Landesfrauenrat zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen 2014: Weibliche Flüchtlinge in Baden-Württemberg oft mehrfach Opfer von Gewalt – Willkommenskultur für Frauen muss besonderen Schutz beinhalten! „Es ist ein Gebot der Humanität – und eine Umsetzung der völkerrechtlichen Verpflichtungen – eine Willkommenskultur und -struktur für Flüchtlinge zu entwickeln; dies gilt im besonderen Maße für jene Gruppen, die vor oder während ihrer Flucht schweren Traumatisierungen ausgesetzt wurden.“ Dies stellt die Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates (LFR) in ihrem Beschluss vom 21. November fest. Der Dachverband der Frauenverbände des Landes fordert unter Hinweis auf die EU-Aufnahmerichtlinie von 2013, der sich das Land Baden-Württemberg in seinem Flüchtlingsaufnahmegesetz ausdrücklich verpflichtet sieht, den besonderen Belangen schutzbedürftiger Personen zügig Rechnung zu tragen. Es ist davon auszugehen, dass ein großer Teil der weiblichen Flüchtlinge in Baden-Württemberg mindestens eines der Merkmale besonderer Schutzbedürf-tigkeit aufweist, die […]
WeiterlesenRUNDBRIEF 3-2014: 1994 – 2014 20 Jahre Art 3 Abs 2 GG – 20 Jahre Engagement des LFR für Parität in Kommunalparlamenten
20 Jahre Engagement des Landesfrauenrats für Parität dokumentiert die aktuelle Publikation des Landesfrauenrats Baden-Württemberg. Die Zusammenstellung belegt die Kontinuität des Mühens in Richtung auf unser Ziel: die Parität von Frauen und Männern in den politischen Entscheidungsgremien in Kommunen und in Landkreisen. Das Heft eignet sich auch als Hilfestellung zum Erinnern und Weitermachen. (Denn manchmal, so scheint es, reicht das historische Gedächtnis nur über den Zeitraum einer Legislaturperiode …) Um die „Kritische Masse“ zu erreichen müssen wir kritisch bleiben. Gedruckt liegt die Dokumentation ab Ende Oktober vor, zum Herunterladen gibt es sie hier: 2014-Doku-Kommunalwahlrecht-web
WeiterlesenPositionsbestimmung: Gender Mainstreaming und Diversity
Der Landesfrauenrat nimmt in einem kurzen Positionspapier zum Verhältnis von Gender Mainstreaming und dem Diversity-Ansatz Stellung. Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg hat 45 Jahre Erfahrung mit Vielfalt und Heterogenität und stellt fest: Vielfalt ist eine Ressource, Vielfalt ist ein Qualitätsmerkmal, Vielfalt macht stark! Die Kategorie „Geschlecht“ zieht sich durch alle Ungleichheitsdimensionen. Wird die vorhandene Diskriminierung zwischen den Geschlechtern nicht mehr ausreichend thematisiert, greifen alle Diversity Handlungskonzepte zu kurz. Zum Positionspapier 2014-Gm-Flyer-End
WeiterlesenBildungszeitgesetz in Baden-Württemberg notwendig
Aktuelle Pressemitteilung des Landesfrauenrats (19.08.2014): Bildungszeitgesetz ist notwendig! Zur Stärkung der gesellschaftlichen und demokratischen Teilhabe im Land sowie für das ehrenamtliche Engagement müssen bezahlte Freistellungsmöglichkeiten geschaffen und ausgebaut werden.
WeiterlesenFrauen-Gesundheitsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
https://www.frauengesundheitsportal.de Das Portal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist ein Wegweiser zu Informationsquellen im Bereich Frauengesundheit
WeiterlesenZwischenbilanz zur Frauenpolitik in Baden-Württemberg
Bei einer Landespressekonferenz am 21.7.2014 stellte der Vorstand des LFR seine Sicht auf die Frauenpolitik des Landes vor. Unter dem Titel „Zwischenbilanz Frauenpolitik in Baden-Württemberg: Wo besteht weiter Handlungsbedarf? Wo erfolgten erste Schritte?“ nahmen Vertreterinnen des Landesfrauenrats Stellung zu: Politische Partizipation von Frauen: weit entfernt von Parität! Gender Mainstreaming: eine notwendige Leitlinie in Baden-Württemberg. Menschenrechte: für eine Gesellschaft ohne Prostitution. Das Presseecho war groß, siehe zum Beipiel die Stuttgarter Zeitung vom 22.7.2014 oder den SWR.
