Zum Antikriegstag am 1. September 2025 Krieg ist keine Lösung- Die Anerkennung der komplexen Folgen von Krieg muss sich durchsetzen In Deutschland wird am 1. September alljährlich der Antikriegstag begangen. Das Datum markiert den Beginn des Zweiten Weltkriegs mit dem Überfall auf Polen im Jahr 1939. An diesem Gedenktag wird auch an die verheerenden Kriegsfolgen und an die unzähligen Opfer des Zweiten Weltkrieges erinnert. „Wir vom Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordern die Lösung von Konflikten mit nichtmilitärischen Mitteln“, betont Verena Hahn, Zweite Vorsitzende des Landesfrauenrats Baden-Württemberg (LFR BW). „Krieg löst keine Konflikte, sondern vergrößert sie.“ Das Töten, die Gewalt gegen Gefangene, Frauen und Kinder, Vertreibung und massive Zerstörungen: Das sind die Folgen von Kriegen. Und genau diese Folgen werden wiederum zur Ursache für künftige Konflikte. In der Gesellschaft ist zunehmend eine Sensibilisierung für Kriegsfolgen, für die Erfahrungen […]
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PRESSEMITTEILUNG
Zum Internationalen Tag gegen Menschenhandel am 30. Juli 2025 Vorsorge statt Nachsorge – Gesamtstrategie am Internationalen Tag gegen Menschenhandel gefordert Alarmierend ist der Anstieg der Opferzahlen bei der Ausbeutung von Minderjährigen, die im Vergleich zum Vorjahr statistisch um rund 27% zugenommen haben (Bundeslagebild Menschenhandel 2023, aktualisiert 03.2025). Jedoch sind diese Zahlen in der Realität nicht gestiegen, sondern erhellen nur den Rand des großen Dunkelfelds der Opfer besser. „Die Opferzahlen sind real viel höher“, stellt Ute Mackenstedt, Erste Vorsitzende des Landesfrauenrats Baden-Württemberg (LFR BW), klar. „Das Bundeskriminalamt verweist selbst darauf, dass sich die statistischen Zahlen zur Ausbeutung von Minderjährigen nur aufgrund einer Sonderbetrachtung in der polizeilichen Ermittlungstätigkeit erhöht haben. Das tatsächliche, weitaus höhere Ausmaß kennen wir nicht und doch mangelt es an einer politisch umgesetzten Gesamtstrategie bei dem Thema Menschenhandel und sexueller Ausbeutung.“ Der Menschenhandel ist […]
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20. Juni 2025 – Weltflüchtlingstag – Schutz und Solidarität für Frauen und Mädchen in und aus Kriegs- und Krisengebieten Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni betont der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) die besondere Schutzbedürftigkeit von Frauen und Mädchen auf der Flucht und in Kriegs- und Krisengebieten. Für sie sind Krieg, Flucht und Vertreibung oft und in besonders schwerwiegender Form mit geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt, Ausbeutung und Diskriminierung verbunden. Der LFR BW fordert daher gezielte Schutzmaßnahmen und spezifische Unterstützung für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten, auf und nach der Flucht. Der LFR BW erinnert daran, dass das Recht auf Schutz für alle Menschen gilt, unabhängig von Herkunft oder Fluchtgrund. Er ruft zu verstärkter Solidarität und zu einem menschenrechtsbasierten Umgang mit Geflüchteten auf. Sicherheit zu suchen sei ein Menschenrecht, das nicht eingeschränkt werden darf. Der […]
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Protest gegen Rückschritte bei SAP: Frauengleichstellung wirkt und darf nicht geopfert werden Mit größter Besorgnis nimmt der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) zur Kenntnis, dass SAP unter dem Vorwand rechtlicher Entwicklungen in den USA Programme zur Geschlechtervielfalt und gezielten Frauenförderung zurückfährt. Die Entscheidung, die angestrebte Quote von 40 Prozent Frauenanteil in der Belegschaft aufzugeben und das „Diversity & Inclusion Office“ in eine allgemeine CSR-Abteilung (Nachhaltigkeitsabteilung, Corporate Social Responsibility) einzugliedern, sei ein fatales Signal – nach innen wie nach außen. Vielfalt und Diskriminierungsfreiheit mache den Unterschied – nicht nur gesellschaftlich, sondern auch wirtschaftlich. Unzählige Studien belegen, dass diverse Teams erfolgreicher, innovativer und resilienter sind. „Frauengleichstellung ist kein „Nice-to-have“, sondern der Schlüssel für echten Wandel in der Arbeitswelt, eine zukunftsfähige Unternehmenskultur und eine stabile Demokratie“, betont Verena Hahn, Zweite Vorsitzende des LFR BW. Wer in Zeiten globaler Krisen […]
