Logo als Postkartenvorlage, als runde Grafik und als Plakatvorlage. Bitte präzisieren Sie Ihre Anfrage entsprechend. Der Frauenaktionstag 2024 ist keine konkrete „Veranstaltung“ des LFR BW und der Kooperationspartner:innen. Wir stellen das Kampagnenmaterial zur Verfügung, um […]

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PRESSEMITTEILUNG

Durchsetzung der Gleichberechtigung erfordert eine geschlechtergerechte Kommunikation – Landesfrauenrat Baden-Württemberg ist gegen Verbot Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg setzt sich für eine geschlechtergerechte Kommunikation ein. Sprache erzeugt mentale Bilder. Es sei nicht gleichgültig, wie gesprochen wird. Für die Sichtbarmachung von Mädchen und Frauen sei es unabdingbar, eine geschlechtersensible Sprache zu benutzen. Es gibt viele Möglichkeiten, diese Forderung umzusetzen. „Es bleibt allen selbst überlassen, welche Form sie benutzen wollen, einfach nur „das Gendern“ gibt es gar nicht. Auch von „Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“ zu sprechen stellt eine Form des Genderns dar. Darüber hinaus halten wir eine Dogmatisierung einer Form für unangebracht“, urteilt Prof.in Dr. Ute Mackenstedt, Erste Vorsitzende des Landesfrauenrats Baden-Württemberg. Sie weiß die über 50 Mitgliedsverbände, die immerhin 2 Millionen Frauen in Baden-Württemberg repräsentieren, hinter sich. So beschloss die Delegiertenversammlung im November 2023: „Wir setzen uns gemeinsam für […]

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DIVERSITÄT UND GLEICHSTELLUNG – Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde von Verena Hahn,der Zweiten Vorsitzenden des Landesfrauenrates Baden-Württemberg an der Fachversammlung „Vielfalt in der Diakonie – Diakonie und Vielfalt“ des Arbeitskreises Gleichstellung der Geschlechter der Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitendenvertretungen im Diakonischen Werk Württemberg (AGMAV)

Diversität UND Gleichstellung. Kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch. Darüber hat Verena Hahn mit Mitarbeitenden des Diakonischen Werks Württemberg diskutiert. Vielen Dank für die freundliche und offene Debatte, denn zu schnell verlaufen manche Diskussionen heute zu hitzig oder emotional. Mit einer Konzentration auf die Sachthemen ist auch ein strittigeres Thema für alle Seiten gewinnbringend zu bearbeiten.

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Austausch mit Staatssekretärin Dr. Ute Leidig MdL zur Novellierung des ChancenG in Baden-Württemberg

Die Novellierung des ChancenG (Gesetz zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst und den Gleichstellungsbeauftragten im kommunalen Bereich) wäre ein positives Signal für die Verbesserung der Gleichstellung in Baden-Württemberg. Sie war auch Teil des Plans der schwarz-grünen Koalition in Baden-Württemberg. Aber sie wird nicht kommen, das bestätigte Frau Staatssekretärin Dr. Ute Leidig MdL bei einem gemeinsamen Termin mit der Zweiten Vorsitzenden des Landesfrauenrats Baden-Württemberg, Verena Hahn, mit der Vorsitzenden der BBW-Landesfrauenvertretung (Frauen im Beamtenbund Baden-Württemberg) Heidi Deuschle und zwei Sprecherinnen der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Baden-Württemberg, Judith Raupp (Landkreis Ludwigsburg) und Tamara Orban (Landkreis Göppingen). Wir haben deutlich gemacht, wie wichtig die Umsetzung aller 16 Handlungsempfehlungen der Evaluation des ChancenG ist. Auf dem Foto sind von links nach rechts zu sehen: Erika Maria Schmitt (Leiterin des Referates 25 Gleichstellung […]

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SAVE THE DATE – Fachtag des Landesfrauenrates Baden-Württemberg „EmpowerIT: Mädchen stärken und KI-Ethik fördern! Für Gestalterinnen unserer IT-Zukunft“

Fachtag des Landesfrauenrates Baden-Württemberg am 1. Dezember 2023 von 13:00 bis 17:00 Uhr im Literaturhaus, Breitscheidstraße 4 in 70174 Stuttgart Bitte merken Sie sich den Termin bereits jetzt vor!Der Fachtag richtet sich an alle, die sich mit dem Potential von Mädchen und Frauen im schulischen und beruflichen Kontext von MINT und den Anforderungen an eine geschlechtergerechte KI (Künstliche Intelligenz)-Ethik beschäftigen oder dafür interessieren.Wir konnten drei Keynote Speakerinnen gewinnen, die über die notwendigen Strukturen zur Förderung von Mädchen und Frauen in der IT, über die Herausforderungen der Innovationsschübe für die Gleichstellung im Bereich der KI (wie unter anderem ChatGPT) referieren und Role Models und positive Beispiele aufzeigen werden.Im ersten Teil des Fachtages werden mit den Keynotes Informationen gesammelt, die dann in einem zweiten Teil in Workshops vertiefend bearbeitet werden.Die Details zu den Fachvorträgen und Workshops werden […]

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DGB Arbeitnehmerinnenempfang im Württembergischen Kunstverein – Grußwort der ersten Vorsitzenden des Landesfrauenrates Baden-Württemberg – Prof.in Dr. Ute Mackenstedt