WeiterlesenEuropa
Die EU-Kommission in ihrem Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern 2010: „ohne Gleichstellung rücken Ziele wie nachhaltiges Wachstum, Beschäftigung, Wettbewerbsfähigkeit und sozialer Zusammenhalt in weite Ferne. Investitionen in Gleichstellungsmaßnahmen lohnen sich, denn sie sorgen für eine Steigerung der Beschäftigungsquote von Frauen, erhöhen ihren Beitrag zum BIP (Bruttoinlandsprodukt) und zum Steueraufkommen und gewährleisten nachhaltige Geburtenraten.) Da sich die Gleichstellung von Frauen und Männern als Schlüssel zur dauerhaften Lösung alter wie neuer Probleme erwiesen hat, ist es wichtig, dass das Thema Gleichstellung ein Kernelement der EU-Strategie für 2020 bleibt. Gleichstellungsmaßnahmen sollten deshalb nicht als kurzfristiger Kostenfaktor, sondern als langfristige Investition betrachtet werden.“
WeiterlesenRUNDBRIEF 2-2014
Darin finden sie insbesondere: – Die Beschlüsse des LFR-Delegiertentags vom 16. Mai 2014 – Zum Schwerpunkt: Seniorinnenpolitik die Dokumentation der LFR-Veranstaltung „Wie wir selbstbestimmt altern … – Eine Nachlese zu den Kommunalwahlen vom 25. Mai 2014 sowie weitere Informationen zu Frauenanteilen in Parlamenten weltweit. – Aktuelles zur Kampagne: Für eine Gesellschaft ohne Prostitution 2014-2-RB-web
Weiterlesen2014: Geschlechter- und Frauenpolitik in die Neuausrichtung der „SeniorInnen“-Politik des Landes
RESOLUTION: Geschlechter- und Frauenpolitik in die Neuausrichtung der „SeniorInnen“-Politik des Landes Einstimmig beschlossen von der Delegiertenversammlung des Landesfrauenrats am 16.05.2014 Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg begrüßt grundsätzlich die Neuausrichtung der SeniorInnenpolitik des Landes mit dem verstärkten Blick auf das Wissen, die Fähigkeiten, den Bedarf und die Bedürfnisse von älteren und alten Menschen. Da Altern immer auch ein geschlechtsbezogen differenzierter Vorgang ist, muss in der „SeniorInnen“-Politik das Geschlecht der älter werdenden Menschen angemessen einbezogen werden. Daher fordert der Landesfrauenrat die Landesregierung und den Landtag Baden-Württemberg sowie Träger der Altenhilfe und weitere Organisationen im Bereich der SeniorInnenpolitik sowie der geriatrischen Forschung auf: – Die Strategie des Gender Mainstreaming in Analyse, Maßnahmenentwicklung, bei Beteiligungsprozessen und in der Mittelvergabe, z.B. für Projekte umzusetzen. – Frauen als aktive Gestalterinnen ihrer Alternsbilder, ihrer Lebensformen und ihrer politischen Repräsentanz in den Beteiligungsprozessen vor Ort […]
Weiterlesen2014: Gender Mainstreaming ist notwendiges Instrument für die Entwicklung demokratischer Geschlechterverhältnisse
– Gender Mainstreaming ist notwendiges Instrument für die Entwicklung demokratischer Geschlechterverhältnisse – Akzeptanz sexueller Vielfalt und geschlechtlicher Identität Beschlossen von der Delegiertenversammlung des Landesfrauenrats am 16. Mai 2014 in Stuttgart Mit Empörung stellt der Dachverband der Frauenverbände des Landes fest, dass die Veranstalter der aktuellen Protestaktionen gegen die Bildungspläne Baden-Württemberg mit ihrem Angriff zugleich auf Errungenschaften der Frauen- und Emanzipationsbewegung zielen und auf einen Kern europäischer Gleichstellungspolitik.[1] Durch die sprachliche Verbindung[2] der Strategie der Geschlechtergerechtigkeit mit einer „Sexualisierung“ von Kindern werden antifeministische Ressentiments, antieuropäische Strömungen und diffuse Ängste vor früher kindlicher Sexualität verknüpft: Das Europäische Konzept des Gender Mainstreaming, Frauenbewegung und Aufklärung werden hier zum Feind der Vater-Mutter-Kind-Familie erklärt, sie gefährdeten den vermeintlich letzten geschützten Raum für das Aufwachsen von Kindern. Wir sehen in der Verbreitung derartigen Gedanken-„Guts“ eine große Gefahr für die Entwicklung einer […]
WeiterlesenLandesfrauenrat für die Akzeptanz geschlechtlicher Identität, sexueller Vielfalt und für gleiche Rechte
17. Mai 2014 – Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie: Landesfrauenrat für die Akzeptanz geschlechtlicher Identität, sexueller Vielfalt und für gleiche Rechte Gender Mainstreaming als notwendiges Instrument für die Entwicklung demokratischer Geschlechterverhältnisse
WeiterlesenINTERNATIONALER FRAUENTAG 2014: Gewitterwolken am Gleichstellungshimmel in Baden-Württemberg. Landesfrauenrat fordert Ende der gleichstellungspolitischen Stagnation.
Zum Internationalen Frauentag am 8. März stellt der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fest:Die Bilanz für Baden-Württemberg ist düster. Der Auftrag des § 3 des Grundgesetzes, wonach der Staat die Umsetzung der Gleichstellung fördern und Benachteiligungen aktiv beseitigen soll, gilt offensichtlich für Baden-Württemberg nicht.
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