Im Gespräch mit CDU-Fraktionsvorsitzendem Manuel Hagel MdL und der frauenpolitischen Sprecherin Isabell Huber MDL haben Vorstandsmitglieder des Landesfrauenrats Baden-Württemberg zentrale frauenpolitische Themen eingebracht.
Der LFR BW fordert, dass Gleichstellung nicht am Rand, sondern verbindlich und sichtbar im CDU-Wahlprogramm verankert wird. So braucht beispielsweise der neue Entwurf zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (ADG) und die ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie breite politische Unterstützung. Letztere wurde nach umfangreichem Input von Verbänden und Organisationen, wie auch dem LFR BW, für den Herbst angekündigt, sollte konkrete Maßnahmen enthalten und noch in dieser Legislaturperiode und somit in diesem Jahr verabschiedet werden.
Auch gehören Geschlechterklischees in die Vergangenheit. Der LFR BW fordert Berufsorientierung frei von Rollenbildern – von Anfang an, in allen Schulen. In Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung muss vor einem Rollback in der Gleichstellungspolitik gewarnt werden und bereits Erreichtes darf nicht aufs Spiel gesetzt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Sichtbarkeit talentierter Frauen. Der LFR BW mahnte an, dass Frauen mit ihren Fähigkeiten und Kompetenzen stärker in den Vordergrund gerückt werden müssten – sowohl in der Wirtschaft als auch in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Sichtbarkeit und Anerkennung seien entscheidend, um Vorbilder zu schaffen, die andere Frauen und Mädchen motivieren und inspirieren, ihren eigenen Weg zu gehen und Führungspositionen anzustreben.

Auf dem Bild sind von links nach rechts zu sehen: Beisitzerin LFR BW Jessica Messinger, Erste Vorsitzende LFR BW Prof.in Dr. Ute MAckenstedt, frauenpolitische Sprecerin der CDU Landtagsfraktion Isabell Huber MdL, Fraktionsvorsitzender Manuel Hagel MdL, Beisitzerin LFR BW Ann-Cathrin Müller, zweite Vorsitzende LFR BW Verena Hahn, Beauftragte für öffentlichkeitsarbeit LFR BW Anette Groschupp.