Aktueller Newsletter

Aus LFR-Mitgliedsverbänden: AG der LandFrauenverbände zum Bildungszeitgesetz

Zukunftsorientiertes Ehrenamt braucht ein Bildungszeitgesetz im Land

„Für den Bereich des Ehrenamts setzen wir auf die verantwortungsbewusste Entscheidung der Landtagsabgeordneten bei der Abstimmung um das Bildungszeitgesetz für Baden-Württemberg. Wenn wir Ehrenamt zukunftsorientiert über Qualifizierungsschulungen weiterentwickeln wollen, brauchen wir dafür diesen gesetzlichen Rahmen“, so Präsidentin Hannelore Wörz für die Arbeitsgemeinschaft der LandFrauenverbände in Baden-Württemberg vor der Abstimmung im Landtag am 11. März.

In den LandFrauenverbänden Südbaden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern sind 85.000 Mitglieder zusammengeschlossen. Die 127 Kreis- und Bezirksvereine und 1.300 Ortsvereine werden von ehrenamtlichen Führungskräften geleitet. Als anerkannte Träger der ländlichen Erwachsenenbildung bieten die drei LandFrauenverbände über ihre Bildungs-und Sozialwerke mit jährlich über 45.000 Veranstaltungen und über einer Million Teilnehmerinnen ein umfangreiches, qualifiziertes und ganzheitliches Weiterbildungsangebot auf Landes-, Kreis- und Ortsebene an. Außerdem bringen sich die Mitglieder in den Vereinen in hohem Maße im Gemeinwohl ein. Die zunehmende Berufstätigkeit der Frauen ist eine Hürde für die Bereitschaft, ehrenamtliche Aufgaben in einer Vorstandschaft wahrzunehmen. Wenn die Politik auch künftig auf ehrenamtliches Engagement im Land setzen will, muss Weiterbildung in diesem Bereich durch den gesetzlichen Rahmen gestärkt werden.

Quelle: Pressemitteilung 6. März 2015

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Aus LFR-Mitgliedsverbänden: zu familienpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung

CDU-Frauenunion und VAMV nahmen jeweils mit Pressemitteilungen Stellung zu verschiedenen familienpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung

Der steuerliche Entlastungsbeitrag für Alleinerziehende wurde seit 1. Jan 2004 NICHT erhöht; er steht unverändert bei 1 308 Euro im Jahr. Durchschnittlich hat eine Einelternfamilie dadurch jährlich 350 Euro mehr in der Tasche. Der Entlastungsbetrag soll – wie im Koalitionsvertag vereinbart – deutlich erhöht und nach Kinderzahl gestaffelt werden.

Die Landesvorsitzende der Frauen Union Baden-Württemberg, Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz MdB,  zur stagnierenden steuerlichen Entlastung für Alleinerziehende: “Ein Defizit, dass wir als Christdemokraten nicht mehr länger so hinnehmen können.” Finanzminister Schäuble habe Grünes Licht gegeben, nun liege der Ball bei Frauenministerin Manuela Schwesig, erklärte Widmann-Mauz.

Als “ernüchternd” bezeichnete hingegen der VAMV Baden-Württemberg die aktuellen Pläne des Bundesfinanzministers. Die angekündigte Erhöhung des steuerlichen Entlastungsbetrages für Alleinerziehende habe sich völlig in heiße Luft aufgelöst.

VAMV zur Kindergelderhöhung: diese nützt Alleinerziehenden maximal die Hälfte!

Um 6 Euro soll das Kindergeld nach Plänen der Bundesregierung erhöht werden. Alleinerziehende erhalten davon allerdings nur maximal die Hälfte. Die andere Hälfte wird direkt mit dem Kindesunterhalt verrechnet – wenn sie überhaupt welchen bekommen. Für die versprochene Erhöhung der Steuerklasse II bleibt kein Geld. Damit kommt die Familienförderung nicht da an, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

 

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Aus LFR-Mitgliedsverbänden: KDFB Diözese Rottenburg-Stuttgart zum Tag der Diakonin (29. April)

