Ältere Beschlüsse: Ländlicher Raum

Frauen im ländlichen Raum
Verbesserung der Richtlinien zur Förderung der ambulanten Hilfen in Hinblick auf Familienpflege/Dorfhilfe
Der Landesfrauenrat fordert die Landesregierung auf, die Richtlinie zur Förderung der ambulanten Hilfen vom 1.8.1998 im Hinblick auf die Familienpflege/Dorfhilfe zu präzisieren und zu verbessern.
1. Als Fachkräfte in diesem Bereich sollten nur diejenigen anerkannt werden, die pädagogisch ausreichend qualifiziert sind und deshalb auch in immer schwierigeren Familiensituationen fachgerecht eingesetzt werden können. Familienpflegerinnen und Dorfhelferinnen sind Fachkräfte, die durch ihre Ausbildung in der Lage sind, in immer komplizierter werdenden Lebenssituationen von Familien adäquat zu handeln. Die gestiegene Zunahme und Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist da, die Träger verzeichnen ansteigende Zahlen bei schwierigen Einsätzen (psychisch kranke Mütter, Multiproblemfamilien …
2. Die Fördersumme pro Fachkraft muß wieder auf die Höhe von 1994, also 8 300 DM angehoben werden.
3. Das Sozialministerium möge die Richtlinie mit allen acht Verbänden, die Familienpflege und Dorfhilfe in Baden-Württemberg vertreten, beraten. (Caritas und Diakonie in beiden Landesteilen für die Familienpflege und die vier Dorfhelferinnenwerke als Anstellungsträger der Dorfhelferinnen). (12.6.1999)

 

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