Einsamkeit kann jede und jeden treffen. Sie betrifft Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und ist eine gesellschaftliche Aufgabe, der wir uns gemeinsam stellen müssen.
Dabei sind Frauen häufiger von Einsamkeit betroffen als Männer. Ein Grund dafür ist, dass Frauen überproportional viel Sorgearbeit leisten – etwa bei der Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen. Diese Verantwortung kann – neben und mit der Armutsfalle -soziale Kontakte und die eigene Teilhabe am gesellschaftlichen Leben einschränken.
Am 2. November 2026 wurde das Bündnis gegen Einsamkeit gegründet. Unsere Beisitzerin Ann-Cathrin Müller war bei der Gründung dabei und hat den Landesfrauenrat Baden-Württemberg vertreten.
Wir begrüßen diese Initiative ausdrücklich, denn es braucht ein stärkeres Bewusstsein für Einsamkeit und gemeinsame Anstrengungen, um Menschen miteinander in Verbindung zu bringen.
Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg freut sich sehr, Teil dieses Engagements zu sein!


Bildquelle: Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg
Fotograf: Leif Piechowski