Am Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena (29. April) begeht der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) den „Tag der Diakonin“. Annette Ruck, KDFB-Diözesanvorsitzende in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, erklärte dazu: „An diesem Tag bekräftigen wir in besonderer Weise unsere Forderung nach der Zulassung von Frauen zum sakramentalen diakonischen Dienst in der Kirche.“ Das Motto des diesjährigen „Tag der Diakonin“ lautet: „Du hast mich gerufen“. Im Mittelpunkt stehen Berufungen, die Frauen in vielfältiger Weise erfahren und zum Ausdruck bringen – besonders in der Kirche. Frauen, die einen inneren Ruf Gottes spüren und die sich zu diakonischen Aufgaben berufen fühlen, sollen dem ebenso folgen können, wie dies bisher nur Männern möglich ist.  [... weiter]

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Aus LFR-Verbänden: Gesetzlicher Mindestlohn – ein Grund zu Feiern und Nachbesserungsbedarf

Der Landesfrauenrat fordert seit 2007 den gesetzlichen Mindestlohn – weil eine gesetzliche Regelung gerade für viele Frauen unerlässlich ist. Denn viele Frauen arbeiten in so genannten Niedriglohnbereichen, für die keine Branchenmindestlöhne festgeschrieben wurden. Der LFR ist dem Bündnis für einen gesetzlichen Mindestlohn beigetreten – und hat 100 Tage gesetzlichen Mindestlohn am 8. April 2015 beim Mindestlohnfest auf dem Stuttgarter Schloßplatz mit DGB und Verdi  gefeiert.

Der DGB Baden-Württemberg hat nun den Mythen zum Mindestlohn Fakten gegenüber gestellt. Nach DGB-Berechnungen auf der Basis der jüngsten Zahlen der Arbeitsagentur und des Statistischen Bundesamtes vom März diesen Jahres sei trotz Einführung des Mindestlohns am 1. Januar die Beschäftigtenentwicklung positiv und die Preissteigerungen sehr gering. (Zu den Zahlen) [... weiter]

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Aus LFR-Verbänden: Evang. Frauen in Württemberg zur öffentlichen Debatte um assistierten Suizid

Die Evang. Frauen in Württemberg (EFW) veröffentlichten im März 2015 ihre Stellungnahme zur Debatte um assistierten Suizid.

Unter dem  Kapitel “Zu den gesellschaftlichen Herausforderungen” formulieren sie ihre Forderungen nach einem  flächendeckenden Ausbau der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, genügend wohnortnahen Hospizplätzen und entsprechend gut ausgebildeten Ärzten/Arztinnen und Pfleger/-innen.

“Unsere gesellschaftliche Situation erfordert eine aktive Auseinandersetzung mit dem Tabuthema Sterben. Längst bestehende Unsicherheiten und Ängste müssen genauso wahrgenommen werden, wie die verbreitete Haltung, nicht zur Last fallen zu wollen. Über die Möglichkeiten der Palliativmedizin muss flächendeckend informiert werden.
Ohne einen vorrangig gesetzlich verankerten Rechtsanspruch auf qualifizierte, flächendeckende ambulante und stationäre Palliativversorgung können die Evangelischen Frauen in Württemberg keine Debatte um eine gesetzliche Öffnung für jegliche (gewerbsmäßig und nicht kommerziell) organisierte Form der Beihilfe zur Selbsttötung unterstützen.”
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Familienreport Väter in Baden-Württemberg: Fast zwei Drittel der Väter gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie laut eigener Aussage nicht

Die Reports „Familien in Baden-Württemberg“ werden im Rahmen der Familienberichterstattung von der Familienforschung Baden-Württemberg im Auftrag des Sozialministeriums erstellt. Sie erscheinen mehrmals jährlich mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Der aktuelle Report, den Sozialministerin Katrin Altpeter im Februar 2015 vorstellte, analysiert die Lebenssituation von Vätern in Baden-Württemberg. Demnach sagen zwei Drittel der Männer mit minderjährigen Kindern, dass ihnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht gut gelingt. Viele wünschen sich mehr Zeit für die Familie, sehen aber keine Möglichkeit, diesen Wunsch zu realisieren. [... weiter]

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Vor Ort – Frauenliste Herrenberg: (Kul)Tour und Klausurtag 2015