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Internationaler Aktionstag für Frauengesundheit: Stärkung von Selbstfürsorge, Aufklärung und gesellschaftlichem Dialog Anlässlich des Internationalen Aktionstags für Frauengesundheit am 28. Mai fordert der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) die Gesundheit von Frauen und Mädchen als zentrales Menschenrecht zu stärken. „Der 28. Mai wird seit über 30 Jahre von der internationalen Bewegung für sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (SRGR) genutzt, um auf Missstände aufmerksam zu machen und positive Veränderungen zu bewirken. Die Ziele des Aktionstages sind klar: Das Bewusstsein für die Gesundheit von Frauen auf der ganzen Welt schärfen und über die spezifischen Gesundheitsbedürfnisse von Frauen informieren“, betont Ute Mackenstedt, die Erste Vorsitzende des LFR BW. „Trotz medizinischer Fortschritte bestehen auch in Deutschland weiterhin strukturelle Barrieren: Endometriose, Lipödem, Wechseljahresbeschwerden, psychische Erkrankungen oder Geburtstraumata werden oft zu spät erkannt oder nicht ernst genommen. Diese Ignoranz kann im Ernstfall […]
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Deutscher Diversity Tag 2025 steht unter dem Motto: „Wenn Vielfalt gewinnt, gewinnt Deutschland“ SAP verabschiedet sich von der Frauenquote – so oder so ähnlich lauteten viele Schlagzeilen Mitte Mai. Wie kann das sein? Auf Druck der US-Regierung passt der Softwarekonzern seine Diversity-Strategie an. Ein bedenkliches Signal findet der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW): Der Einfluss populistischer Tendenzen, die ein Roll-Back als vermeintliche Lösung anpreisen, würde stärker und griffe auch in Europa um sich. Es würde damit verschleiert, dass von der Abschaffung patriarchaler Strukturen mittelfristig alle in der Wirtschaft und Gesellschaft profitierten. Wie schnell der Trumpismus über den Atlantik schwappte, zeigte sich nachhaltig, ist sich Carmen Kremer, Vorstandsmitglied des LFR BW, sicher. Wir in Europa müssten jetzt Haltung zeigen. Unsere demokratischen Werte – Gleichberechtigung, Diversität, Teilhabe – seien kein Luxus. Sie seien unverhandelbar. „Wer Frauenquoten streicht, streicht […]
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Tag des Grundgesetzes am 23. Mai 2025 – Gleichstellung bleibt Auftrag und Verpflichtung Anlässlich des Tags des Grundgesetzes erinnert der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) an die grundlegende Bedeutung des Grundgesetzes für die Gleichstellung der Geschlechter. Im Mittelpunkt steht Artikel 3 Absatz 2, der am 23. Mai 1949 in Kraft trat und seither festschreibt: Männer und Frauen sind gleichberechtigt. „Dieser Satz ist nicht nur ein Meilenstein der Verfassungsgeschichte, sondern bleibt auch heute noch Auftrag und Verpflichtung,“ betont Ute Mackenstedt, Erste Vorsitzende des LFR BW. Auch wenn die Infragestellung der Missstände in der Gleichstellung der Geschlechter endlich abnähme und mehr und mehr anerkannt würden, wäre es gleichwohl noch ein langer Weg zu nachhaltigen Lösungen und konkreten Maßnahmen in der Gleichstellung. 1994 wurde der Gleichstellungsartikel um einen entscheidenden Zusatz erweitert: Der Staat ist seither verpflichtet, die tatsächliche Durchsetzung […]
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Internationaler Tag der Familie am 15. Mai Belastungen der Frauen und Mütter ernst nehmen Der 15. Mai wurde von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Familie erklärt. Weltweit wird an diesem Tag die zentrale Bedeutung von Familien für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gewürdigt. Auch in Deutschland ist Familie für die meisten Menschen ein unverzichtbarer Wert – sie steht für Geborgenheit, Verantwortung und gegenseitige Unterstützung. Gleichzeitig ist Familie heute vielfältiger denn je: Patchwork-Konstellationen, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Eltern sowie generationsübergreifende Lebensgemeinschaften gehören längst zur gelebten Realität. Diese Vielfalt fordert gesellschaftliche Anerkennung und politische Unterstützung. Gleichwohl sei weiterhin mit Mythen über „die heile Familie“ oder „klassische Rollenbildern“ aufzuräumen, ist sich Verena Hahn, Zweite Vorsitzende des Landesfrauenrats Baden-Württemberg (LFR BW) sicher. Fakt sei, dass Gewalt in der Familie, abwertende Glaubenssätze im Hinblick auf Frauen und Mädchen und sexistische „Selbstverständlichkeiten“ weiterhin […]
