Unsichtbar gemacht: Frauen mit Migrationsgeschichte in der Prostitution

Unsichtbar gemacht: Frauen mit Migrationsgeschichte in der Prostitution

Unsichtbar gemacht: Frauen mit Migrationsgeschichte in der Prostitution

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In Deutschland haben die meisten in der Prostitution tätigen Frauen eine Migrationsgeschichte. Hinter dieser Tatsache stehen Lebenswege, die oft mit Hoffnung beginnen: Hoffnung auf Arbeit, Sicherheit, ein besseres Leben für sich oder die Familie.

Aber wer ohne Sprache, ohne soziale Netzwerke und ohne rechtliche Sicherheit in einem fremden Land ankommt, bewegt sich in verletzlichen Strukturen. Pässe werden einbehalten. Schulden aufgebaut. Abhängigkeiten entstehen. Sehr viele Frauen erleben Gewalt, ökonomischen Druck und massive Ausbeutung.

Der Vortrag beleuchtet die aktuelle Situation in der Prostitution in Deutschland, räumt mit verbreiteten Mythen auf und zeigt, was das Thema mit uns allen zu tun hat. Denn es geht nicht um Randgruppen. Es geht um Menschenwürde. Das nordische Modell wäre eine gute Option, um die Frauen zu schützen, ihre Würde zu verteidigen und dafür zu sorgen, dass die Scham die Seite wechselt – auch darum wird es in diesem Vortrag gehen.

Und schließlich werden wir auch in den Blick nehmen, wie wir alle gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können und was jede Einzelne von uns tun kann.

Referentin: Prof. Dr. Gunda Rosenauer, Professorin für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Psychologie an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg und Erste Vorsitzende des Ludwigsburger Bündnisses gegen Menschenhandel und IZwangs-I Prostitution

Anfrage: Dr. Lucimara Brait-Poplawski
l.brait-poplawski@forum-internationaler-frauen.org

Anmeldung unter: https://form.jotform.com/fifbw18/frauen-mit-migrationsgeschichte-726

 

Datum und Uhrzeit

- 19:00 bis
- 20:00
 

Anmeldeschluss

06. Juli 2026
 

Ort

Online event
 

Veranstaltungskategorie