Beim diesjährigen Jahresausflug der Frauenliste Herrenberg war das Ziel die Daimlerstadt Schorndorf, bequem erreichbar mit der S-Bahn. Neben den Basisfrauen nahmen auch Gäste teil, was die Frauenliste sehr gefreut hatte.Die Anreise wurde auch genutzt, um das aktuelle Verkehrsthema in Herrenberg noch einmal von allen Seiten zu durchleuchten und das Für und Wider herauszustellen. Einstimmig war die Meinung, alle Chancen jetzt im Vorfeld zu nutzen (Planauslage, Veranstaltung in der Stadthalle etc.) um am Ende die aus Sicht der Frauenliste Herrenberg richtige Entscheidung zu treffen. [... weiter]

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Vor Ort – Fraueninitiative Heddesbach: Glück kann man lernen …

Glück kann man lernen – Was Kinder stark fürs Leben macht

Zu einem Vortragsabend mit diesem Thema hatte die Fraueninitiative Heddesbach Eltern, Großeltern, LehrerInnen und ErzieherInnen am 28.1.2015 in den Bürgersaal des Rathauses Heddesbach eingeladen. Annemarie Backfisch von der Fraueninitiative konnte 39 Interessierte aus Heddesbach und Umgebung, unter ihnen auch Heddesbachs Bürgermeister H. Roth und Frau, an diesem Abend begrüßen und auch mit Freude den Referenten Ernst Fritz-Schubert vom gleichnamigen Institut in Heidelberg, der seit 2007 für die Verbreitung des Schulfachs Glück sorgt. Die Einführung des Faches Glück klingt vielleicht auf den ersten Blick exotisch, doch bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass sie die Hauptaufgabe der Schule als Vorbereitung auf ein gelingendes Leben erfüllen soll. Glückliche Schüler streiten weniger, sind kreativer, lernen leichter und wissen, worauf es im Leben wirklich ankommt. [... weiter]

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INTERNATIONALER FRAUENTAG 2015: „Stell’ dir vor, die Gleichberechtigung der Geschlechter ist auf der ganzen Welt Wirklichkeit”

Stell’ dir vor, die Gleichberechtigung der Geschlechter ist auf der ganzen Welt Wirklichkeit”.
Zur Landtagswahl 2016 – Landesfrauenrat nimmt Parteien unter Beobachtung.

Am Internationalen Frauentag erinnert der Landesfrauenrat an die Millionen von Frauen und Mädchen weltweit, die struktureller und unmittelbarer Männergewalt ausgesetzt werden, deren Lebensumstände lebensbedrohlich sind, die verschleppt, vergewaltigt und ermordet werden.
Die Erste Vorsitzende Manuela Rukavina: „Uns erschrecken und erschüttern zutiefst die Meldungen aus den Kriegs- und Krisengebieten, in denen fanatisierte Männer – auch aus europäischen Gesellschaften – einen Vernichtungswillen gegen Frauen ausleben.
Es ist ein Gebot der Humanität, dass eine sich dem höchsten Gut – den Menschenrechten – verpflichtete Gesellschaft den Opfern der Gewalt Zuflucht und Hilfe bietet, wenn sie in ihren Herkunftsländern keinen Schutz finden. Deshalb begrüßen wir alle Schritte der Landesregierung, in Baden-Württemberg eine Willkommenskultur für Flüchtlinge zu entwickeln. Insbesondere weiblichen Flüchtlingen, die Opfer sexualisierter Gewalt wurden, müssen wir die dringend benötigte Hilfe zukommen lassen.“ [... weiter]

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INTERNATIONALER FRAUENTAG 2015: Publikation des Landesfrauenrats

Schwerpunktthemen dieses RUNDBRIEFS:

Vorstellung und Arbeitsschwerpunkte des Vorstandsteams 2015 bis 2017.

Aktuelle Aktivitäten, u.a.:
- Gegen Stillstand bei der Reform des Chancengleichheitsgesetzes.
Frauenpolitik – Stimmen aus dem Landtag von: – Edith Sitzmann MdL, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, – Claus Schmiedel MdL, Fraktionsvorsitzender der SPD, – Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL, Fraktionsvorsitzender der FDP.
Willkommenskultur für weibliche Flüchtlinge, dazu u.a.: – Gastbeitrag: Integrationsministerin Bilkay Öney, – Zivilgesellschaftliches Engagement für Flüchtlinge – Trau dich! von Luisa Boos.
Gegen Gewalt an Frauen.
Kampagne Peking+20.

Die Ausgabe zum Herunterladen gibt es hier: 2015-Frauentag-web

 

 

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