Der diesjährige DGB Arbeitnehmerinnenempfang steht unter dem Motto der Zeitpolitik und wird mit der Frage verbunden, ob unsere Gesellschaft geschlechtergerechter würde, wenn mehr Beschäftigte, Männer und Frauen, mehr Zeit jenseits der Lohnarbeit hätten? Es geht also um mehr als nur um die Frage, welche Auswirkungen hätte eine Arbeitszeitverkürzung? Es geht um die Frage, ob eine Reduktion der Arbeitszeit eine faire Verteilung unbezahlten Sorgearbeit nach sich zieht. Meine Antwort ist hier ganz klar nein, wenn dies nicht verbunden ist mit einer Veränderung in den Strukturen und der Kultur einer Gesellschaft.  Zeit bzw. Zeitarmut ist ein isoliertes Kriterium, aber Missstände, die strukturell verankert sind und die über lange Zeiträume entstanden sind, können nur durch die Beseitigung dieser strukturellen Missstände nachhaltig verändert und beseitigt werden. Und zu diesen Missständen gehört nach wie vor die Gleichstellung von Frauen und […]

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Austausch mit der FDP-Landtagsfraktion

Die Erste und Zweite Vorsitzende des Landesfrauenrtes Baden-Württemberg, Prof’in Dr. Ute Mackenstedt und Verena Hahn, tauschten sich mit der frauenpolitischen Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Alena Fink-Trauschel MDL, Jochen Haußmann MdL, Rudi Fischer MdL und Niko Reith MdL über das Chancengleichheitsgesetz aus, das die Landesregierung nun doch nicht nachhaltig über eine Gesetzesnovellierung anpassen will. Fehlende aktuelle Daten zur Situation der Gleichstellung wurde von allen beklagt. Wie sollen Regierungsarbeit oder Evaluierungen gelingen ohne Kenntnis der aktuellen Lage, insbesondere nach einer Pandemie? Die dringend vom Land zu vereinheitlichende stabile Frauenhausfinanzierung, Defizite in der geschlechtersensiblen Medizin und die Anforderungen an eine ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie samt Finanz-, Personal- und Zeitplan wurden ebenfalls diskutiert. Vielen Dank für das offene und konstruktive Gespräch.

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Austausch mit der frauenpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Isabell Huber MdL

Die erste Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg Prof’in Dr. Ute Mackenstedt und die zweite Vorsitzende Verena Hahn waren in regem Austausch mit Isabell Huber MdL. Sie waren sich einig, dass eine ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie für Baden-Württemberg unabdingbar ist, um Strukturen zu schaffen, die dafür sorgen, dass Frauen sich neben der Fürsorgearbeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um ihre eigenständige Existenzsicherung und Karriereentwicklung kümmern können. Aber dies erforderte flexiblere Arbeitszeitmodelle und eine gesicherte Kinderbetreuung. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert seit Jahren die Umsetzung der Istanbul Konvention gegen Gewalt an Frauen und gegen häusliche Gewalt von der Landesregierung in Baden-Württemberg zur Prävention als gesellschaftliche Aufgabe und zum Schutz der Opfer. Wir bedanken uns an der Stelle noch einmal für das sehr gute und wertschätzende Gespräch.

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Stellungnahme des Landesfrauenrates Baden-Württemberg für die Enquetekommission „Krisenfeste Gesellschaft“ des Landtags von Baden-Württemberg – Drittes Handlungsfeld: Berücksichtigung Gesellschaftlicher Strukturen und Betroffenheiten bei der Krisenvorsorge und Krisenbewältigung

Wir begrüßen die Initiative der Landesregierung nachdrücklich, Handlungsempfehlungen für eine krisenfestere Gesellschaft zu erarbeiten und umzusetzen. Dabei wird der Fokus naheliegend auf die Umstände von Krisen und Lehren aus Krisen gesetzt. Jedoch bedarf es fortwährend und nachhaltig eines gesunden und starken Gemeinwesens. Der Blick wandelt sich daher von einem Fokus zu einem Fokusfeld, es fordert uns alle und hat uns alle einzubeziehen. Nachhaltig, nicht nur in Krisenzeiten. Nur ein Gemeinwesen, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt aller ständig und stabil bearbeitet, wird auch – oder gerade – in Ausnahmesituationen gesund und stark reagieren können. Lesen Sie hier die Stellungnahme

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ARBEITNEHMERINNENEMPFANG DER DGB-FRAUEN BADEN-WÜRTTEMBERG

23. Juni 2023 von 17:00 – 20:00 Uhr im Württembergischen Kunstverein (Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart) Wir freuen uns darauf, ins Gespräch zu kommen und uns in einem lockeren Rahmen auszutauschen und zu vernetzen. Die Autorin Teresa Bücker wird eine Keynote zum Thema Zeitpolitik halten. Außerdem erwarten uns kurze Grußworte u.a. von Staatssekretärin Dr. Ute Leidig. Hier der Einladungsflyer mit Programm Die Anmeldung erfolgt unter diesem Link.

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AUSTAUSCH MIT DER FRAUENPOLITISCHEN SPRECHERIN DER FDP/DVP-FRAKTION IM LANDTAG BADEN-WÜRTTEMBERG, ALENA TRAUSCHEL MdL

Beim Gespräch des Landesfrauenrates Baden-Württemberg mit der frauenpolitischen Sprecherin der FDP/DVP- Fraktion, Frau Alena Trauschel MdL, sind den beiden Vorsitzenden Prof‘in Dr. Ute Mackenstedt und Verena Hahn die Themen nicht ausgegangen. Mehrere wichtige Grundsatzprojekte der Gleichstellung kommen nicht voran: Die Novellierung des Chancengleichheitsgesetzes, dessen Evaluation seit über einem Jahr vorliegt. Die Umsetzung der Istanbul Konvention und somit auch die flächendeckende Frauenhausfinanzierung in „the Länd“. Die ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie, um die Missstände in der Gleichstellung von Frauen und Männern nachhaltig anzugehen. Vielen Dank für den anregenden Austausch!

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