Ökologisch nachhaltig, sozial und gerecht wirtschaften: Leitfaden für Gründerinnen und Unternehmerinnen

GENANET – LEITSTELLE GENDER, UMWELT, NACHHALTIGKEIT – hat einen Leitfaden für Gründerinnen und Unternehmerinnen zum ökologisch nachhaltigen, sozialen und gerechten Wirtschaften erarbeitet.

Den Leitfaden und eine Checkliste, mit der Sie für Ihr Unternehmen / Ihre Gründung passende Maßnahmen schnell finden können bzw. abwägen können, was für Sie in Frage kommt, gibt es zum Herunterladen oder in gedruckter Form.

Zu GENANET – Zitat aus ihrem Selbstverständnis:
“Wir gehen davon aus, dass Geschlechtergerechtigkeit eine wesentliche Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung ist. Deshalb setzt sich genanet dafür ein, dass Genderaspekte in Umweltforschung durchgängig berücksichtigt werden und Gender Mainstreaming in der Umweltpolitik, aber auch in der Arbeit der Umweltverbände umgesetzt wird. Bei genanet werden Positionen zu Umweltpolitik und Nachhaltigkeit aus der Geschlechterperspektive entwickelt, Strategien zu deren Umsetzung diskutiert und Strukturen aufgebaut, die eine effektive Einflussnahme auf politische Entscheidungen ermöglichen.” Weitere Informationen

FrauenUNTERNEHMEN Green Economy – neues Forschungsprojekt:
Gründen Frauen grüner? Sind Frauenunternehmen sozial gerechter? Was Frauenunternehmen bereits tun, oder was sie tun könnten, um ihre Unternehmen umwelt- und ressourcenschonend zu führen, ist ein Aspekt, den das neue Forschungs-Projekt näher beleuchten will. Die sozialen Dimensionen der Versorgungsarbeit, von der Betreuung der Kinder bis zur Pflege der Kranken und Alten, sollen ebenfalls einbezogen werden. Eine nachhaltige, zukunftsorientierte Wirtschaft kann diese sogenannte „Care-Arbeit“ nicht weiter als un- oder unterbezahlte Ressource nutzen, unsichtbar machen und damit gleichzeitig denjenigen, die sie – häufig neben ihrer Erwerbsarbeit – leisten, die Lasten dieser gesellschaftlich notwendigen Arbeit aufbürden. Es geht um gerechte Verteilung, aber auch um unternehmerische Gestaltung.
Das Projekt wird in Kooperation mit dem Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum WeiberWirtschaft eG (Berlin) umgesetzt und vom Bundesministerium für Umwelt und dem Umweltbundesamt gefördert.

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