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Internationaler Tag der Pflege: Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert mehr Anerkennung und bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte Anlässlich des Internationalen Tags der Pflege am 12. Mai würdigt der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) die unverzichtbare Rolle der Pflegekräfte für die Gesundheitsversorgung im Land. Gleichzeitig macht er auf die weiterhin unzureichenden Arbeitsbedingungen in der Pflege aufmerksam und fordert umfassende strukturelle Verbesserungen. „Pflegekräfte bringen medizinisches Fachwissen, Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen zu den Menschen, die ihre Hilfe benötigen. Dafür gebührt ihnen Anerkennung und Dank, aber vor allem eine angemessene Entlohnung und gesunderhaltende Arbeitsbedingungen“, betont Ute Mackenstedt, Erste Vorsitzende des LFR BW. Drei zentrale Forderungen stehen dabei im Fokus: „Der Pflegeberuf ist systemrelevant – das muss sich nicht nur in Worten, sondern vor allem in politischen Entscheidungen widerspiegeln. Pflege braucht Zukunft – und dafür braucht es jetzt entschlossenes Handeln“, ergänzt Verena Hahn, Zweite Vorsitzende […]
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Europa braucht eine starke feministische Außenpolitik Anlässlich des Europatags betont der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR BW) die immense Bedeutung einer feministischen Außenpolitik für die Zukunft Europas. Dieser außenpolitische Ansatz, der 2014 von der damaligen schwedischen Außenministerin Margot Wallström geprägt wurde, rückt feministische Perspektiven in den Mittelpunkt internationaler Beziehungen. Mit der sogenannten 3R-Formel – Rechte, Repräsentation und Ressourcen – wurde ein neuer Maßstab gesetzt, der mittlerweile auch die Politik Deutschlands und anderer europäischer Staaten beeinflusst. Feministische Außenpolitik hat das Ziel, weltweit die Rechte von Mädchen und Frauen zu stärken, ihre gleichberechtigte Repräsentanz in außenpolitischen Entscheidungsprozessen zu sichern und den Zugang zu Ressourcen gerechter zu gestalten. Auch wenn der Begriff relativ jung ist, reicht die Geschichte feministischer Außenpolitik weit zurück: Bereits 1915 setzten sich auf dem Internationalen Frauenfriedenskongress in Den Haag über 1.000 Frauen aus Europa und Nordamerika […]
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Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert eine gerechtere Arbeitswelt Der 1. Mai sei auch ein Tag, um die zahlreichen feministischen Errungenschaften zu würdigen, die von Frauen in der Arbeiter:innenbewegung erkämpft wurden, fordert Ute Mackenstedt, Erste Vorsitzende des Landesfrauenrats Baden-Württemberg (LFR BW). Frauen waren es, die gegen großen Widerstand für bessere Arbeitsbedingungen in den Fabriken kämpften, für gleiche Löhne und gegen die ungerechten Arbeitszeiten. Frauen wie Clara Zetkin und Rosa Luxemburg prägten die sozialistische und feministische Bewegung. Die Einführung des Frauenwahlrechts, das Recht auf Erwerbstätigkeit für Frauen, Mutterschutz und öffentliche Kinderbetreuung seien das Ergebnis des jahrzehntelangen und stetigen Einsatzes der Frauenbewegung und u.a. der Gewerkschaften. „Trotz der Fortschritte, die in den letzten Jahren hinsichtlich der Stärkung der Rechte von Frauen in verschiedenen Bereichen erzielt wurden, besteht nach wie vor ein erheblicher Handlungsbedarf“, ist sich Mackenstedt sicher. Die tatsächliche […]
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Mehr Gleichstellung von Frauen und Männern wagen Wahlprogramme für die anstehende Landtagswahl in BW sollten Fortschritte ausweisen Würde eine Landesregierung auf die Idee kommen, einen Landtagswahltermin auf den stark von Demonstrationen geprägten 1. Mai zu legen? Der Widerstand zahlreicher zivilgesellschaftlicher Organisationen gegen die Bestimmung des Internationalen Frauentags am 08. März 2026 zum gleichzeitigen Wahltag in BW war jedoch erfolglos: Der Wahltermin wurde von der Landesregierung auf diesen Internationalen Protesttag gelegt. Es ging in den zahlreichen Widersprüchen, unter anderem auch des Landesfrauenrats Baden-Württemberg (LFR BW) darum, die zahlreichen Veranstaltungen und Kundgebungen, insbesondere auf öffentlichen Plätzen in Städten und Kommunen, zu ermöglichen. Aufgrund der Neutralitätspflicht der Verwaltung sowie der Gleichstellungsbeauftragten und der unzulässigen Wahlbeeinflussung rund um die städtischen Wahllokale werden solche öffentlichen Veranstaltungen vor und am 8. März 2026 nicht oder nur massiv eingeschränkt genehmigt werden und […]
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