Gender und Green Economy

Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik sind nicht geschlechtsneutral. Frauen sind als Produzentinnen, z.B. in der Landwirtschaft, als Konsumentinnen, als Energienutzerinnen, als Entscheiderinnen, z.B. in der Kommunalpolitik, und auch von gesundheitlichen Folgen auf vielfache und spezifische Art betroffen. Mit mehreren Beschlüssen forderten die Delegierten der LFR-Mitgliedsverbände die Landesregierung auf, bei der im Koalitionsvertrag 2011 vereinbarten ökologischen und sozialen Modernisierung des Landes zugleich Geschlechtergerechtigkeit zu gewährleisten, und zwar bei der Mittelverwendung (> Gender Budgeting), der Beteiligung an Entscheidungsprozessen und bei der Umsetzung von Maßnahmen (> Gender Mainstreaming).

TIPP vom DEUTSCHEN FRAUENRAT aus: www.frauenrat.deTitel der Broschüre

Foto: genanet/genanet.de Der Deutsche Frauenrat ist Partner des Projekts Green Economy Gender_Gerecht.
“Auf dem Weg in eine ressourcenschonende und gerechte Gesellschaft”. So lautet der Titel der Broschüre, mit dem das Projekt Green Economy Gender_Gerecht nicht nur seine Ergebnisse zusammenfasst und vorstellt, sondern auch anhand von Beispielen zeigt, wie die Umsetzung geschlechtergerechten und nachhaltigen Wirtschaftens aussehen könnte.Die 40-seitige Broschüre ist kostenlos.

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